Moinsen corsa_fan und UgUw
Ich helfe gerne, und hoffe, dass ich nicht allzu lange dazu brauchen werde.
Vorab aber bitte ich um etwas Selbstreflexion, und Geduld.
Wir alle hier sind nur freiwillige und keine Dienstleister. Der Ton macht die Musik.
Ich bin ein Verfechter von Aufklärung und freiem Willen. Daher helfe ich gerne, aber zu meinen Bedingungen.
Hab ich Lust darauf, bin ich bereit meine Zeit zu investieren, ohne garantierte Rückmeldung oder ein Dank?
Halt Gepflogenheiten die sich Kultur und Soziologie nennen.
So zum Thema ROOT und WINSCP.
Wer Linux benutzt wird häufiger auf die Ungereimtheiten von Sicherheit und Vorgaben stoßen.
Es gibt Linuxe, die auf Sicherheit getrimmt sind. (Stichwort SE-Linux usw.)
UGOS-Pro ist ein Handgeklöppeltes Debian. Also ein Derivat oder eine Distribution.
Bei allen Betriebssystemen die Multiuser haben, ist ein USER/Benutzer mit allen Rechten vorgesehen, und bei einigen Betriebssystemen, werden diese abgeschaltet.
So auch bei UGOS-Pro ist der Root-User zwar einschaltbar oder gar vorhanden, aber er sollte nicht verwendet werden.
Um doch mit dieser Macht umgehen zu können, z.B. System-Update auf der Kernkomponente (Kernel), werden spezialisierte Programme verwendet, die einem die Rechte erhöhen.
Sodu und Wheel sind die mir bekannten. Sudo muss bei älteren Debian-Systemen manuell installiert und eingerichtet werden.
Bei UGOS-Pro ist das schon ab Werk.
Also es gibt einen Root-User, bzw. herausfinden, ob es diesen gibt kann in einer Konsole folgender Befehl angewendet werden.
cat /etc/passwd
Das gibt die Liste aller (lokalen) Benutzer/User aus.
Es enthält sieben Spalten/Werte einmal den Namen des Benutzerkontos, die Benutzernummer (UID) und die Gruppennummer (GID).
In Docker werden diese gerne einmal PID und UID benannt, oder so ähnlich ...
Thema WINSCP:
WINSCP nutzt das SCP-Protokoll und wenn es eine gesicherte Leitung nutzt, setzt es meistens SSH-Verbindungen ein.
Also folgt daraus, dass du dich als BenutzerIn mit einer sudo-Gruppenzugehörigkeit anmelden musst.
Die UGOS-Konten eines Administrators sollten das ermöglichen.
Den Namen habe die sich ausgedacht, und mit einer Vorgabe an Rechten und Gruppenzugehörigkeit vorbelegt.
Das sollte so dann klappen. Und alles andere was mit ROOT-Rechten ist nicht vorgesehen, kann aber mittel SSH und Konsole dann auch gemacht werden, nur nicht mit der NAS-APP.
Ich kann das auch nicht empfehlen, dazu gibt es Docker-Container, die das System entkoppeln von der(n) Anwendung(en).
Ich hoffe, das klärt etwas auf, es kann ja nicht immer nur Nebelwände geben, es kommt auch der Winter ähhh Sommer.
corsa_fan
Das ist ja das Geile an Docker, wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder so ...
Nee das mit dem Docker-Container ist genau für diesen Zweck ausgelegt bzw. eben nicht ausgelegt.
Ein Container ist so entwickelt worden, das nach dem er beendet wurde, nichts mehr übrig bleibt.
Keine RAM-Riegel mit Kekskrümel oder Festplatten mit Dateileichen ... SOKO 0101011100 ermittelt im 64bit-Viertel.
Das ist der SINN des ganzen, aber ohne Persistenz/Datenhaltung wäre das mit den Clouddiensten wohl nicht so gut gelaufen.
Wenn du Pfadangaben machts, dann sind das ja keine Festplatten oder Partitionen, sondern Bind-Mounts also etwas, was im Host-System (GAST-System bzw. Server bzw. NAS)
/volumen1/media/Urlaube
Dazu ein kurzer Exkurs:
Logisches ist bei der Informatik etwas in Software, was die Hardware nachbildet, aber es virtualisiert.
(Meine Worte, nicht wissenschaftlich)
Das /volumen1 ist ein Pfad zu einem logischem Volume. Das ist nicht die Festplatte, oder gar eine Partition.
Es hat aber den Vorteil, das diese Volume(s) über mehrere Festplatten oder gar Kontinent weit verteilte Festplatten, verteilt werden können.
So ist das auch mit Docker und den Containern, die setzen alles nur Logisch ein, die sind keine virtuellen Computer-Systeme, sondern nur logische Systeme, die den Docker-Host nutzen, der wiederum übersetzt zwischen Host-Und-Container.
Daher können wir JellyFinnen auch mehrere Container einsetzen, aber was soll er sich mit anderen Teilen?
Alles, nichts oder gar die Rechnung?
(JellyFinnen = User, die Jellyin einsetzen, und zwingend finnischen Tango Tanzen müssen, wenn sie sich einloggen.)
Daraus folgt, dass wenn du Persistenz einsetzt, alles wieder so sein sollte wie bei Herunterfahren eines PC.
Nach dem Einschalten ist, das meiste da wo es auch vorher war, aber nur die Programme müssen gestartet werden.
Das bei einem Server/NAS bedeutet verschachtelte Computer in Computern die wiederum in logischen Computern ...
Und wenn er nicht gestorben ist, dann tippt er noch heute. 
Ich hoffe, das war nicht zu Oberlehrerhaft, aber es könnte auch andere hier vorbei Lesen kommen.
Tüdülüü aus HaHa.