Posts by Kosmo

    Viele verwenden Portainer CE oder Dockhand als Alternative zur eigentlichen Docker App, die von UGREEN bereit gestellt wird. Der Hintergrund ist, dass du in Portainer oder Dockhand eine "umfangreichere" und graphisch ansprechendere GUI hast. Außerdem lassen sich die aufgesetzten Container oder z.B. die zusätzlichen Netzwerkkonfigurationen (z.B. macvlan usw.) einfacher verwalten.

    Am Ende ist es aber reine Geschmacksache. Viele verwenden mittlerweile die Docker App von UGREEN, da sie für das meiste, was man als Container zum Laufen bekommen möchte, vollkommen ausreichend ist (v.a. die Puristen unter den ITlern). Auch hat die Bedienbarkeit und Konfigurierbarkeit der UGREEN Docker App eine userfreundliche Entwicklung genommen. Wenn ich mich da an die Docker App unter Synology DSM erinnere, ist das, was UGREEN da mittlerweile anbietet, schon sehr gut.

    Du kannst dir also zusätzlich Portainer oder Dockhand zur Verwaltung deiner Container installieren, musst es aber nicht.

    Ich selbst habe lange Zeit mit Portainer gearbeitet, nutze im Moment eher Dockhand, da es mir sehr viele Vorteile bietet, die ich füher durch zusätzliche Container abdecken musste.

    Ein Beispiel zur Veranschaulichung:
    Ich kann unter Dockhand relativ einfach meine Container updaten bzw. auf dem aktuellsten Stand halten. Dafür hatte ich früher "watchtower" im Einsatz, welches schon länger nicht mehr up to date gehalten/geplegt wird. Man kann zwar dem repository von nickfedor folgen und dessen image verwenden, aber dockhand macht es eigentlich überflüssig.

    Mein Tipp zum Schluss: Einfach mal ausprobieren und schauen, womit du besser zurecht kommst.

    Wenn eine Markteinführung jedes Mal so abläuft, dann gute Nacht. Damit hat sich UGREEN wahrscheinlich bei vielen NAS Usern endgültig ins Aus geschossen. Auch wenn ich nicht meckern darf, da ich einer der glücklichen 280 "Ersteigerer" des iDX6011Pro bin. Ich glaube es aber erst, wenn ich meine iDX6011PRo dann zum "vernünftigen" Preis in Händen halte. Wer weiß, was UGREEN bis dahin noch so alles einfällt.

    Wie lange wurden die (super) early bird adopter vertröstet und hingehalten. Was wurde den "Durchhaltenden" alles im Vorfeld versprochen: Ich sage nur kostenloses USV usw. Und jetzt so eine Aktion. Da hat aber jemand den Mund wahrlich zu voll genommen und dann nicht abgeliefert. Scheinbar ticken in China die Uhren dann doch etwas anders als bei uns in Europa und nochmal ganz anders als in good old Germany. Ich kann eine solche Vorgehensweise kaum nachvollziehen, geschwiege denn gut heißen. Was den entstandenen Imageschaden angeht ... wollen wir gar nicht erst drüber reden. Gerade als Neuling auf dem Markt hätte UGREEN hier punkten können (müssen) und es den etablierten Platzhirschen zeigen können.

    Ich kann nur mein Bedauern äußern und meinen Lieblingsspruch zitieren: Alles Schlechte hat sein Gutes! Wer weiß, was den zurecht Gefrusteten jetzt noch erspart bleibt. Und wie anderer Stelle weiter oben schon geschrieben wurde: Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Wer weiß, was der Markt sonst noch zu bieten hat.

    Zuletzt noch: Ich kann den ganzen Frust hier sehr gut verstehen und bitte darum das angerichtete Desaster nicht mit diesem Forum in Verbindung zu bringen!

    Ich kann mir deshalb nur wünschen, den Blick jetzt hin echten Alternativen zu wenden. Falls es also jemanden gibt, der außer dem Minisforum.de (auch hier ist leider nicht alles vergleichbar oder Gold) noch andere Alternativen nennen kann, bitte mehr davon.

