Viele verwenden Portainer CE oder Dockhand als Alternative zur eigentlichen Docker App, die von UGREEN bereit gestellt wird. Der Hintergrund ist, dass du in Portainer oder Dockhand eine "umfangreichere" und graphisch ansprechendere GUI hast. Außerdem lassen sich die aufgesetzten Container oder z.B. die zusätzlichen Netzwerkkonfigurationen (z.B. macvlan usw.) einfacher verwalten.
Am Ende ist es aber reine Geschmacksache. Viele verwenden mittlerweile die Docker App von UGREEN, da sie für das meiste, was man als Container zum Laufen bekommen möchte, vollkommen ausreichend ist (v.a. die Puristen unter den ITlern). Auch hat die Bedienbarkeit und Konfigurierbarkeit der UGREEN Docker App eine userfreundliche Entwicklung genommen. Wenn ich mich da an die Docker App unter Synology DSM erinnere, ist das, was UGREEN da mittlerweile anbietet, schon sehr gut.
Du kannst dir also zusätzlich Portainer oder Dockhand zur Verwaltung deiner Container installieren, musst es aber nicht.
Ich selbst habe lange Zeit mit Portainer gearbeitet, nutze im Moment eher Dockhand, da es mir sehr viele Vorteile bietet, die ich füher durch zusätzliche Container abdecken musste.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
Ich kann unter Dockhand relativ einfach meine Container updaten bzw. auf dem aktuellsten Stand halten. Dafür hatte ich früher "watchtower" im Einsatz, welches schon länger nicht mehr up to date gehalten/geplegt wird. Man kann zwar dem repository von nickfedor folgen und dessen image verwenden, aber dockhand macht es eigentlich überflüssig.
Mein Tipp zum Schluss: Einfach mal ausprobieren und schauen, womit du besser zurecht kommst.