Posts by Andy

    Von Anlasten wollen wir ja auch nicht sprechen. Bei Ugreen wäre ein solches Vorgehen vlt. noch nachvollziehbarer, aber bei Synology habe ich da weniger Verständnis. Das hat vor Jahren schon angefangen, dass da immer mehr Steinzeitgeräte auf den Markt kommen und daraus wird auch noch etwas kreiert, was von vor der Erfindung des Feuers stammt. Wir übertreiben vlt. ein klein wenig, im Grunde aber kann Synology froh sein, den DSM zu haben, der ja auch konsequent und gut weiterentwickelt wird, anders lassen sich deren Preise ohnehin nicht nachvollziehen. Die deutlichen Performancesprünge von einer Modellgeneration zur nächsten bleiben im Grunde inzwischen auch aus. Ein einfacher Vergleich sagt schon was aus:

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    Am ehesten kommt die DS925+ an die DXP4800-er ran, ist aber bei Preis/Leistung am teuersten, hat "nur" DDR4-RAM und einen Linux v4-Kernel, Ugreen ist da mit v6-Kernel unterwegs

    DS925+ rund 659 €
    DS425+ rund 510 €

    Ich fand den Filebrowser nicht übel, aber durch einen fehlenden Verzeichnisbaum nun nicht so der Hit, zumal ich hauptsächlich mit WinSCP arbeite und man damit für meine Begriffe sehr gut arbeiten kann. Aber wie der Spieltrieb halt so ist, man testet immer wieder mal anderes:

    https://github.com/linuxserver/docker-doublecommander ist ähnlich dem Norton Commander ein Zweifenster-Dateimanager, aber mit zuschaltbarem Verzeichnisbaum. Allerdings muss man in der ylm alle Verzeichnisse hinterlegen, die später relevant zum bearbeiten sind, in etwa so "- /volume1/photo:/Ordner/photo", womit im Container dann im Unterverzeichnis "Ordner" alle Verzeichnisse enthalten sind. PUID und PGID sind jeweils 0 bei mir.

    Ein aktuelles Betaprojekt ist https://github.com/soerennb/extplorer und ich kenne eXtplorer seit über zehn Jahren als Version 2. Das hat sich in einer DS einfach in das Webverzeichnis der Webstation kopieren lassen und man konnte damit auch relativ einfach von extern zugreifen. Die nun in Arbeit befindliche Version 3 könnte interessant sein.

    Wer viel mit den APPs von Synology arbeitet und weniger mit Dockercontainern und VMs, sollte sich einen Umstieg doppelt überlegen und gut ansehen. Generell ist bei vergleichbaren APPs mit funktionalen Abstrichen zu rechnen. HyperBackup vs. Sync & Backup zeigt das mE. am krassesten.

    Man kann sich für "Testzwecke" auch mittels dem ARC Loader auf performante Hardware den performanten DSM installieren, dann hat man zwei gute Welten vereint und muss sich nicht weiter mit der Steinzeithardware rumärgern.

    Vielleicht gleichen wir unsere yml einmal ab. Ich verwende folgende in der Dockerversion


    Zumindest nach einem Start des Containers ist es normal, dass man etwas warten muss, wie gezeigt. Bei einer nativen Installation, welche ich in der Zwischenzeit wegen Zugriffsrechten installiert habe, muss zusätzlich noch der Adminaccount eingerichtet werden.

    Rclone ist wie Jarss von Tommes ein CLI-Tool. Es gibt zwar GUIs am Markt dafür, aber nicht direkt mit der Installation. Jedenfalls habe ich bei Rclone leider nichts in der Richtung gesehen, da es von den Funktionen her interessant ist. Es scheint aber auch kein Backuptool mit Versionierung und Wiederherstellung zu sein, sondern eher "lediglich" ein ziemlich vielseitiges Kopiertool.

