Posts by TSchw

    Hatte ich schon mal, ist im Grunde überschaubar. Mal sehen, ob ich da mit dem Cronmaster kombinieren kann.

    Rclone habe ich als Docker nicht ans laufen bekommen und Duplicati ist ziemlich langsam. Überhaupt sind Dockerlösungen in der Performance einfach begrenzt. Syncthing zB. habe ich nativ installiert, das läuft einfach deutlich besser.

    Hallo Andy

    Ich hatte ja rclone schon auf der Synology genutzt und das nach dieser ausführlichen Anleitung für Rclone auf Synology gemacht.

    Mit ein paar kleinen Änderungen bei Pfadnamen usw. hat das auch auf der UGREEN so funktioniert (also ohne Docker).

    Auf dem NAS sollte man zunächst nur rclone installieren ohne dort zu konfigurieren, da man da etwas eingeschränktere Möglichkeiten hat.

    Der Trick besteht darin, rclone zunächst auf einem vollwertigen Rechner zu installieren (in meinem Fall ein Mac) und dort dann die jeweiligen Konfigurationen für die Fremdablagen zu generieren mit

    rclone config

    Die so generierte Configdatei auf dem Rechner muss man dann hinterher nur noch an die entsprechenden User-Pfade (der user, die rclone verwenden sollen) hin kopieren.

    Da das UGREEN ja keinen Aufgabenplaner wie DSM (Synology) hat, habe ich die in der Anleitung erklärte Persistenzhaltung nach reboot und regelmäßige Aufrufe als cronjobs realisiert.

    Mit Cronmaster; geht aber auch mit Direkteintrag auf dem NAS mit

    crontab -e

    Viel Erfolg!

    Habe meine 2 Wochen alte DXP4800 Pro gerade upgedated.

    War ein guter Test, ob alle meine auf Shell-Ebene vorgenommenen Änderungen mit re-Install Absicherungen über cronjobs tatsächlich funktionieren.

    Und es hat funktioniert.


    Nur beim ersten Versuch mit ssh von meinem Macbook aus gab es eine kurze Blutdruckerhöhung bei mir, weil es blockiert wurde wegen falschen Credentials des NAS!

    Zum Glück aber war die Fehlermeldung hilfreich genug, um zu erklären, wie die known-host Datei auf dem Macbook geändert werden musste.

    Mir ist jetzt nicht klar, ob das bei jedem OS Update wieder so passiert oder nur ein Einzelfall ist.

    Ich habe seit Jahre ein Infomaniak Konto, das ich anfänglich auch für Fotos verwendet habe. Inzwischen aber nicht mehr.

    Infomaniak - also kDrive/kSuite hat viele Vorteile, wenn es als eine Alternative zu Big-Tech im Rahmen eines (Home)-Office (kSuite) betrachtet wird. Ja, Du kannst dort auch Fotos lagern. Aber im Vergleich mit iCloud (Fotos) ist Infomaniak um Jahre zurück.

    Die Synchronisation geht über die Infomaniak App recht gut - ist aber elendig langsam.

    Ich habe ein ähnliches Setup am Laufen:

    1. Meine Fotos des iPhones liegen weiterhin über die Apple Fotos App in der iCloud
    2. Mittels cronjob lade ich die jede Nacht auf das UGREEN NAS inkrementell runter.
      Habe da ja Platz ohne Ende und kann dann die NAS Fotofunktionen nutzen
    3. Ebenfalls täglich nachts läuft (zusammen mit anderen wichtigen Daten) ein upload cronjob in die pCloud

    Die Schritte 2. und 3. macht über Nacht das NAS mittels rclone

    Habe gerade gesehen, dass Infomaniak das auch unterstützt. Siehe: Knowledge base von Infomatik

    Rclone muss man natürlich vorher auf dem NAS installieren. Kann man nativ oder im Docker machen.
    Im Internet gibt es diverse Anleitungen dazu.

