Windows Server 2025 auf DXP2800

  • Hallo zusammen,

    ich habe aus reiner Neugier mal Windows Server 2025 auf die von mir in die DXP2800 installierten SSDs aufgespielt. Nicht alle Treiber wurden auf Anhieb gefunden, aber ansonsten war es halbwegs brauchbar. Was mich irritiert hat war, dass das System trotz 32 GB Ram und SSD sehr träge war. Der N100 ist sicher kein Hochleistungprozessor, aber für ein bisschen Server müsste es doch reichen. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

    Beste Grüße

    Michael

  • Hast Du die UGREEN qemu guest Tools installiert (Da sind zum Teil Debiankonforme Treiber für Windows dabei usw.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Guest tools? Funktionieren die Treiber auf realer hardware ohne linux hypervisor dazwischen? Nur das wir uns richtig verstehen: Ich boote die DXP2800 direkt in Windows server 2025 als host. Im Grunde dual boot mit Ugos auf dem internen Speicher und Server 2025 auf den SSDs.

  • Ja, da habe ich Dich mißverstanden. Ich dachte Du hast den Server als VM aufgesetzt. Denke das wird vermutlich eher schwierig mit der Hardware, ist halt nicht unbedingt für Windows gemacht.

    Wäre interessant wie sich die Server Version als VM verhält.

    Bei den Synologys wird gerne die Server Version als VM installiert, weil die gegenüber der normalen Win11 bei weitem nicht so Ressourcen hungrig ist. Sollte man eigentlich bei einer DXP erst recht erwarten können.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Hatte mir überlegt, auf einer DXP480T plus Windows Server 2022 oder 2025 aufzusetzen (natürlich mit entsprechender RAM-Ausstattung). Leistungsmäßig vollkommen ausreichende Hardware, schnelle NVMe-SSDs und 10Gbit Ethernet - dazu noch klein und mit relativ wenig Energieverbrauch... Eigentlich ein optimaler Server für's SOHO

    JustAnotherMichael : Hast Du auf der DXP2800 hardwareseitig alles zum Laufen gebracht? (Treiber usw.)

    Haben die UGREEN Geräte eigentlich im Bios die Möglichkeit, einen Raid-Mode zu aktivieren (a'la VROC oder IRST)?

  • Wichtiger Hinweis vorweg: Wenn du Windows Server als OS verwenden willst, deaktiviere den Watchdog im Bios. Sonst kommst du nicht mal durch die installation ;)

    Ich habe alles nötige ans Laufen gebracht, fahre aktuell dual boot (UGOS auf emmc und Windows Server 2025 auf SSD raid) und teste ein wenig. Chipsatz, Netzwerk, Energieverwaltung, Controller, usw. findet man. Nach Audio Treibern habe ich z.B. erst gar nicht gesucht.
    Netzwerktreiber musste ich tatsächlich das große Paket von intel laden und manuell installieren. Verlötet ist ein Intel® Ethernet-Controller I225-V. Treiber gibt es hier: https://www.intel.de/content/www/de…erver-2025.html

    Im Bios des DXP2800 gibt es keinerlei Optionen für raid oder ähnliches. Sehr sehr spärlich.

  • Das mit dem Watchdog deaktivieren hab ich auch schon recherchiert und werde ich beherzigen ;)

    Ist der I225V nicht "nur" ein 2,5Gbit-NIC?

    Ok, dann muss ich mal schauen, ob sich das DXP480T da vielleicht com DXP2800 bios-mäßig unterscheidet, aber vermutlich eher nicht.

    Danke für Deine Erfahrungen, freue mich schon auf einen Erfahrungsbericht. Bis ich hier einen abliefern kann, wird's leider noch etwas dauern.

  • Sodala...

    Erfolgreich umgesetzt... Habe gestern Windows Server 2025 Essentials erfolgreich auf einer DXP480T installiert. Original-SSD mit UGOS raus und dafür eine Transcend TE410S mit 1 GB rein als Bootlaufwerk für Windows, dazu noch 2 WD Black 850X mit 2 GB (reicht vorerst) als Datenhalde. Vorher natürlich Watchdog im BIOS deaktiviert 8o. Und die WLAN-Karte raus, brauch ich im Server bei 10Gbit Anbindung nicht.

    Alle notwendigen Treiber zusammenzusuchen war ehrlich gesagt pain in the a..., aber letztendlich sind alle Ausrufezeichen im Gerätemanager verschwunden. Hab mir die Treiber hauptsächlich bei ASUS aus den NUC-Archiven (ist sehr ähnliche Hardware) besorgt

    Läuft mit dem Core i5 richtig gut und für SOHO-Zwecke superflott, ich bin begeistert :thumbup:


    Der N100 ist sicher kein Hochleistungprozessor, aber für ein bisschen Server müsste es doch reichen

    Nach meinen Erfahrungen mit dem DXP480T würde ich mal sagen: eher nicht, da der N100 nicht unbedingt die Leistungsrakete ist. Hat ja nur die E-Cores und keine P-Cores... Kommt aber immer auch drauf an, was Du auf dem Server alles an Diensten am Laufen hast.

    Auf der DXP480T CPU-Last im Leerlauf bei 2% und 0,98 GHz Prozessorfrequenz. Läuft als AD-Domaincontroller, DNS- & DHCP-Server mit ESET Server-Security als AV-Lösung. Kommt Last drauf, geht die Auslastung auch mal schnell auf 100% hoch

    Edited once, last by CCS: Ein Beitrag von CCS mit diesem Beitrag zusammengefügt. (July 18, 2025 at 11:40 AM).

  • Darf ich doof Fragen, wie hast Du die Freigabe von Ordner vom NAS zum Windows Server hergestellt?

  • Darf ich doof Fragen, wie hast Du die Freigabe von Ordner vom NAS zum Windows Server hergestellt?

    Sorry, aber ich verstehe Deine Frage nicht so ganz. In diesem Thread geht es darum, Windows Server auf UGREEN-Hardware zu installieren und zwar als Ersatz für UGOS… Ich habe UGOS komplett ersetzt, JustAnotherMichael hat es parallel installiert. Also nicht in einer virtuellen Maschine auf dem NAS, sondern direkt auf der physikalischen Hardware.


    Auf dem Windows-Server sind ganz normal Ordnerfreigaben (SMB-Shares) eingerichtet, im Netzwerk kann jeder mit ausreichenden Rechten darauf zugreifen. Sollte auch bei einer Installation in einer virtuellen Maschine so sein, wenn in der Windows-Firewall alles passt

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