Posts by steffenglock

    Was wären die "anderen Tools", die nützlich sein könnten?

    Das kommt auf Dein Betriebssystem an.
    Ich zum Beispiel lasse Cronicle per Container laufen und starte darüber sämtliche Backupscripts. Dadurch habe ich alle logs und Meldungen an einer Stelle wenn mal etwas nicht läuft.

    • Für 90% meiner scripts nutze ich einfach rsync und darum brauch ich nichts anderes.
    • Dann gibt es noch BorgBackup was der neue Hype zu sein scheint.
    • Restic wäre etwas für Cloud Backups. Das kann übrigens auch nativ verschlüsseln.
    • Zum Schluß fällt mir da noch Rclone ein. Das kann auch mit zig Cloudanbietern umgehen.

    Für MAC und Windows müsstet ihr jemand anderen fragen. Bei Windows fällt mir nur Robocopy und Kopia ein.
    Wie Du vielleicht bemerkt hast bin ich ein Freund der gut funktionierenden leichtgewichtigen Konsolentools. Einmal eingerichtet und danach am besten vergessen .....

    Für mich ist die Entscheidung immer eine für OpenSource Tools weil die meist wirklich offene Standards verfolgen und man auch an Backups wieder ran kommt weil man meist Tool X mit Tool Y austauschen kann wenn es notwendig sein sollte.

    theoretisch ja und vom Grundsatz her ist das auch richtig, aber wenn die TV zum Beispiel einen festen Eintrag in seiner Software für den DNS haben, dann übergehen sie Deinen pihole. Sie schummeln sich so zu sagen an Deinem Pihole und Deiner Fritzbox vorbei. In meiner Erklärung geht es ja darum wie man genau dies verhindert.

    Ich hätte mir hier https://download.geofabrik.de/ einfach ganz Europa runtergeladen. Warum das auch immer bei Dir nicht geklappt hat kann ich nicht sagen. Ich gehe mal davon aus, dass es am RAM gescheitert ist.
    Ich würde es so machen (siehe Spoiler damit es für die anderen nicht zu lang ist):

    Display Spoiler

    Ein nachträgliches Hinzufügen von Dänemark zu deinem bestehenden Deutschland-Container funktioniert bei Nominatim leider nicht.

    Nominatim baut beim ersten Start eine feste Datenbank auf. Du kannst neue Länder nicht einfach hinten heranschieben. Du musst die Daten von Deutschland und Dänemark vor dem Start verschmelzen und den Container komplett neu aufsetzen.
    Hier ist die einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du das über die Konsole oder direkt als Stack in Portainer oder als Projekt in der Docker App löst.

    Der Trick: Vorher verschmelzen (Osmium)

    Da Nominatim nur eine einzige Datei liest, nutzen wir ein Werkzeug namens osmium, um Deutschland und Dänemark in eine Datei zu packen.

    1. Lade dir die germany-latest.osm.pbf und denmark-latest.osm.pbf vom Geofabrik Download-Server herunter.
    2. Verbinde beide Dateien auf deinem PC/Server mit diesem Befehl:

      Code
      osmium merge germany-latest.osm.pbf denmark-latest.osm.pbf -o combined.osm.pbf
    3. Diese neue Datei combined.osm.pbf fütterst du jetzt in Docker.

    Weg 1: Der einfache Bash-Befehl erklärt

    Wenn du den Container über die Konsole startest, liest Docker die Datei lokal von deiner Festplatte ein (anstatt sie aus dem Internet zu laden).

    Code
    docker run -it \
      -v /dein/pfad/zu/combined.osm.pbf:/nominatim/data/combined.osm.pbf \
      -e PBF_PATH=/nominatim/data/combined.osm.pbf \
      -p 8080:8080 \
      --name nominatim \
      mediagis/nominatim:4.4

    Was bedeutet das genau?

    • docker run -it: Starte einen neuen Container und zeige mir den Text-Fortschritt live an.
    • -v /dein/pfad/...: Das ist die Brücke. Es verbindet deinen echten Ordner auf dem PC mit dem Ordner im Docker-Container.
    • -e PBF_PATH=...: Sagt dem Container: "Lade nichts herunter, nimm die fertige combined.osm.pbf aus dem Ordner".
    • -p 8080:8080: Schaltet den Web-Zugriff frei, damit du die Suche später nutzen kannst.

