Posts by Kanecaine

    War vielleicht etwas missverständlich geschrieben, aber ich denke so hat er es gemeint, also dass auf dem NAS alle Dienste "nach extern" geschlossen werden / bleiben können (bzw. die entsprechenden Portweiterleitungen auf dem Router), weil man mit dem VPN eben so agiert, als wäre man direkt im lokalen Netzwerk.

    abornat Der VPN-Server auf der Fritzbox ist dann das einzige, was nach außen sichtbar ist. Im Alltag läuft das dann so: du willst von unterwegs auf Dokumente zugreifen, die auf dem NAS liegen. Dann baust du eine VPN-Verbindung auf und dann kannst du die Freigaben vom NAS nutzen, wie zuhause. Dauerhaft VPN geht auch, kostet aber zusätzlichen Akku - nach meiner Erfahrung nicht gerade wenig. Mit "on-demand"-VPN-Profilen hatte ich in der Vergangenheit auch mal experimentiert, aber bin damit nicht glücklich geworden. Die Idee dahinter ist, dass das Smartphone (von selbst) bei Bedarf eine VPN-Verbindung herstellt.

    wieso man im Zusammenhang mit Nextcloud so viele von tailscale sprechen

    Weil Tailscale so unproblematisch ist, DynDNS überflüssig macht und auch bei DS Lite Glasfaseranschlüssen sofort funktioniert. Da bekommt man alles aus einer Hand, muss natürlich dem Anbieter ein Stück weit vertrauen. Die Technik hinter Tailscale ist auch nichts anderes als Wireguard. Aber je nachdem, was bei dir vorhanden ist, musst du dich bei purem Wireguard noch selbst um das ein oder andere kümmern. Im Vergleich zur Fritzbox mit MyFritz mag es keinen wirklichen Unterschied machen, außer dass du dann eben dem MyFritz-Dienst vertrauen musst, insofern du diesen verwendest.

    bedeutet das im Umkehrschluss, DoS Schutz sollte ich aktivieren, ebenso HTTPS und Firewall?

    Aus meiner Sicht: nicht zwingend. Es kommt drauf an, wie du von unterwegs auf das NAS zugreifen möchtest. Stellst du Dienste vom NAS direkt ins Internet, etwa einen Webserver, dann musst du sehr auf die Sicherheit achten und solltest mind. all das aktivieren. Reicht dir hingegen eine VPN-Verbindung in dein lokales Netzwerk, um dann auch auf das NAS zugreifen zu können, sind wir wieder bei Frage 2 und dann brauchst du das alles nicht.

    wenn sie langfristig von einer entsprechend hohen Nachfrage ausgehen

    unter der Prämisse stand meine Aussage ja ;) Und wegen der Rohstoffe: die für die Herstellung von Festplatten benötigten Rohstoffe sind allgemein gut verfügbar bzw. werden in ganz anderen Dimensionen für anderes benötigt. Wenn da ein Engpass entsteht, dann sicher nicht zuerst bei der Produktion von Festplaten.

    2 Gegenfragen:

    1. Beabsichtigst du, das NAS aus dem Internet erreichbar zu machen, um bspw. von unterwegs vom Handy aus auf die gesicherten Fotos zuzugreifen?
    2. Vertraust du deinem lokalen Netzwerk? Also kommen da nur Leute rein, die vertrauenswürdig sind oder wird das WLAN-Passwort auch gerne mal geteilt mit Besuchern / Gästen / Freunden der Kinder?

    Wenn die Antworten (1) "nein" und (2) "ja" lauten, brauchst du weder DoS-Schutz, HTTPS noch Firewall und kannst SSH auch dauerhaft aktiviert lassen.

    Und zu deiner ersten Frage: jedes Anlaufen der Platten ist nicht besonders gut für deren Haltbarkeit. Dagegen ist ein Durchlaufenlassen zwar nicht schädlich für die Platten, aber ggf. magst du etwas Strom sparen oder mehr Ruhe. Entsprechend musst du selbst abwägen. Wenn du nur gelegentlich auf die Platten zugreifst und die die überwiegende Zeit schlafen können, würde ich den Ruhezustand aktivieren. Wenn hingegen irgendwas den Ruhezustand ständig unterbricht, würde ich sie eher durchlaufen lassen. In dem Punkt unterscheiden sich Festplatten kaum von uns Menschen :S

    Also ich sehe das ganze nicht so dramatisch im Sinne von "bis 2030 wird es immer teurer". Warum? Angebot und Nachfrage. Derzeit kann das Angebot die Nachfrage nicht ausgleichen. Wenn jetzt im Februar alle Kapazitäten bis Jahresende schon verkauft sind, heißt das für einen Hersteller: wenn ich die Produktionskapazitäten erhöhe, kann ich noch mehr Geld in der selben Zeit machen, oder?

