Hi, ich hätte mal so eine Frage wie ihr euer NAS absichert in Bezug auf von außen Erreichbarkeit.
Habt ihr verschiedene Benutzerkonten Admin / Normal User oder macht ihr alles mit einem Konto etc. Firewall DDNS....
Würde mich mal interessieren.
NAS Absichern
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quiet86 -
April 6, 2025 at 7:37 PM -
Thread is Resolved
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Hi und guten Abend!
Eigener Admin nur für administrative Tätigkeiten. Sonst alles mit Standard-Benutzern. Firewall auf benötigte Ports und Subnetz begrenzt. Starke Passwörter, bei Bedarf 2FA.
Meine NAS ist nach aussen komplett dicht. Für den Zugriff von unterwegs nutze ich Wireguard über die Fritzbox.
VG Mike
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Zunächst einmal sollte man unterscheiden, wofür genau du dein NAS verwenden möchtest. Handelt es sich dabei vorwiegend um sensible Daten, dann würde ich maximal mit VPN von extern auf das NAS zugreifen wollen und dabei die von Mike0185 bereits erwähnten Punkte beachten.
Ansonsten kommt es immer auch ein Stück weit auf die eigene Paranoia an. Ich habe zwar ein NAS, das (temporär) aus dem Internet erreichbar ist, dabei verwende ich aber einen Reverse Proxy der Anfragen intern an das NAS weiterleitet. Das NAS selbst befindet sich wiederum hinter einer Hardware Firewall (pfSense) in einer sogenannten DMZ, also einem eigenen Subnetz, innerhalb meines lokalen Netzwerkes, das aber nicht mit anderen Subnetzen kommunizieren kann.
Eine "einfache" Portweiterleitung, am besten über die Standard-Ports würde ich jedenfalls nicht empfehlen. Es wurden durchaus schon NAS System durch Trojaner komplett verschlüsselt und dann ist das Geheule immer groß, vor allem dann, wenn man kein Backup in der Hinterhand hat.
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Moin. Was wird denn generell als Einstellungen empfohlen, welche man in der Firewall mindestens machen sollte ? Will mir das nicht verbauen bzw. aussperren beim Versuch

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Generell sollte eine Firewall zunächst alle eingehende Verbindungen abweisen oder blockieren. Ausgehende Verbindungen kann man entweder generell zulassen, oder auch auf bestimmte Ports bzw. Dienste beschränken. Das kommt immer ein Stück weit auf die eigene Paranoia oder das Netzwerk an, was du schützen möchtest. Ich lasse zunächst alle ausgehende Verbindungen zu. Erwünschte, eingehende Verbindungen sollten immer gut überlegt und abgewogen werden und dann bei Bedarf freigegeben werden. Hier wären an erster Stelle die gängigen VPN Ports zu nennen. Man kann das ganze auch noch mit GeoIP Blocking für eingehende oder IP- oder DNS Blocklisten (Pi-hole etc.) für ausgehende Verbindungen kombinieren. Auch werden Reverse Proxys in diesem Zusammenhang immer gerne erwähnt. Da gibt es eigentlich kein generelles Allgemeinrezept und fragst du 10 Leute, bekommst du mindestens 12 Antworten.
Das ist halt Segen und Fluch einer Firewall, weil du die Regeln selbst festlegen kannst. -
Ich nutze für den externen Zugriff auf das NAS ausschließlich VPN/Wireguard. Im Prinzip brauchst Du da dann auch keine Firewall, da Du beim VPN/Wireguard Zugang keine geöffneten Ports hast.
Habe seit vielen Jahren mit Synology nie eine Firewall genutzt und hatte dennoch nie Probleme.
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Ich bin da ein wenig außen vor, da ich bei mir aus Jucks und Dollerei eine Hardware Firewall betreibe. Jedoch habe ich die Firewall der DS ebenso wenig wie die Firewall der DXP wirklich im Einsatz. Einzig die automatische Blockierung ist aktiv. Vor allem greife ich von Extern fast ausschließlich per OpenVPN zu.
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Ok. Also der Zugriff findet bei mir aus der Ferne auch nur über Wireguard statt. Man überlegt jedoch trotzdem halt, ob man die Firewall nutzen sollte. 😅
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Es schadet jedenfalls nicht, wenn man die Firewall nutzt. Man muss nur wissen, wie man sie so konfiguriert, das sie auch den nötigen Schutz bietet. Man kann die Firewall z.B. auch dafür nutzen, um im lokalen Netzwerk nur bestimmten Geräten den Zugriff auf das NAS zu gestatten. Wie gesagt, da gibt es viel was man machen kann. Ob es am Ende aber Sinn macht, muss jeder selbst herausfinden. Viel hilft zwar viel, ist aber nicht immer zielführend.
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Ich lese immer Wireguard gibt es eine Anleitung für Wireguard auf der Ugreen ?
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Diese Verbindung wird normalerweise auf dem Router eingerichtet.
Du baust dann mit Aktivierung auf dem Client, Handy PC über Wireguard eine Tunnel Verbindung zu Deinem Router auf (insofern er das unterstützt) Die neueren Fritzboxen unterstützen das alle in Verbindung mit my Fritz.
Wireguard ist auf einer Fritzbox dann max. in 5 Min. eingerichtet.
Von Deiner Fritzbox aus, bewegst Du Dich fortan als wenn Du in Deinem privaten internen Netzwerk unterwegs bist. Da funktioniert auch alles über IP usw. Wie gewohnt zuhause.
Auch die Mobile UGREEN App nutzt Du als wenn Du Zuhause im WLAN unterwegs bist.
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Das heißt auf der NAS wird kein Wireguard installiert sondern nur auf den clienten die darauf zugreifen möchten?
Grundlegend kann man aber auch sagen das wenn man keine Ports an seiner Fritzbox öffnet die NAS sowieso nur im Lokalen Netzwerk erreichbar ist?
Ausser man benutzt die Remote von Ugreen selbst?
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Ja, aber mit Wireguard erfolgt der Zugriff von Extern über das Internet als wenn Du Zuhause bist.
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Alle 3 Aussagen sind richtig.
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Gibt es irgendwo eine Anleitung wie man die Richtigen Firewall regeln erstellen kann oder für sich finden kann?
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Ja wie ich diese erstelle weiß ich es geht eher darum wie könnte ich z.b. die Firewall so konfigurieren wenn ich nur Lokal darauf zugreifen lassen will ausser z.b. den Nginx Dienst der muss ja Zugang vom Hoster etc. haben.
Wenn ich jetzt das Netzwerk wie bei dieser Anleitung konfiguriert habe [TUT] MacVlan konfigurieren - Schritt für Schritt Anleitung
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Hi quiet86,
zum Beispiel: Reihenfolge beachten, FW-Regeln werden von oben nach unten "abgearbeitet".
1.) Locales Subnet komplett zulassen (z.B. 192.168.11.0/24)
2.) Entsprechende Ports TCP / UDP zulasse
3.) Alle weiteren Verbindungen verwerfenVG
Mike -
1.) Locales Subnet komplett zulassen (z.B. 192.168.11.0/24)
Dann wäre das wie im Tut von Willi
Als Subnet die 192.168.178.0/24 ?
Wie genau meinst du das?
3.) Alle weiteren Verbindungen verwerfen
Was muss ich dazu einstellen oder einfach: Wenn keine der oben genannten Regeln erfüllt ist: zugriff verweigern?
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Wenn Dein lokales Netz 192.168.178.0/24 ist (Fritzbox) dann ja. Wenn keine Regel zutrifft, Zugriff verweigern ist richtig.
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