    Weg 2: Die Lösung als Portainer STACK (Docker Compose)

    Du kannst das perfekt in Portainer als Stack (Docker Compose) anlegen. Platziere deine selbst erstellte combined.osm.pbf vorher auf deinem Server (z.B. unter /home/user/nominatim/data/oder wo auch immer du das eingebunden hast)

    Nutze diesen Code für deinen Portainer Stack:

    Die Ports musst Du natürlich entsprechend Deinen Gegebenheiten anpassen.

    Wichtig für den Erfolg

    • Alten Container löschen: Da du die Datenbank neu aufbaust, musst du den alten Deutschland-Container (und dessen eventuell gespeicherte Volumes) in Portainer vorher komplett löschen.
    • Geduld: Das Verschmelzen und der anschließende Import von Deutschland + Dänemark dauert viele Stunden.

    Wenn Du ganz Europa willst, bedenke Du brauchst mindestens 64 GB RAM, absolut empfohlen sind 128 GB RAM. Mit weniger als 32 GB RAM wird der Europa-Import garantiert abstürzen
    Für Europa sähe der Stack Compose.yml dann so aus:

    Fotos-App des NAS direkt auf dem Homebildschirm legen

    beim iPhone hat man doch gar nicht die Wahl als sie dort abzulegen. Das iPhone verfügt doch gar nicht über verdeckte Untermenüs wie viele Android Handys haben.

    Was die Bedienerfreundlichkeit betrifft, so liegt das sehr im Auge des Betrachters und dessen Vorlieben. Was die Geschwindigkeit angeht, so kannst Du ja was alle lokal auf Deinem iPhone vorliegenden Fotos betrifft ganz normal Deiner iPhone Fotos App ansehen. Nur was Du von Deinem iPhone gelöscht hast und vorher synchronisiert hast, musst Du Dir ja über die NAS-App anschauen. Da wiederum ist es egal welches NAS Du nimmst weil die Bilder über das Internet ja erst zu Dir kommen müssen.

    Übrigens es zwingt Dich auch keiner die Ugreen Fotos App zu benutzen. Du kannst Dir auch andere wie Immich, Photoprism, Nextclud Photos, libre Photos, Lychee oder was es da sonst noch gibt auf dem NAS installieren und benutzen.

    naja unten drunter haben wir ein Debian und das wird schon noch ein paar Jahre gepflegt werden.
    Das Frontend scheint ja nach allen was ich so gesehen habe auch Dockerbasierend zu sein. Ist mir auch egal, denn wichtig sind mir meine Daten und nicht das OS. Wenn ich an meine Daten rankomme, dann kann ich auch andere Betriebssysteme nutzen bzw. installieren.
    Sollte ugreen zum Beispiel anfangen eine propritäre Verschlüsselung einzubauen, dann wäre ich raus. So lange offene Grundlagen dahinter stecken, ist mir das UI relativ egal. HIer spielt höchstens meine eigene Faulheit bei der Bedienung eine Rolle.

    Optik ist nicht alles. Bei einem NAS sind funktionalität und Sicherheit ganz oben.
    Das nächste ist, es gibt jedes mal einen riesigen Aufschrei in der Community wenn es Änderungen am UI gibt. Allerdings wer weiß, vielleicht gibt es in Zukunft durch die Öffnung zur Entwicklung mit Drittanbietern auch neue Oberflächen In Linux ist so etwas ja gute Lebensart (siehe Gnome, KDE, Cinnamon etc) Dazu wird aber die Basis noch breiter werden müssen bis sich jemand die Mühe macht.

    Das allerdings bezweifel ich, da in Zukunft zunehmend Hersteller auf den NAS Trend aufspringen werden. Immerhin kann man hier mit relative leistungsschwacher älterer Hardware noch gutes Geld verdienen. Das ist derzeit mit PCs und Laptops ja nicht der Fall.

    hängen einige Docker Container

    meist liegt das daran , dass einige benötigte Container noch nicht hochgefahren sind. Das kann man lösen, in dem man die Abhängigkeiten in die Compose.yml einträgt:

    Code
    version: '3.8'
    services:
      db:
        image: postgres:latest
      web:
        image: meine-web-app:latest
        depends_on:
          db:
            condition: service_healthy

    In diesem Beispiel wartet der web-Container, bis der db-Container (die Datenbank) den Status healthy (gesund/betriebsbereit) erreicht hat, bevor er startet.

