Posts by karl-heinz-lnx

    TanDeb05 Du hast Linux nicht verstanden.

    Linux ist nur der Kernel, das was man nutzt sind Distributionen. Diese sind u. a. für die Installation von Software zuständig.

    Linuxdistributionen gibt es sehr viele, welche für NAS, Server, Desktop um mal ein paar zu nennen. Was an Software, wie verfügbar ist, welche Aktualität diese haben, darin unterscheiden sich die meisten Distributionen.

    Kommen wir jetzt mal auf Ugreen OS zu sprechen. Diese haben sich dafür entschieden, erst mal keine eigenständigen Installationen zuzulassen und auch das Updateverhalten ist nicht gleich mit einer Linux Desktop Distribution zu sehen. Das kann daran liegen, dass es ein NAS System ist, da ich keine anderen NAS Systeme kenne, weiß ich nicht, ob das auch dort gilt. Auf jeden Fall ist Ugreen OS noch relativ jung und kann von daher nicht die ganzen Funktionen, die andere NAS Systeme haben, haben.

    Jetzt daraus zu schließen, alle Linux Distributionen sind so, genau das Dein Fehler. Es kann auch NAS Systeme geben, die diese Funktion schon implementiert haben.

    Hinzu kommt noch ein Ansatz den ich persönlich unter Linux sehr schätze: KISS, keep it simple stupid. D. h. Für jedes Problem ein eigenes Programm, dass auch nur diese eine Sache machen soll. Und keine eierlegenden Wollmilchsäue. Da muss man dann ggf. auch mehrere Programme dann aufrufen. Da kann man aber dann ggf. ein Skript daraus machen und die Arbeiten zusammenführen.

    Alte FW einspielen, kann man zwar machen, wird dich dann aber beim Update sehr wahrscheinlich wieder auf dasselbe Problem stellen.

    Welche Fehlermeldung bekommst du? Ggf. mal in den Logdateien nach mehr Infos suchen. Die Protokolle und die Fehlermeldung von GUI sind manchmal zu wenig. Gerade bei Netzwerkproblemen liegt das Problem gerne mal woanders, als es die Fehlermeldung einer GUI aussagt. Die sagt nur, ich kann nicht, aber warum sie nicht kann, sagt sie eher selten und oft "rät" man dann.

    Rsync kann man schon für eine Dateisyncronisation nutzen (mit der Option --delete) jedoch ist das keine Echtzeitsyncronisation. Für eine Echtzeitsyncronisation ist rsync nicht das geeignete Werkzeug, da gibt es Bessere.

    Wenn man also nur bei ganz speziellen Zeitpunkten syncen möchte, kann rsync eine Möglichkeit sein. Ich nutze diese Variante sehr oft. Dabei muss man jedoch aufpassen, dass dann auch gelöschte und geänderte Dateien dann nur per zusätzlichem Backup verfügbbar sind. Ist im Prinzip ziemlich Situationsabhängig, ob das Verfahren sinnvoll ist oder nicht.

    user353 Ob man sich deswegen verschaukelt vorkommen muss?

    Prinzipiell ist eine Mischbestückung möglich unter Linux, es wird jedoch davon abgeraten. Warum? 3 Hauptgründe. 1. meist verschwendender Plattenplatz, da HDDs i. d. R. eine deutlich höhere Kapazität haben als SSDs. 2. Die langsame HDD bestimmt die Geschwindigkeit des Raids. 3. unterschiedlicher Befehlssatz von HDD und SSD. SSD benötigt zum Beispiel den Trim Befehl den HDD nicht kennen.

    Wie man aus den Gründen sehen kann, macht eine Mischbestückung nur Sinn, wenn dies tempörär zum Aufbau genutzt wird, also vielleicht genau das, was du möchtest. Eine dauerhafte Mischbestückung macht jedoch keinen Sinn. Da Ugreen OS dies wohl ausschließen möchte, dass dies Dauerhaft ist, kann ich dies sehr gut nachvollziehen, dass sie dies unterbinden.

    Ich nutze das überhaupt nicht. Für mich ist ein Virenscanner, Schlangenölsoftware. Diese hat schädliche Nebenwirkungen. Ist diese selber mit Malware verseucht, bekommt man das auch nicht mit. Oftmals benötigen Scanner hohe Rechte und dann schaut man sich bei Heise mal an, wie Exploits bei dieser Art von Software vorkommmen. Desweiteren sind oft false positiv in der Liste und dann viel Spaß beim aus der Quarantäne holen. Und wieviel Malware überhaupt nicht erkannt wird?