    Ich habe daher Duplicati nativ auf meiner iDX installiert, so wie Syncthing auch. Beides ist in Docker für grössere Datenmengen nicht das richtige und dann auch viel zu langsam. Als native Installation ist Duplicati mehr als doppelt so schnell und zudem offenbar sicher im Umgang mit Daten und nicht unzuverlässig, wie Sync & Backup, das beim Backup von grösseren Datenmengen von Speicherpool zu Speicherpool doch ziemlich schnell aufgibt. Rsync dagegen scheint in Sync & Backup nun bestens zu funktionieren.

    Momentan arbeite ich mit meiner iDX6011 pro noch daran, mit UGOS ggf. soweit zu kommen, um diesmal vlt. nicht von UGOS weg zum DSM zu gehen. Beim Aufgabenplaner gibt es diesen bekanntlich im DSM, ersetzen kann man den in UGOS mit cronicle oder cronmaster. Allerdings setzt cronmaster im Grunde lediglich auf der crontab auf, sodass man dafür dann eben eine GUI hat. cronicle dagegen ist im Grundsatz von der crontab unabhängiger und von dessen Funktion her kommt der einem Ersatz am nächsten.

    Beides läuft in Docker.

    nichts anderes, als dass es für die iDX wohl eigenständige UGOS-Versionen geben wird

    An den Builds ist das ja bereits sichtbar

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    Aber ich hoffe mal sehr, dass es da eine Lernkurve bei Ugreen gibt, wenn man das so verfolgt.

    geht nicht um ein Backup, sondern um die Synchronisation um auf beiden NAS

    Es macht keinen Unterschied, rsync beherrscht Synchronisation und Backup, wobei rsync für sich alleine ein CLI Tool ist und beherrscht sein will, ähnlich wie zB Rclone. In UGOS ist rsync wie in anderen OS implementiert und kann entsprechend genutzt werden. Wenn es letztlich nur um Synchronisation geht, kann auch das bewährte Syncthing verwendet werden. Syncthing ist eine P2P-Software, die vom Konzept her nur Clients kennt, weil jeder Client mit jedem anderen verbunden werden kann (P2P), sodass auch ein Server letztlich nur ein Client ist.

    Was man nicht kann, ist mit der NAS einer anderen Marke zu synchronisieren

    Das stimmt so nicht unbedingt. In aller Regel haben alle bekannten OS die Möglichkeit, über rsync Backupdaten auszutauschen, jeoch muss ebenso in aller Regel diese Schnittstelle aktiviert werden. Sollte ein OS rsync nicht kennen oder können, wäre das mE. seltsam.

    funktioniert auf einer iDX... nicht mehr

    Manche Dinge sind anders. Alleine, wenn man sich das BIOS anschaut, ist das deutlich komplexer.

    Syncthing läuft und ist, wie bereits angemerkt, ganz regulär mit apt-install installiert

    Syncthing

    läst sich über ssh auch nicht mehr installieren

    Da empfehle ich Dir ggf. einen Portcheck. Bei Duplicati musste ich den Port ändern, weil der 8200 schon belegt war. Die Installation selbst funktioniert dann zwar und war vlt. auch mit dem MC so, aber das Package konnte dann nicht starten.

    Ich habe Nutzdaten von zwei oder auch drei NAS bislang immer mit Syncthing synchron gehalten und wenn ein NAS mal an einem anderen Standort war, ging das über ein VPN-Tunnel der Router, hier Fritzboxen mit Wireguard.

    Da es für UGOS kein UPK für Syncthing gibt, habe ich aus Performancegründen eine native Installation auf meiner iDX. Dasselbe übrigens mit Duplicati. In beiden Fällen ist die Performance von Dockercontainern nur für Kleinaufgaben brauchbar, wenn aber Umfänge grösser werden, dauert das entweder ewig oder irgendwann gehts kaum noch voran.

    Versuch's mal hier, auch für die Zukunft eine gute Infoquelle. ;)

    Ugreen KB

    Diesen Weg habe ich beschritten mit Hyperbackup und rsync, nachdem die iDX von meiner N5 bespielt wurde. Das hat sehr gut funktioniert.

