Backup von NAS-Verzeichnissen auf externe Backupserver

  • Guten Abend,

    ich habe eine Hetzner-Storagebox.

    Hierauf würde ich gern meine Daten sichern.

    Grundsätzlich funktioniert der Webdav Richtung Hetzner-Storagebox, aber dort gibt es nicht die Daten als "Daten" sondern ein Verzeichnis Sicherungsaufgabe1_20250511_205931395.ubk und dann diverse Unterverzeichnisse.

    Ich hätte aber gern meine Daten als "1:1"-Kopie i.S.v. Spiegelung auf dem Sicherungsserver.

    Ich möchte ungern - wie bei meiner alten Synology - die Daten über die Kommandozeile (hier war es dann per rsync) auf die Storagebox kopieren - oder bleibt mir nichts anderes übrig weil es keine andere Möglichkeit gibt?

    gruß

    Sebastian

  • Bei Synology kannst du das mit Hyperbackup rsync (Einzelversion) auch über die GUI machen, bei UGOS gibt es aktuell leider keine Möglichkeit per GUI. Habe in den letzten Tagen viel ausprobiert (backrest, freefilesync, rclonebrowser, kopia, luckybackup, urbackup, vdsm,..), aber nichts funktioniert auf die Art. Tatsächlich scheint dieser (unser) Anwendungsfall eher die Ausnahme zu sein und wird von den gängigen Platzhirschen nicht unterstützt. Klar kann man das mit rsync und rclone, aber da ist man halt wieder in der Kommandozeile. Zur Zeit läuft meine Synology noch und solange lasse ich die das Backup in die Cloud weiterhin erledigen.

    edit: am nähesten kommt aus meiner Sicht noch cronicle in einem Docker-Container. Damit hat man zumindest volle UI-Unterstützung und wenn man die richtigen Pfade im Container bereitstellt, sollte man damit über rsync zum Ziel kommen.

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    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400

    Edited once, last by Kanecaine (May 11, 2025 at 10:41 PM).

  • Ja, aber mit Versionierung wird ja wieder eine nicht direkt lesbare *.hbk- bzw. *.ubk-Datei erstellt, soweit ich das verstanden habe.

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  • Für die Kommandozeile hätte ich vielleicht ein Skript auf rsync Basis, das sowohl die synchrone- als auch die inkrementelle Datensicherung beherrscht. Jedoch habe ich keine Erfahrungswerte, ob das auch mit Cloudspeichern im Internet funktioniert. Ich habe das Script nur lokal getestet. Außerdem benötigt man hierfür eine passwortlose SSH-Public-Key-Authentifizierung.

    Falls du es dir trotzdem mal anschauen magst, ich habe es jarss getauft.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP2800 - 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 16 GB Crucial CT16G56C46S5 (5600Mhz)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Ja, aber mit Versionierung wird ja wieder eine nicht direkt lesbare *.hbk- bzw. *.ubk-Datei erstellt,

    JEIN 😉

    Du hast mich dabei ertappt, dass ich mich unpräzise ausgedrückt habe 🫤

    Hyperbackup kann lesbar wegsichern tatsächlich nur auf SINGLE-Version.
    Sobald eine Versionierung läuft, wird das proprietäre DB-Format genutzt. Aber eigentlich sind wir hier nicht bei SYNO sondern UG 😉

    Ich meine mich zu erinnern, dass Tommes mittels rsync auch mal eine Versionierung hinbekommen hat. Weil ich das aber nicht wirklich verfolgt habe, kann ich grade nicht sagen, ob das sein aktuelles 'jarss' oder die Vorgängerversion war. Das schwebte mir so in meinem grauen Hinterstübchen rum, als ich oben meine Zeilen verfasste.

    Um UG nicht ganz aus den Augen zu verlieren ...
    Ich hab mich hier angemeldet, um ein Gefühl für UGOS zu bekommen, auch wenn ich im Moment noch nicht direkt eine DXP kaufen möchte. Das Thema Datensicherung scheint, so meine Wahrnehmung, noch nicht wirklich implementiert zu sein?

    Wir werden sehen, was die Welt noch so bieten wird.

    :)

  • Ich meine mich zu erinnern, dass Tommes mittels rsync auch mal eine Versionierung hinbekommen hat.

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;)

    sowohl die synchrone- als auch die inkrementelle Datensicherung

    Dazu ein Auszug aus der GitHub Anleitung

    Quote
    • Inkrementelle Datensicherung

      Bei der ersten Ausführung einer inkrementellen Datensicherung werden alle Quelldaten in einem Unterverzeichnis, das nach Datum und Uhrzeit der aktuellen Sicherung benannt ist, in das gewünschte Zielverzeichnis übertragen. Unmittelbar danach wird mittels Symlinks ein Image der aktuellen Sicherung erstellt, das auf den i.d.R. nicht sichtbaren Ordner ~latest verweist, der sich ebenfalls im Zielverzeichnis befindet.

      Beim nächsten und allen weiteren Durchläufen werden die Quelldaten zunächst immer mit dem zuletzt erstellten Image (~latest) der vorherigen Sicherung verglichen. Dann wird im Zielverzeichnis erneut ein Unterverzeichnis mit dem Namen des aktuellen Sicherungsdatums und der aktuellen Sicherungszeit angelegt, wobei diesmal nur alle zwischenzeitlich geänderten oder neu hinzugekommenen Quelldaten übertragen werden, zwischenzeitlich gelöschte Quelldaten werden nicht berücksichtigt. Unveränderte Quelldaten erhalten im Ziel lediglich einen Verweis (sog. Hardlinks) auf die bereits im Image vorhandenen Daten und werden daher nicht erneut übertragen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass jede neu erstellte Version den gesamten aktuellen Datenbestand und den damit verbundenen Speicherplatz enthält, obwohl sich der tatsächliche Speicherplatzbedarf nur auf die Änderungen seit der letzten Sicherung beschränkt.