    Für mich ist rclone seit Jahren die eierlegende Wollmilchsau zum Synchronisieren zwischen diversen Datenpools.
    Und nach einer langlaufenden Erstbefüllung dauern die inkrementellen Läufe nicht zu lang.

    Hatte das schon zu meinen Synology-Zeiten so gemacht und damit war dann die Datenmigration zur UGREEN NAS sehr einfach.

    Ha! Das hätte mir auch geholfen!

    Habe nämlich festgestellt, dass bei Verwendung von rsync zum UGREEN NAS als Ziel mit dem -a Flag (um alle Rechte und Einstellung der Quelle beizubehalten) mit dem root User Kontext gearbeitet werden muss und nicht mit dem bei mir üblicherweise verwendeten Admin-Account.

    Ich habe mir dann so beholfen, dass ich rsync so aufrufe vom Fremdrechner


    Code
    rsync --rsync-path="sudo rsync" ...

    Dann läuft auch der Aufruf als Admin-User im root-Kontext.

    Allerdings muss man zuerst dafür sorgen, dass sudo beim Admin-User nicht nach dem Passwort fragt.

    Dazu muss man im Verzeichnis /etc/sudoers.d eine Datei anlegen mit dem Eintrag

    Code
    <adminusername> ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL

    Auch nicht gerade schön, aber läuft ...

    Super Hinweise für den Notfall!

    Als UGREEN Neuling interessiert mich vor allem ein „rock solid disaster recovery“ auch im schlimmsten Fall (z.B. NAS ganz weg).

    Deshalb bin ich da etwas paranoid und verwende die schönen GUI Tools nur, wenn ich genau verstanden habe, was die so intern tun.

    Selbst beim ausgereifteren DSM von Synology habe ich rclone im Aufgabenplaner verwendet und jetzt bei der UGREEN ebenfalls mit rclone über cronjobs mit Cronmaster.

    Da kann ich mir dann die Daten zur Not herstellerunabhängig wieder holen.

    NB: Da mein Backup in der pCloud liegt, funktioniert das UGREEN Sync&Backup sowieso (noch?) nicht dahin.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich jetzt auch zu den Umsteigern von Synology zu UGREEN gehöre, hat mir dieses Forum in meiner ersten Woche mit dem neuen NAS schon sehr geholfen.

    Erstmal vielen Dank an alle Verfasser der hier auffindbaren wertvollen Informationen!

    Bis vor einer Woche werkelte bei mir noch eine in die Jahre gekommene DS214+ und nach langen Recherchen bin ich jetzt auf eine DXP4800 Pro umgestiegen. Mir war klar, dass UGREEN noch deutlich weniger Funktionalität bietet als das gewohnte DSM, aber der HW-Vorsprung und die eher offene Policy hat dann den Ausschlag zum Umstieg gegeben.

    Und als ehemaliger UNIX Admin in den 80ern hat das Ganze für mich schon den nostalgischen Reiz wie ein schöner Oldtimer.


    Die erste Woche war hauptsächlich gefüllt mit dem Kennenlernen der UGREEN Besonderheiten, Datenmigration von ca 4 TB und Einrichten aller meiner bisherigen Workflows in meine Heim- und Cloud-IT.

    Die DXP ist jetzt zumindest auf dem gleichen Nutzungslevel wie die DS

    • gemeinsame Datenablage für mehrere Apple-Geräte (Macbooks, iPads, iPhones)
    • Streaming Server für meine Musikbibliothek und Filmbibliothek
    • Verwaltung meiner Fotoprojekte (Repository für Lightroom)
    • Verwaltung meiner Musikprojekte aus meinem Heimstudio mit Logic Pro
    • Automatisiertes Daten-Backup in die pCloud

    Und da sich die DXP dabei bisher nur langweilt, kann ich mich demnächst etwas tiefer reinknien und sie auch für diverse Computing Aufgaben (z.B. Smart Home) einsetzen.


    Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Kommunikation hier im Forum.

    Irgendwann auch mal mehr aktiv als bisher nur passiv.


    Viele Grüße aus dem derzeit sehr heißen Stuttgart

    Thomas