UGOS sichern

  • Hallo in die Runde.
    Weiß zufällig jemand, wie man das Betriebssystem, die verlötete Festplatte sichern, kopieren, ein Image erstellen kann?
    Ich war bereits im BIOS und habe von einem USB Stick booten können und auf einer SSD TrueNas installieren können. Die interne Festplatte hatte ich deaktiviert und später auch wieder aktiviert.
    Hat soweit alles funktioniert.
    Allerdings, mit einem virtuellen Windows 10 auf dem USB Stick und vielen Tools, die interne Festplatte, der Speicher wird mir nicht angezeigt und somit habe ich keinerlei Zugriff auf diese Daten.
    Jemand eine Idee, wie ich daran komme?
    Das Betriebssystem UGOS habe ich mittlerweile erforscht und auch alle benötigten Funktionen, Datensicherung, Docker installiert und zum Laufen bekommen.
    Dennoch würde ich gern ein Image, eine Sicherung der System Festplatte machen.

  • Go to Best Answer
  • Hi und willkommen im Forum!

    Ich habe damals ein Skript (klone_festplatte.sh) über - ich glaube - Discord erhalten. Habe in UGOS - Terminal / SSH (Port 22) aktiviert, eine Verbindung aufgebaut und mir dort das Skript angelegt und ausgeführt. Anschließend das Image weggesichert. Gebraucht habe ich es bis heute nicht. Also kann ich natürlich auch keine Gewähr geben.

    Viele Grüße
    Mike

  • Korrekter Upload hier:

    Mike0185
    May 20, 2025 at 8:43 AM
  • @"ritchtools"#42 ,
    ich hab das damals vor der Ersteinrichtung so gemacht:

    1. Linux Mint herunterladen und mit RUFUS einen Boot-Stick erstellen
    2. Stick hinten bei einem USB2-Port anstecken + Monitor via HDMI, Maus, Tastatur + Ziel-USB-Stick für Backup auf vorderen USB3 anstecken
    3. Einschalten > Öfter [Entf] drücken
    4. [C] > "fwsetup bios" (ohne "") eintippen > Enter > NAS startet ins BIOS bzw. UEFI
    5. Im BIOS: Advanced > Watchdog auf Disabled setzen, Boot > USB-Stick als Boot Option #1 auswählen > Save and Exit
    6. Von Mint Linux booten
    7. In Mint: Disks > HDD für Backup auswählen > Auf die Zahnräder klicken > Edit Mount Options > Mount Point: /mnt/Backup > Identify As: LABEL=Volume
      Quote

      OK > Play-Taste (= Mount selected Partition) > Original NVME (128 GB Disk) auswählen > Oben auf die 3 Punkte > Create Disk Image
      Save in Folder > "Volume" auswählen > Start Creating...

    8. Nach dem Erstellen des Backups wieder alles rückgängig machen (Watchdog + Bootreihenfolge)
    9. Fertig

    LG Willi

  • Startschwierigkeiten, SORRY!

    Hier sollte es gehen:

    Mike0185
    May 20, 2025 at 8:43 AM
  • Vielen Dank für das Script!
    Ich habe noch etwas probiert und gesucht, dann Clonezilla gefunden.
    Damit ging das spiegeln, sichern auch ohne Terminal, einfach mit GUI.
    Bin bei meiner DXP2800 mit fest verlötetem Speicher auf eine M2 umgezogen. 😉

  •   ritchtools

    Mit CloneZilla habe ich auch schon getestet, aber nie konnte ich einen kompletten Durchlauf hinbekommen bei der Erstellung einer ISO. Ich wollte damit eine VM im DSM VMM erstellen.

    Gibt es da ein besonderes Setting?

    DS1621xs+ | 32 GB RAM | DSM 7.3.2 | 3x ST8000VN004 HDD 8TB RAID 5 BTRFS, 2x FireCuda 530 NVMe 1TB RAID 1

    Ugreen DXP6800 pro | 64 GB RAM | ARC Loader DSM 7.2.2 | 3x ST8000VN004 HDD 8TB RAID 5 BTRFS, 3x MG07ACA HDD 14TB RAID 5 BTRFS, 2x Crucial T500 NVMe 2TB RAID 1

    Minisforum N5 pro | 96 GB RAM | ARC Loader DSM 7.2.2 | 2x MG09ACA16TE HDD 16TB RAID 1 BTRFS, 3x ST8000VN004 HDD 8TB RAID 5 BTRFS, 2x Patriot VP4300 Lite NVMe 2TB RAID 1

  • Also hier wie ich nun vorgegangen bin.

    Clonezilla auf einen USB Stick übertragen (bootfähig).