    Und dafür die Festplatte ständig maltretieren? Nein.

    Wer fürs gute Gefühl nutzt, bitte sehr.

    Intern gehe ich über den rsync Daemon mit dem Standardport 8xx. Der Daemon muss aktiviert sein und muss noch konfiguriert werden, falls das noch nicht gemacht wurde. Desweiteren benötige ich noch ein lokales Passwortfile in dem das Passwort im Klartext,

    Beides ist etwas unschön, gebe ich zu, aber eine andere Lösung hab ich nicht gefunden. Das Passwortfile hab ich mit Berechtigung 600 gesetzt. Ich starte das ganze dann lokal von meinem Laptop aus.

    Bei Bedarf schreibe ich auch mal näheres, wie es bei mir konkret läuft. Dazu muss ich aber noch mal rein schauen, die Syntax ist halt kritisch. 😉


    Oder du probierst das Skript von Tommes . 😊

    Road_Runner Die NAS lässt sich in Linux Mint recht einfach einbinden. Ich würde dies über die Datei /etc/fstab geschickterweise machen. Dann hast du keinen Unterschied wie unter Linux.

    Linux Mint läuft bei mir seit über 15 Jahre sehr stabil. Das hängt allerdings auch davon ab, wie du Softwarepakete installierst. Macht man das am Paketmanager vorbei, kann es auch zu Problemen bei Linux im allgeinem geben. Für Anfänger ist m. E. dieser Weg zu vermeiden.

    Die Installation empfinde ich recht einfach und schnell, lediglich die Frage, wohin Mint installiert wird, kann etwas anspruchsvoll sein. Die Installationdauer sollte nicht länger als 15 Minuten dauern, außer man hat einen recht alten Rechner.

    Nach der Installation sollte noch vor allem anderen das System upgedatet werden. Danach einmal neu starten. Wie lange das dauert? Das hängt von Deiner Internetverbindung ab. Ich würde mal schätzen, sowas um die 20 Minuten. Erst danach weitere Software über die Anwendungsverwaltung installieren und das System konfigurieren.

    Sicherheit hängt davon ab, in wie weit du dem Anbieter vertraust. Das gilt generell, egal welches Betriebssystem.

    Mit rsync Abbrüche? Sehr seltsam. Hatte ich, bei den NASen noch nie. Nur von Laptop/PC zueinander. Und da gab es die Probleme, dass das Ziellaufwerk nicht mehr schreibbar war, ein Netzwerk Problem, weil der Stecker nicht mehr richtig drin war.

    Anyway, es macht ja auch nicht viel. Kann man nach Fehlerbehebung einfach nochmal starten, falls der Job denn restartfähig ist. Das kann, wenn rsync als Backupjob läuft, schon mal schwierig sein.

    Welche Fehlermeldung habt/hattet ihr denn bei rsync? Die Fehlermeldung muss nicht unbedingt sprechend für einen sein.

    eineb Danke für dir Erzänzung. 😊 Das hatte ich wohl vergessen zu schreiben, dass es sich hier um eine zusätzliche externe Festplatte handelt.

    Btrfs send funktioniert nur, wenn beide Festplatten Btrfs formatiert sind. Ansonsten muss du über rysync gehen.

    Ob das manuellen mounten möglich ist, hab ich auch noch nicht ausprobiert.

    Da Ugreen keine Btrfs formatierten Festplatten bis dato unterstützt, bleibt hierfür nur eine ext4 formatierte Festlatte und dann muss du das wohl mit rsync lösen.

    Backups der NAS mach ich auf ein anderes NAS via rsync Skript. Da könnt man auch das Backuptool von Ugreen nutzen, aber das ist mir zu nervig was die Meldungen angeht. Ebenso, ob und was das Backup fertig ist, finde ich per Skript einfacher handhabbar. Das ist aber nur meine Befindlichkeit, das kann auch alles fein für einen sein. Weitere Offline Backups auf externe Festplatten mach ich nicht, daher kann ich da nichts zu sagen. Im Zweifelsfall sollte aber rsync funktionieren.