    ... lässt sich die Verschlüsselung jetzt mit aktivieren

    Ich würde das nicht aktivieren sowas, das hatte ich auch zu Synologyzeiten nie eingerichtet. Die Schlüssel müssen stets und sauber dokumentiert sein und bereitliegen. Sollte das verloren gehen oder im Fall eines Falles nicht greifbar sein, kann das schwierig werden. Das gleiche gilt auch, sollte man das OS neu aufsetzen müssen. Hat man die Schlüssel nicht mehr oder noch besser, verlegt, kann man alles formatieren.

    Immer wieder erfrischend und seit Anfang dabei:

    "Einige bekannte Probleme wurden behoben, um die Benutzererfahrung zu verbessern"

    Das Update ist doch für die IDX noch nicht draußen, also meine Pro hat noch keine 1.18. angeboten bekommen

    Ist auch noch nicht

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    https://ai-de.ugreen.com/pages/downloads

    Schau Dir doch mal jars von Tommes an

    Hatte ich schon mal, ist im Grunde überschaubar. Mal sehen, ob ich da mit dem Cronmaster kombinieren kann.

    Rclone habe ich als Docker nicht ans laufen bekommen und Duplicati ist ziemlich langsam. Überhaupt sind Dockerlösungen in der Performance einfach begrenzt. Syncthing zB. habe ich nativ installiert, das läuft einfach deutlich besser.

    Reicht nicht die DH2300 erstmal für mich?

    Sobald KI im Spiel sein soll - und im UGOS sind nun Basismodule dazu enthalten - ist mindestens eine DXP für brauchbare Ergebnisse erforderlich und auch genügend RAM. So etwas mit einer DH machen zu wollen, ist mE. mit einem Goggo in einem F1-Rennen mitzufahren.

    Ich würde mir an Deiner Stelle etwas Zeit lassen mit einer solchen Entscheidung. Nicht, dass nun Deine Anforderungen letztlich schwierig wären, aber auch, weil man mit einem modernen NAS einiges anstellen kann, was auch etwas Planung erfordert. Dein Titel "Kaufberatung für NAS-Neuling" verleitet mich zu der Empfehlung, Dich etwas einzulesen und Deine Ziele sicher abzustecken, sodass Du das Gefühl hast, die nächsten Jahre ist das iO. Am Ende kauft man sonst zweimal, nur anders.

    Auch dass am Ende doch wieder eine Cloud im Spiel ist, ist gut zu entscheiden. Sowas kann man sehr gut auch mit so einem NAS abbilden und für die monatlichen Kosten ziemlich gut ein Eis essen gehen. Ich hatte vor Jahren schon das Ziel, von externen Clouds unabhängig zu sein, damit nicht doch noch irgendwas im Internet von mir auftaucht, was da nicht hingehört. Von Passwort- oder sonstigem Hacking mal ganz abgesehen, was es alles schon gegeben hat, ist letztlich jede Plattform anfällig dafür. Den einzigen Vorteil von einer Cloud ist, dass Du ein Backup hast, was Du ansonsten lokal abbilden müsstest, wenn man das Thema wichtig genug nimmt.


    ... ist rclone seit Jahren die eierlegende Wollmilchsau zum Synchronisieren zwischen diversen Datenpools ... damit war dann die Datenmigration zur UGREEN NAS sehr einfach ....

    Da fehlt ja scheinbar nichts, auch lokal verwendbare Protokolle, wie FTP, SFTP, rsync, WebDAV, SMB usw. Ich teste das mal zu verwenden, anstatt Sync & Backup, bei dem Sicherungen von Speicherpool zu Speicherpool nicht sicher funktionieren. Duplicati im Docker läuft zwar, ist aber ziemlich langsam.

    Da fällt mir noch die Frage ein, wie vibOS installiert und gebootet wird, vlt Stick, NVMe usw. Dann wäre die Aufteilung der Partitionen interessant, um ggf. unter Beibehaltung eines Datenbestandes bzw. von entsprechenden Raids das OS zu wechseln zu können, oder ob ggf. komplett neu aufgesetzt werden müsste.

    Gibt es von vibOS vlt. eine OVA, um damit in einer VM zu testen?