    Alternativ kann man auch timeouts definieren.


    So funktioniert es:

    1. Docker Compose startet dienst-a und die warteschleife gleichzeitig.
    2. Die warteschleife schläft für 30 Sekunden und beendet sich dann erfolgreich.
    3. Erst danach (service_completed_successfully) startet dienst-b. [1]

    Es gab da mal ein Video wo die Kiste sogar langsamer wurde wenn man den Schreib/LeseCache verwendet. Das ist auch hier im Forum irgendwo verlinkt. Ich benutze die NVMe für Docker Container und VM. Da sind sie Gold wert gegenüber den HDD. Die benutze ich nur als "Datengrab".
    Aber zumindest lässt es sich nicht logisch erklären warum nur eine von beiden bei Dir so belastet ist.

    Kann ich beim Speedport ausschalten ?

    Speedport3 und 4 kann man in Modem Betrieb betreiben.

    • Speedport Smart 3: Unterstützt den reinen Modem-Betrieb. Dein eigener Router muss hierfür zwingend an LAN-Port 4 des Speedports angeschlossen werden.
    • Speedport Smart 4: Unterstützt den Modem-Betrieb ebenfalls. Hier wird der eigene Router an LAN-Port 1 (Link) angeschlossen.
    • Nicht kompatibel (Speedport Pro / Hybrid): Modelle wie der Speedport Pro, der Speedport Pro Plus oder Router mit LTE-Hybrid-Funktion erlauben keinen reinen Modembetrieb. Bei diesen Geräten hat die Telekom die Funktion in der Firmware gesperrt. Ältere Modelle bieten den Modus oft ebenfalls nicht mehr an.

    Festgestellt habe ich das in der FRITZ!BOX. Ich hatte die Einträge der IP Adressen aus dem MACVLAN in der Fritzbox umbenannt so dass dort immer NGNIX oder Pihole stand. Das blieb bis zum Update auch immer stabile. Seit dem Update werden bei jeden Neustart des Containers neue MAC Adressen vergeben und dadurch stimmen die Beschriftungen in der FRITZ!BOX nicht mehr. Nur dadurch ist mir da aufgefallen.
    Vor dem Update waren die MAC Adressen und dadurch die Beschriftung stabil.

    Also ich würde für DSL nix neues einkaufen, da es abzusehen ist, dass es abgeschalten wird. Statt dessen würde ich ein kostenloses Modem des Providers nehmen und dahinter den Router hängen. Den Router kannst Du immer wieder verwenden und die Modems sind in der Regel kostenlos. Also stornier das Meetgerät und lass Dir einfach ein Modem schicken.

    den Rest macht der GLINet Flint 3 (mit OpenWRT)

    Aber OpenWRT kann doch vlan.

    VLANs werden in der OpenWrt-Konfiguration über die sogenannte DSA (Distributed Switch Architecture) verwaltet. Die Einstellungen nimmt man direkt über die Weboberfläche (LuCI) vor:

    1. Einloggen: das Webinterface von OpenWrt aufrufen.
    2. Netzwerk: zum Netzwerk > Geräte (Devices) navigieren
    3. Bridge/VLAN Filter: Konfiguriere hier die Netzwerkbrücke (Bridge) und lege im VLAN-Filter neue VLAN-IDs an. Dann weist Du den IDs dann die gewünschten physischen Ports (und WLAN-SSIDs) zu.
    4. Schnittstellen (Interfaces): Unter Netzwerk > Schnittstellen weist Du dem neu erstellten VLAN-Interface einen IP-Bereich und DHCP-Server zu.

    Fertsch ...


    Ich versteh das Problem anscheinend immer noch nicht ganz. Willst Du die Kosten für das Mietgerät sparen? Oder willst Du nur noch ein einziges Gerät haben was alles kann? Wenn ja warum? Für das Geld was das kostet kannst Du Deine Konfiguraion jahrelang betreiben eh Du den Strom wieder drin hast.

    Den Speedport kannst Du doch bis auf die reine Modemtätigkeit abschalten.