Hallo Zusammen, nach 15 Jahren verschiedener NAS Systeme bin ich nun nach dem Kauf einer DXP2800 hier gelandet.
Angefangen hat das NAS Thema irgendwann 2010 als ich von mehreren rödelnden Festplatten in meinem Desktop genervt war und mir in einem Ladengeschäft eine NAS habe andrehen lassen. Das Fabrikat habe ich ehrlich gesagt verdrängt, es war eine 2 Bay mit einem sehr schwachen ARM Prozessor, der selbst bei Video Files kaum ein Drittel der Gigabit Lditung nutzen konnte.
Nach Beratung mit eine NAS affinen Kollegen wurde dann eine 4 Bay QNAP angeschafft (ich glaube es war eine 439). Die war jetzt kein Performance Wunder aber ich konnte die Mehrheit meiner großen Daten auf das 4×2 TB Raid auslagern.
Eigentlich war ich mit meiner QNAP einigermaßen zufrieden aber leider trat nach einiger Zeit ein Gewährleistungsfall ein, eine kalte Lötstelle an der Backplane. Leider mit allen Nachteilen einer Gewährleistung, sprich ewigem Hin und Her der Verantwortung. Um an meine Daten zu kommen lagen die Platten auf einem Ikea Tisch neben meinem Desktop und ich hatte mein erstes Linux am Laufen.
Da ich meine Ansprüche schon innerlich aufgegeben habe, hieß es ein neues NaS muss her. Bei heise wurde die mittlerweile 2012 erschienene Synology 412+ sehr gelobt - also ab zum Laden nach langem Verkaufsgespräch wurde es dank geschicktem Upselling eine 1512+, der Verkäufer hat mich mit internem Netzteil und der wahren Geschichte, dass Raid5 am besten mit n^2+1 Platten läuft überzeugt.
Ein paar Monate später bekam ich dann eine fabrikneue QNAP aus Fernost, nachdem man meinen Gewährleistungsfall doch anerkannt hatte. Nachdem mir das Synology OS besser gefiel, wurde diese rasch verkauft und für das Geld eine Synology 1813+ gekauft, da die Datenmengen schnell stiegen , da ich meine DVD und BR Sammlung nach jnd nach geripped habe. Ein Jahr später kam eine Synology 214+ dazu für eine 24/7 Verfügbarkeit der wichtigsten Daten.
Dazu kamen über die Jahre die Modelle 1515+ (leider C2000 Bug verstorben und ausgeschlachtet), 413+ ×2 (verlauft), 1815+ (läuft noch als Backup mit der 1813+ als Fallback), 716+II, 116, 918+, 1621+, 620slim ×2
Da ich recht lärmempfindlich bin und damals eher kompakt iim Münchner Zentrum gewohnt habe , hatte ich auch mal eine Fanless QNAP als Wohnzimmer Modell ausprobiert aber schnell wieder verkauft.
Die Synology 1813+ stand sogar mal ein Jahr als Colocation in einem Rechenzentrum, weil ich der Meinung war, eine räumlich getrenntes NAS zu brauchen.
Mittlerweile sind dann aber die SSD Preise stark gefallen und ich konnte zu den Allzeit Tiefs sehr gut SSD Schnapper erzielen, unter anderem 6 Stück 8TB QVO für je 304 €.
Mittlerweile bin ich an den Stadtrand gezogen mit Keller für das Netzwerk. Jetzt wäre Platz und Lärm kein Problem, ich habe mit aber an die Schwupptizität von SSD gewöhnt.
Nachdem ich in den letzten Jahren immer unzufriedener mit Netzwerk Geschwindigkeit, Kernel und Uralt Hardware von Synology wurde, habe ich mich entschieden, mal was neues auszuprobieren und nun bin ich hier. Das Ziel ist erst einmal die Docker basierten Netzwerk Dienste und IO lastigen Dateien von Synology auf eine DXP2800 zu portieren und dann mal zu sehen wie die Reise weitergeht.
Es ist schön, das halbe Synology Forum wieder zu sehen, aber ich freue mich ebenso auf neue virtuelle Gesichter und neue Inputs.