    Mein Dank gilt weiterhin den Betreibern des Forums, die auch diesen Frust mit uns aushalten. Danke euch, Mike und Willi.

    sgo Ich betreibe keinen bond, weil das für mich keinen Sinn macht. Man muss aber zunächst Link Aggregation einstellen, danach das macvlan erstellen. Umgekehrt geht es leider nicht.
    Das macvlan erstelle ich immer manuell. Dafür gibt es hier im Forum eine gute Anleitung [TUT].
    Wichtig ist zu wissen, dass sich durch Link Aggregation die Netzwerkschnittstellenbezeichnung ändert. Also aus eth0, eth1 wird z.B. bond0.

    Die neue Bezeichnung musst du dann für dein macvlan anwenden. Die neue Bezeichnung bekommst du raus, indem du dich per ssh auf dein NAS aufschaltest und dann den Befehl sudo ifconfig ausführst. Dann siehst du alle Netzwerkschnittstellen deines NAS.

    Kein Problem , habe gerne geholfen. Wichtig ist nur, dass man immer überlegt, wofür man was wirklich benötigt. Dann findet sich schon ein Weg oder jemand, der einem weiterhilft.

    Apropos ohne Portnummer Portainer aufrufen: Das geht, wenn du dir im nginx proxymanager eine entsprechende Weiterleitung bzw. DynDNS auf die IP mit Portnummer hinterlegst. Aber ich weiß nicht, ob du das überhaupt im Sinn hattest.

    Wenn man das Netzwerk auf macvlan im portainer mittels join network ausgewählt hat , kommt kein „wheel of death“, wie es vermeintlich zunächst danach aussieht. Portainer wechselt nur, wie bereits geschrieben auf die erste freie IP des macvlan Netzwerks. Ab dann kann man portainer „nur noch“ über die neue IP aufrufen, also z.B. 192.168.178.xxx:9443. Das „alte“ Fenster dreht sich in Dauerschleife, womit man meint , es wäre „tot“. Ich hoffe, ich konnte es verständlich ausdrücken. Die Frage ist doch eher: Warum portainer nicht -wie bisher- über die IP des NAS plus Port aufrufen?
    Weil man mit fester IP, wenn man es wollen würde, portainer aus dem Internet aufrufbar machen könnte, was ich für unerfahrene User nicht empfehlen würde.


    P.S. Meine Vorgehensweise ist gesichert, sprich funktioniert, weil ich es schon lange so praktiziere. Aber ich weiß auch, was ich da mache und warum.

    Ich schließe mich meinem Vorredner an. Eine größere als die vorgesehene UGOS System-SSD (128GB) wird dir in diesem Szenario nichts bringen, wenn du bei UGOS Pro als Betriebssystem bleibst. Manche verwenden z.B. Proxmox, TrueNAS usw. Vorher wird die System-SSD ausgebaut und die neue NVMe eingebaut, das BIOS entspechend konfiguriert und dann das neue/andere Betreibssystem installiert.

    Was deinen Speicherpool mit den verbleibenden vier NVMe Steckplätzen angeht, würde ich dir zu einem RAID 5 raten (bei derzeit 8TB NVMe Größe wären das max. 24 TB Speicherplatz). Damit solltest du den max. Speicherplatz bei gleichzeitiger Ausfallsicherheit haben. Ob du den erstellten Speicherpool dann noch in mehrere Volumes unterteilst, bleibt ebenfalls dir überlassen.

    Was die Installation der verschiedenen Apps unter UGOS angeht, werden diese dann im Speicherpool 1 installiert werden und -da es NVMe SSDs sind- auch sehr performant laufen, ebenso der Datenzugriff als auch die Datenübertragung über 10GBit.

    *kw* Ich bezeihe mich mal auf deinen Beitrag #28: Bist du sicher, dass deine Gateway IP x.x.x.161 und nicht x.x.x.1 ist? Mit dem Gateway ist nicht die macvlan-bridge IP (x.x.x.250) gemeint, wie im urprünglichen macvlan TUT.

    Nur zum besseren Verständnis: die x.x.x.250 ist die excluded IP (reserviert) aus dem macvlan (welches du angelegt hast) und kann dann für die macvlan-bridge benutzt werden.