    Dxp2800 ohne Festplatten mit angeschlossener Tastatur (von hinten ), HDMI starten und mit Strg+F12 wenn das Ugreen Logo erscheint (dauerpushen) ins BIOS wechseln.

    Dort dann den Watchdog deaktivieren, Bootreihenfolge 1 auf USB-Keys ändern, Einstellungen speichern und ausschalten.

    Clonezilla-Stick rein, starten und wieder Strg+F12 um nun von Stick zu booten.

    Dann mit Clonezilla ein Backup anlegen oder auf eine andere Platte kopieren.

    Für das Backup wird ein zweiter USB-Stick benötigt, habe den exfat formatiert und damit keine Probleme gehabt.

    Edited once, last by skyline (February 6, 2025 at 4:05 PM).

  • Hallo,

    ich habe jetzt endlich mein DXP4800+ bekommen und wollte vor dem ersten einrichten gleich mal ein Image ziehen. Leider hat es mit Clonezilla nicht geklappt. Ich habe es so wie skyline beschrieben hat gemacht und anfangs sah auch alles gut aus. Bis er dann irgendwann abgebrochen ist und aus meiner Sicht meinte, er hat nicht genügen Speicher auf dem Stick oder wie soll ich folgendes deuten?

    Quote

    extfsclone.c: bitmap free count err, partclone get free:26889687 but extfs get 26890391.

    Please run fsck to check and repair the file system

    Ich wollte ein Image von der UG 128GB Platte auf meinen Sandisk 512GB mit exfat ablegen. Jemand noch eine Idee was ich falsch gemacht habe, bzw. richtig machen muss?

    VG

  • ImForum
    Die Lösung ist in den meisten Fällen, wie in deinem Beitrag selbst angegeben, fsck (= file system check) auf deiner Sandisk auszuführen.
    Falls die Sandisk leer ist, wäre eine Neuformatierung mit gparted aber um einiges schneller. Oder du verwendest einen anderen USB-Stick.

    Alternativ kannst du ein Backup auch nach der Anleitung in Beitrag 4 machen, das hat bei mir sehr gut funktioniert.
    VG Willi

  • Die Lösung ist in den meisten Fällen, wie in deinem Beitrag selbst angegeben, fsck (= file system check) auf deiner Sandisk auszuführen.
    Falls die Sandisk leer ist, wäre eine Neuformatierung mit gparted aber um einiges schneller. Oder du verwendest einen anderen USB-Stick.

    Ich habe den Stick neu formatiert als Ntfs und dann wieder exFat und ein Check mit Windows machen lassen. Hat alles nicht gebracht mit CloneZilla direkt. Ist immer bei der User Partition 7 hängengeblieben. Dann habe ich den Tipp von skyline mit Rescuezilla probiert und damit hat es geklappt. Dann mal auf einen anderen Stick wieder hergestellt, alles ohne Problem. Vielen Dank für die Unterstützung.

  • Hi!

    Heute wollte ich mich endlich etwas näher mit dem Thema "Sichern der fest verlöteten System-SSD meiner DXP2800" beschäftigen. Schnell bin ich auf diesen Thread sowie auf das von Mike0185veröffentliche Skript gestoßen, was ich auf Anhieb sehr sympathisch fand, zumal man sich den ganzen Zirkus mit Boot-Stick, Monitor, Tastatur und Maus, rauf und runter fahren etc. sparen kann.

    Da mir die Konsole, als auch der Umgang mit bash Skripten vertraut ist, habe ich mir das Skript kurz angeschaut und festgestellt, das hier der dd Befehl verwendet wird, um das Image zu erstellen. Also dann... Skript ausgeführt und schwuppdiwupp erhielt ich am Ende eine gepackte .gz Datei im Ziel. Läuft! Jedoch zwingt mich mein innerer Monk ständig dazu, Dinge zu hinterfragen und Befehle wie dd aber auch der Aufruf bzw. die Umleitung nach gzip zu durchleuchten.

    Ziemlich schnell bin ich dann darauf gestoßen, das man vor dem Anlegen eines Images den Datenträger bzw. die Partition aushängen (unmounten) sollte. Daher wäre jetzt meine Frage, ob es überhaupt Sinn macht, ein Image von einem laufenden System anzulegen, oder ob es nicht doch besser wäre, den Zirkus mit dem Boot-Stick, Monitor, Tastatur und Maus, rauf und runter fahren etc. durchzuexerzieren? Wobei sich mir da aber auch die Frage stellt, ob bei z.B. Clonezilla die Systemfestplatte zum Zeitpunkt der Sicherung ausgehangen ist. Sicherlich könnte man auch hier das o.a. Skript in Verbindung eines Live-Linux-Systems ausführen. Könnt ihr mir hier vielleicht ein wenig auf die Sprünge helfen und meine Zweifel bestenfalls zerstreuen.