    Und mittelfristig dürfte das auch den Markt öffnen für andere, die bisher in einem gesättigten Umfeld keine Chance hatten. Gerade da, wo die Margen groß sind, würde es mich nicht wundern, wenn plötzlich Marken wie Samsung auch wieder in den HDD-Markt einsteigen. Oder ganz neue Player, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Denn da wo die Platzhirsche den Markt nicht bedienen können, werden sich welche finden, um diesen Teil vom Kuchen für sich zu beanspruchen.

    Ich sehe also 2 wahrscheinliche Szenarien:

    a) Das ganze passiert nicht. Dann wohl deshalb, weil die Prognosen von einem kurz- bis mittelfristigen Hype ausgehen und es sich daher nicht lohnt, in diesen Markt zu investieren. Gut für uns: die Preise werden nicht endlos weiter steigen und irgendwann auch wieder sinken.

    b) Das ganze passiert so. Gut für uns: die Preise werden nicht endlos weiter steigen und irgendwann auch wieder sinken.

    ^^:P

    Und das allerbeste was passieren kann ist, dass die Produktionskapazitäten erhöht werden und dann platzt trotzdem die Blase.

    Specials können in den meisten Mediaplayern/Scrapern mit einer Staffelnummer 00 angegeben werden.

    So auch bei Theater:

    Quote

    Benennungsrichtlinien für TV-Serien-Episoden

    Die Dateinamen von TV-Serien-Episoden sollten mit dem Titel der Serie beginnen, wobei der Titel in allen Episoden der gleichen Serie konsistent bleibt. Danach sollten Jahr, Staffel und Episode angegeben werden. Beispiel: Eternal Love.2017.S01E01.

    Für Sonderinhalte wie „Behind the Scenes“ oder „Specials“ sollte der Dateiname ebenfalls mit dem Serientitel beginnen, jedoch muss die Staffelnummer auf „0“ gesetzt werden, und die Episode sollte angegeben werden. Beispiel: Eternal Love.2017.S00E01.mkv.

    Beziehen sich eure Empfehlungen bzw. Bedenken konkret auf das UGREEN OS?

    Primär auf UGOS Pro, weil (wie schon gesagt wurde) die meisten hier das nutzen. Aber nicht wenige hier kommen von einer Synology und im dortigen Forum galt wohl ähnliches bzgl. SSD als Cache. Zudem sind die (hier) aufgeführten Gründe auch eher allgemeingültiger Natur:

    • Linux basierte Betriebsysteme nutzen RAM effizient als Cache
    • bei Lese-Cache müsste vorher bekannt sein, dass die Daten demnächst gelesen werden damit sie dann zum richtigen Zeitpunkt auch tatsächlich im Cache liegen
    • bei Schreib-Cache müssten die Daten dann schon so groß sein, dass sie nicht mehr in den RAM passen

    Und es mag weitere Gründe geben, sodass man sagen kann: es mag Konstellationen geben, wo ein Cache sinnvoll ist, im Allgemeinen ist er es aber nicht und verursacht mehr Probleme als Nutzen. Natürlich hält dich nichts davon ab, es mal mit Unraid auszuprobieren, ein paar Tests zu machen und deine Erfahrungen dann hier zu teilen. :)

    Ob und wie das bei UniFi möglich ist, weiß ich nicht.

    Die Software ist der eigentliche USP (Alleinstellungsmerkmal) bei Unifi und unmittelbar an die Geräte aus eigenem Hause gekoppelt. Dass auf den Geräten irgend eine andere / freie Software installiert werden kann, habe ich noch nicht gehört.

    Mittlerweile hat Ubiquiti da auch ein sehr breites Ökosystem etabliert: neben dem ganzen Netzwerk-Kram werden inzwischen auch Lösungen angeboten für Zutrittskontrolle, Überwachungskameras + NVRs, VOIP bis hin zu Wallboxen, Digital Signage, Audio-Streaming und IoT. Hab bestimmt noch was vergessen. Und alles vereint unter dem Dach einer einheitlichen Software, die sich mit entsprechenden Apps (aus eigenem Hause) um die Funktionalitäten der genannten Lösungen erweitern lässt.