    Kanecaine: Ja, man kann seinen network-mode auch immer in die yaml integrieren, sei es macvlan, host, brigde etc. Allerdings würde ich aus meinem begrenzten Verständnis heraus immer ein dezidiertes macvlan anlegen und lediglich die IP des Containers aus dem macvlan Bereich in der yaml Datei hinterlegen. Dadurch gewährleistest du für deinen Container die exakte IP und darum geht es ja. Das macht dann die Konfiguration z.B. in nginx-pm usw. einfacher.
    Aber ich räume ein: Natürlich kannst du auch weiterhin deine IPs über DHCP zuteilen lassen.

    M2k5 Was soll der letzte Beitrag von dir bringen? Das ist deine macvlan bridge, das entsprechende Skript und der entsprechende Service.

    Für deine Bridge hast du die x.x.x.250 gewählt. Soweit so gut. Die taucht dann auch unter den Netzwerkverbindungen deiner Fritzbox (Heimnetz -> Netzwerk) auf, mit dem Namen deiner DXP. Das ist schon korrekt. Zusätzlich solltest du aber auch beide LAN Anschlüsse mit entsprechender IP sehen (wenn entsprechend eingerichtet, siehe letzten Beitrag von mir).

    Habe leider deine Antwort mit dem BIOS zu spät gesehen. Wenn du einen LAN Anschluss (deinen 10GBit Anschluss) im BIOS des NAS stillgelegt hast, dann wird die x.x.x.250 wohl die macvlan bridge sein.

    Ergänzung: Das ist deine macvlan bridge!

    M2k5: Warum sollte der Zugriff auf deinen Container, wenn du dich mittels VPN an deinem Heimnetzwerk anmeldest, nicht mehr möglich sein?

    Im Gegenteil, du kannst dann anstelle DynDNS Zugriff (falls eingerichtet z.B. über Nginx Proxy Manager) wieder mit der vergebenen IP auf den Container zugreifen.

    Zu deiner Netzwerkkonfiguration deines NAS: Deine DXP4800 Plus hat zwei LAN Anschlüsse, die du beide mit deinem Router bzw. Netzwerk verbunden hast? Hast du beide Schnittstellen manuell konfiguriert und eine feste IP vergeben oder lässt du dir eine IP per DHCP zuweisen? Das könnte deine Frage beantworten.

    Schau doch mal unter Systemsteuerung -> Netzwerk -> entsprechenden LAN Anschluss auswählen nach. Steht die Einstellung auf „Auto“ oder „Manuell“?
    Ich würde mein LAN Schnittstellen immer manuell konfigurieren. Ansonsten kann es dir passieren, dass deinem NAS (besser der LAN Schnittstelle ) vom DHCP immer mal wieder eine neue IP zugewiesen wird.

    @wegonmyway: Leider nein. Es geht darum, dass @Kanekaine mit seiner yaml Datei keine macvlan bridge angelegt hat und deshalb auch seine Container nicht anpingen kann. Mal schauen, ob er noch antwortet.

    Und ja, wenn man sich mittels einer VPN Verbindung -egal von wo auf der Welt- auf sein (Heim-)Netzwerk von außen anwählt, dann ist es so, als ob man zu Hause am PC sitzt. Dann sollte bei korrekt eingerichteter macvlan bridge auch ein ping, egal auf welchen Container (genauer dessen IP), erfolgreich sein.

    Kann ich bei meiner DXP6800Pro bestätigen. Habe mittlerweile bis auf den CPU Kühler alle Lüfter (Netzteil und Gehäuse) gegen entsprechende Noctua Modelle ausgetauscht, die Gehäuse Lüfter zum Testen in beide Richtungen montiert und die Temperaturen verglichen (also push bzw. pull getestet) und letztlich die ursprüngliche Montagerichtung beibehalten, da ich keinen eklatanten Temperaturunterschied feststellen konnte. Allerdings bewegen sich bei mir auch keine HDDs mehr. Ich nutze ausschließlich SSDs (bisher keine NVMes). Die höchste Temperatur hat die CPU mit ca. 60° je nach Auslastung und aktueller Raumtemperatur. NAS steht bei mir im Wohnzimmer welches aktuell ca. 30° Grad hat. Bei kühleren Temperaturen hat die CPU dann um die 50°. Die SSDs dümpeln irgendwo zwischen 40° und 50° rum. Im Ruhezustand gerne mal bei unter 40°.