      Um die Anzahl der Versionen zu begrenzen, können diese nach Ablauf einer vordefinierten Zeitspanne in Tagen automatisch gelöscht werden.

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    Edited once, last by Tommes (May 12, 2025 at 8:06 AM).

  • Hmmmm, dann habe ich eine etwas andere Wahrnehmung 🫤

    Inkrementell ist für mich, dass fehlende oder neuere Files übertragen werden, wobei ältere Files überschrieben werden.
    Eine Versionierung bedeutet für mich, dass ich eine alte UND eine neue Version eines Files vorfinde.

    :)

  • Technisch gesehen funktioniert es ja auch so wie eine inkementelle Datensicherung, nur das vor der Sicherung zusätzlich eine Version des letzten Stands erstellt wird, damit keine Daten verloren gehen.

    Von mir aus könnte man es auch „Inkementelle und versionierte Datensicherung“ nennen, oder mach einen Vorschlag, wie du es nennen würdest bzw. wie es korrekterweise heißen müsste. Ich bin ja flexibel und lernfähig und änder das gerne, wenn es hilft.

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  • Alles ganz interessant mit der Versionierung, aber dem Threadersteller (und mir) geht es um

    Daten als "1:1"-Kopie i.S.v. Spiegelung

    und damit um eine eigentlich banale Sache, ohne diesen ganzen „Zauber“ :) (Und ja AndiHeitzer, mir ist klar, in welchem Forum wir hier sind, der TE fragte lediglich, ob er es bei UGOS wieder per Kommadozeile machen muss, nur daher die Erwähnung von Synology. Aber alles gut.)

    Also wenn jemand noch eine Lösung hat, wie man ohne Kommandozeile eine simple Datenkopie per GUI machen kann, dann gern her damit. Ansonsten warte und hoffe ich, dass entweder „Sync & Backup“ so eine Funktion bekommt oder die Cloud-Drives-App wird um weitere Anbieter ergänzt. Soweit ich das verstehe, kann die genau das, aber leider nicht für beliebige Webdav / SFTP- Remotes.

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  • Würde ich mich zwischen Kopie und Spiegelung entscheiden müssen, dann würde ich zu einer Kopie tendieren.

    Sync bedeutet, wenn ich die Originaldatei lösche oder kaputt mache, dann wird das zeitnah an der zweiten Stelle ebenso sein. Ich kann dann nimmer zurück.

    Kopie bedeutet, dass ich meine kaputte/gelöschte Datei aus der zweiten Stelle zurückholen kann, solange noch keine Kopieraufgabe gelaufen ist. Hat aber auch den Nachteil, dass eine neu erstellte Datei, die ich lösche/zerstöre, bevor die Kopieraufgabe gelaufen ist, tatsächlich weg oder kaputt ist.

    IMHO wäre lokal ein Snapshot (in kurzen Zeitabständen) und nach Remote eine Kopie (z.B. täglich) das, zu dem ich raten würde.

    :)

  • Kanecaine

    Aufgrund der Tatsache, das es unter UGOS Pro eben noch keine Möglichkeit gibt, eine dateibasierte sowie unverschlüsselte Datensicherung durchzuführen, habe ich mein Skript einfach als Alternative in den Ring geworfen, auch in dem Bewusstsein, das ihr nicht die Kommandozeile nutzen wollt.

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  • Danke Tommes, hatte ich auch so verstanden. Und tatsächlich gibt es diverse Möglichkeiten, wie oben schon mal erwähnt, könnte man es auch sicher mit cronicle in einem Docker-Container lösen und hätte zumindest „bisschen GUI“ ^^

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  • Würde ich über entsprechende Kenntnisse in der Entwicklung von Docker-Containern verfügen, würde ich sofort eine GUI um jarss bauen. Ich hatte vor einiger Zeit bereits einen Container zusammengenagelt, aber das war eher ohne Sinn und Verstand. Aber wir schweifen ab…

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  • Sorry für das kurze OffTopic, aber mir lag das am Herzen

    Hmmmm, dann habe ich eine etwas andere Wahrnehmung 🫤

    Um mich deiner Wahrnehmung ein wenig anzunähern, bin ich nochmal in mich gegangen und habe mich dazu entschieden, die von jarss unterstützten Sicherungsverfahren umzubenennen und zwar in...

    • Synchrone Datensicherung mit optionalem Löschschutz

    ... und ...

    • Versionierte, inkrementelle Datensicherung

    Und wieder weg!

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  • Guten Morgen, bin neu hier und hatte eigentlich die gleiche Frage wie debianfan

    Bin dann nach eigenen Recherchen auf Syncthing gekommen. Das läuft nun bei mir in einem Docker Container uns synchronisiert meine Verzeichnisse auf die alten Synology. Also im Prinzip wie vorher bei 2 Synology, nur halt mit einer anderen Oberfläche. Das Ganze scheint zu funktionieren, leider musste ich dem Container root Rechte geben da ansonsten immer Berechtigungsfehler kamen. Nach 2 Stunden erfolgloser Recherche habe ich mich mit den root Rechten abgefunden 🤷🏻‍♂️

    Also wäre auf der Suche nach einem Ersatz für Synology Drive Share Sync ist sollte sich Synthing mal anschauen...

  • Ich denke davon kann man ausgehen, zumindest steckt in jedem auf Linux basierenden System rsync.

    Ob jedes NAS hierzu eine GUI besitzt kann ich Dir leider nicht sagen. Vermutlich aber schon.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

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