    A propos "einheitliche Software": die ändert sich übrigens gern mal. Wer schon ne Weile dabei ist, könnte meinen, bei Ubiquiti ist mehr als einmal im Jahr Ostern, weil zuvor bekannte Funktionen plötzlich woanders verortet sind und gefunden werden wollen. Oder man ändert zum x-ten Mal einfach so die UI, ohne erkennbaren Grund, nur damit es anders ist.

    Doch zurück zum Thema: ich sehe Ubiquiti ähnlich wie Apple: schönes Ökosystem aus Soft- und Hardware (allein das Auspacken!), aber am Ende ein goldener Käfig. Immerhin ist man bei Unifi (wie es bei den anderen Produktlinien aussieht, weiß ich nicht) nicht von einer Cloud abhängig. Und mir ist nicht bekannt dass irgendwas bewusst kastriert wird und laufende Kosten aufgrund von Abos gibt es (zumindest bei dem was ich nutze und kenne) nicht.

    Wichtig ist mir nur, das davor meine FRITZ!Box 5590 inkl. der Eingangs erwähnten Komponenten unangetastet bleibt.

    Also meine Fritzbox betreibe ich mittlerweile als IP-Client hinter der UDM Pro, die direkt am ONT hängt. Die Fritte dient weiterhin als VOIP Basistation und übernimmt die Gegensprechfunktion mit der Türklingel. Das geht dann sicherlich auch mit deinen vorhanden Fritz-IoT-Geräten.

    Hab vor ca. 6 Jahren angefangen auf Unifi umzusteigen und hatte davor auch immer eine Fritzbox. Der große Vorteil bei Unifi ist aus meiner Sicht die zentrale Verwaltung über die Controller Software "Unifi Network". Die Controller Software muss nicht permanent laufen (zwingend eigentlich nur bei Adoption neuer Geräte, Konfigurationsänderungen und Geräteupdates) und kann auch separat, etwa in einem Container, betrieben werden. Da ich aber eine UDM Pro nutze, auf der die Controller Software läuft, musste ich mir darüber nie Gedanken machen. Ich denke, es ist schon sehr vorteilhaft, dass der Controller dauerhaft läuft. Von daher würde ich mir immer einen Router kaufen, auf dem die Controller Software läuft. Weiß nicht, ob das bei dem Cloud Gateway Max der Fall ist.

    Jedenfalls stellst du ohne die Controller Software nichts ein. Die Geräte haben keine eigene Web-UI sondern werden ausschließlich über den Controller administriert. Das ist für Umsteiger vielleicht erstmal der größte Unterschied (allerdings einer den man sehr schnell zu schätzen lernt).

    Tja und du ahnst es sicherlich schon: das ganze ist darauf ausgelegt, dass man sämtliche zentrale Komponenten von Unifi hat, zumindest entfaltet sich dann erst das volle Potential. Wenn du VLANs konfigurierst, dann funktioniert das eigentlich nur dann richtig gut (weil Ubiquiti hier wohl auch einiges anders macht) wenn auch die Switche von Unfi sind. Dann konfiguriert man das einmalig und alle Geräte übernehmen die passende Konfiguration. Ebenso bei den Access Points: klar kann man auch markenfremde APs nutzen, aber die Einstellungen zentral einmal vornehmen, geht dann halt nicht. Auch sieht man logischerweise keinerlei Statistiken für Geräte anderer Marken. Probleme hatte ich aber bisher noch nicht, wenn ich hinter dem TV mal einen Nicht-Unifi-Switch verwendet hatte ... die Topologie-Ansicht kommt damit weitestgehend klar. Kurzum: wenn du den Weg einschlägst, bereite dich darauf vor, dass dann noch weitere Unifi-Geräte dazu kommen ;)

    Übersehe ich was oder ist Ugreens Antwort auf diese Frage die Theater-App? Ich hab die mal ausprobiert und finde die eigentlich ziemlich gut. Zumindest die Verwaltung von Filmen und Serien funktioniert sehr gut, sogar mit IMDB-Anbindung, und auch die Darstellung lässt kaum Wünsche offen. Also das Argument, dass Ugreen hier nichts adäquates anzubieten hat, kann ich nicht nachvollziehen.