Braucht man Portainer, wenn man Docker benutzen will?

  • Hallo zusammen,

    ich bin was Docker betrifft noch recht unerfahren. Daher die vielleicht etwas dumme Frage:

    Benötige ich für den Betrieb von Docker unbedingt Portainer?

    Oder anders: Ist der Vorteil so groß, dass eine Installation empfohlen wird?


    Danke für Eure Hilfe.

  • Hallo,

    nein, Portainer ist nicht notwendig. Zumindest nicht für das Zeug was bei mir läuft.

    Ich habe momentan Jellyfin, Plex, MeTube, Scrutiny, Tailscale, Firefox, Nextcloud, Minecraft-Server, Teamspeak-Server, und Windows 11 mit Docker laufen.

    Alles ohne Portainer.

    UGREEN DXP4800 Plus - 2 x 64 GB RAM (CT2K64G56C46S5) - 2 x Crucial P3 Plus 1 TB Gen4 NVMe RAID1 - 4 x 18 TB HDD RAID5 (Toshiba Cloud-Scale Capacity MG09ACA)

    UGREEN DXP4800 - 1 x 48 GB RAM (CT48G56C46S5) - 2 x Samsung 990 Pro 1 TB NVMe RAID1 - 4 x 18 TB HDD RAID5 (Toshiba Cloud-Scale Capacity MG09ACA) Backup-NAS

  • Hallo Klonk
    Herzlich willkommen in unserer Community!

    Du benötigst für den Betrieb nicht unbedingt Portainer, du kannst auch alles mit Boardmitteln in der Docker-App verwalten.
    Portainer ist lediglich ein Verwaltungs-Tool für Docker, sprich eine andere Verwaltungsoberfläche.

    Dennoch bietet Portainer einige Erleichterungen im Umgang mit sog. Stacks (Docker-Compose bzw. YAML Files) und viele Tutorials werden in Bezug auf Portainer zur Verfügung gestellt. Diese Verwaltungsoberfläche hat sich seit Jahren gewissermaßen zu einem Standard in der Docker-Szene etabliert.

    VG Willi

  • Es kommt nicht darauf an welche Container Du nutzen willst oder dergleichen. Es ist eigentlich egal ob Du Docker oder Portainer nutzt.

    Ich persönlich nutze Portainer so ziehmlich seit Anfang an und bin dabei geblieben. Aus meiner Sicht ist Portainer (zwar nicht unbedingt gleich zu Anfang) übersichtlicher. Sehr viele Anleitungen sind auf die Nutzung von Portainer aufgebaut, Änderungen in der compose/.yml Datei sind eigentlich relativ einfach über den Texteditor umzusetzen, insgesammt bietet Portainer in den Augen vieler etwas mehr an Möglichkeiten.

    Am besten Du probierst einfach mal beides aus und dort wo Du Dich wohler fühlst, damit machst Du einfach weiter.

    Edit: Willi war schneller, aber so wie es aussieht kamen wir so ziehmlich auf die gleichen Gedanken :)

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro (64GB RAM) btrfs, 2x12 TB SG Enterpr. Raid1, 1x12TB SG Enterpr. Basic, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1,

    DXP2800 btrfs 1x 12TB WDRedPl, 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, NVME 2x 500GB Samsg. 970 EVOPlus Raid1,

    DS1525+, btrfs 2x8TB WD, btrfs SHR, 1x 12 TB SG IronWolf, 1x 3TB WD RedPlus, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 40GB ECC RAM

    DS218+ btrfs 1x12TB WD, 1x SSD 500GB, RAM 20GB DDR4-2666MHZ

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB, Zyxel GS1200-8 x 1GB,

    Edited once, last by eineb (June 7, 2025 at 3:16 PM).

  • Die Ugreen Docker-App unterstützt ja nun auch Docker Compose (yaml) und seitdem sehe ich für mich gar keinen Vorteil in Portainer. Mag sein, dass es für „Kenner“ noch Vorteile bietet, aber für mich als Anfänger reicht die Docker-App vollkommen aus und die yaml-Konfigurationen können ebenfalls genutzt werden, heißt hier nur „Projekte“ statt „Stacks“.

    -------
    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400

  • Aber ich seh schon, das Einrichten des MacVlan geht über Portainer einfacher bzw. da gibt es Einstellungen, die ich bei Docker nicht habe (z.B. IP-Range, also wo der IP Bereich anfangen soll) :)

    So, also erst einmal MacVlan installiert, morgen kommt noch nginx und dann sind meine Vorbereitungen erst einmal erledigt. Danach kann ich schauen, welche Tools (Cloud, Webserver, etc.) ich mir noch installiere ;)

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