    Sorry für die vielleicht dummen oder nervigen Fragen, aber ich bin im Thema Image anlegen nicht wirklich firm.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP2800 - 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 16 GB Crucial CT16G56C46S5 (5600Mhz)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Hallo Tommes ,

    aus meiner Erfahrung hat es bei mir noch nie geklappt ein wirklich lauffähiges Image einer Linux Boot HDD/SSD zu erstellen, bei dem nicht alle gemounteten Partitionen in RO (read-only) waren.

    Unter UGOS sind bis auf /rom alle in RW gemounted, daher würde ich davon abraten diese NVME im Betrieb mit dd zu sichern. Ja, es wird sicher funktionieren, aber spätestens wenn Du darauf zurück greifen musst, dann gibt es Probleme.

    Ich persönlich nutze hierfür immer CloneZilla und dazu musst Du das ISO von einem bootfähigen Device starten und die UGOS NVME dann auf eine andere (z.B. USB NVME) clonen oder ein Image erstellen auf einem USB Device, so habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.

    Meine UGOS NVME habe ich bisher noch nicht geklont, das steht noch an, aber im Moment fehlt mir die freie Zeit.

    Aber mein Plan ist genau der:

    1. BOOT USB Device aus der CloneZilla ISO erstellen.
    2. Auf meiner DXP den WatchDog deaktivieren und vom CloneZilla Boot-Dev. booten.
    3. Die interne NVME auf eine - per USB angeschlossene - NVME klonen.

    VG Jerry

    Mein Equipment
    UGREEN DXP 6800 Pro | RAM: 64GB Crucial 4800MHz (CT2K16G48C40S5) | NVME: 2x Lexar 790NM 4TB | HDD: 4x Toshiba MG11 24TB | FAN: 2x Noctua NF-A9 PWM | OS: UGOS | USV: CyberPower Advanced PFC Sinewave, 1350VA mit RMCARD205
    QNAP TS-253B | RAM: 16GB | HDD: 2x Seagate EXOS X16 16TB, 2x Seagate EXOS X10 10TB | FAN: 2x Noctua NF-A9 PWM | OS: OMV | USV: Eaton Ellipse PRO, 1200VA
    NET: Mikrotik CRS309-1G-8S+IN, CRS305-1G-4S+IN | AVM FB5690PRO | Zyxel 2x NWA130BE, XMG1915-10E | NICGIGA 2x S25-0801-M
  • Hey Jerry

    Vielen Dank für deine Ausführungen, denn nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen und mich noch ein wenig informiert habe, bin ich ebenfalls zu der Erkenntnis gelangt, das ein dd bei laufenden System eigentlich sinnlos ist. Daher wird mein nächster Schritt ebenfalls der sein, das System mit Clonezilla zu sichern. Einen entsprechenden Bootstick habe ich zwar bereits erstellt, aber heute werde ich das zeitlich wohl nicht mehr hinbekommen. Aber das brennt auch nicht.

    Die interne NVME auf eine - per USB angeschlossene - NVME klonen.

    Meine Überlegung - oder nennen wir es eher Vision - ist, ein Image der internen, fest verlöteten System-SSD anzufertigen, mir zwei kleine NVMEs zu besorgen um UGOS dann als RAID 1 darauf laufen zu lassen. Keine Ahnung, ob das machbar ist, geschweige denn, wie ich das umgesetzt bekomme, aber das wäre schon eine ziemlich interessante Sache. Ich bewege ich dabei aber nicht in meinem Element und strauchel daher doch sehr mit mir, ob ich das überhaupt angehen sollte.

    Am Ende ist mir eigentlich nur wichtig, ein Backup meiner System-SSD in der Hinterhand zu haben, vor allem aber interessiert mich, wie ich das am einfachsten umgesetzt bekomme. In einem Laptop und Tablet dominierten Haushalt ist es halt nicht immer so einfach an einen Monitor, Tastatur und Maus zu kommen, wobei letzteres noch das kleinste Problem wäre.:D

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  • Tommes: ich weiß nicht, an welche rechtlichen Bedingungen das geknüpft, aber ich meine gelesen zu haben, dass der Ugreen-Support "zähneknirschend" einmalig(?) ein ISO zum Erstellen eines neues Bootsticks herausrückt. Das sollte als Basis zum weiteren Updaten wieder reichen.

    Eventuell hat hier jemand ein solches ISO zum Datenaustausch?

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.15.1.0127 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
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