UGOS Pro: Individuelle Volume-Auswahl für persönliche Ordner pro Benutzer

  • Einleitung / Ist-Zustand

    Hallo zusammen,

    ich nutze ein UGREEN NAS DXP4800 Pro mit UGOS Pro und setze mehrere Volumes ein (SSD-Volumes und HDD-RAID-Volumes). In der Oberfläche „Persönliche Ordner verwalten“ kann ich aktuell nur einen globalen Speicherort (Volume) für alle persönlichen Ordner festlegen.

    In der Tabelle darunter sehe ich die einzelnen Benutzer in Gruppen (Administrator, Standardbenutzer, Familie etc.) mit Spalten wie „Persönlicher Ordner“, „Vollständige Kontrolle“ und „Limit“. Die Volume-Zuweisung befindet sich jedoch oberhalb der Liste als globales Feld „Speicherort: Volume X“ und gilt damit für alle Benutzer gleichzeitig.


    Konkretes Problem

    • Alle persönlichen Ordner aller Benutzer liegen zwangsweise auf demselben Volume.
    • Eine individuelle Zuordnung wie z.B.:
      • Admin → Volume 2 (SSD)
      • Nutzer 1 → Volume 3 (HDD-RAID)
      • Nutzer 2 → Volume 4 (großes Archiv-Volume)
        ist nicht möglich.
    • Der vorhandene Migrations-Mechanismus („Migration läuft…“) funktioniert zwar gut, löst aber nicht das Kernproblem, dass die Zuordnung nur global existiert und nicht pro Benutzer.

    Gerade bei Systemen mit gemischten SSD-/HDD-Setups wäre eine pro-Benutzer-Volume-Auswahl extrem hilfreich, um Performance- und Kapazitätsanforderungen besser zu trennen.


    Verbesserungsvorschlag: Volume pro Benutzer

    Mein Vorschlag ist, die Ansicht „Persönliche Ordner verwalten“ wie folgt zu erweitern:

    1. Globalen Speicherort optional machen
      • Das Feld „Speicherort: Volume X“ bleibt als Standard-Volume bestehen.
      • Dieses Volume wird automatisch für alle Benutzer verwendet, bei denen kein individueller Speicherort definiert ist.
    2. Neue Spalte „Volume“ in der Benutzer-Tabelle
      • In der Tabelle, in der aktuell „Name“, „Persönlicher Ordner“, „Vollständige Kontrolle“ und „Limit“ angezeigt werden, kommt eine zusätzliche Spalte „Volume“ hinzu.
      • In dieser Spalte gibt es pro Benutzer ein Dropdown, z.B.:
        • „Standard (Volume 4)“
        • „Volume 1“
        • „Volume 2“
        • „Volume 3“
        • „Volume 4“
      • Dadurch kann ich für jeden Benutzer explizit festlegen, auf welchem Volume sein persönlicher Ordner liegt – oder einfach „Standard“ verwenden.
    3. Verhalten bei Änderung des Benutzer-Volumes
      • Die bestehende Migrationsfunktion kann bei einer Änderung pro Benutzer genutzt werden, z.B. durch einen Dialog:
        • „Der persönliche Ordner von Benutzer X soll von Volume 4 auf Volume 2 verschoben werden. Möchten Sie die Daten automatisch migrieren?“
      • Technisch ist die Migration ja bereits vorhanden; sie müsste nur auf die individuelle Volume-Zuweisung pro Benutzer angewendet werden.

    Visuelle Darstellung (angepasst an den aktuellen Dialog)

    Aktuell sieht der Dialog grob so aus:

    • Oben:
      • Titel: „Persönliche Ordner verwalten“
      • Text: „Persönliche Ordner gehören jeweils dem einzelnen Benutzer und können nicht freigegeben werden.“
      • Feld „Speicherort: Volume 4“ (als globales Volume)
      • Rechts: Status-Text zur Migration („Migration läuft…“)
    • Darunter die Tabelle mit Spalten:
      • Name
      • Persönlicher Ordner
      • Vollständige Kontrolle
      • Limit

    Vorschlag für die erweiterte Tabelle (nur textuell beschrieben):


    NamePersönlicher OrdnerVollständige KontrolleLimitVolume
    Admin[✓][✓]UnbegrenztStandard (Volume 4)
    Nutzer 1[✓][✓]UnbegrenztVolume 2 (SSD)
    Nutzer 2[✓][]200 GBVolume 3 (4 TB HDD RAID)
    Nutzer 3[✓][]UnbegrenztStandard (Volume 4)

    Damit bleibt die Bedienlogik der aktuellen Oberfläche erhalten, wird aber um eine sehr klare, intuitive Volume-Zeile pro Benutzer erweitert.


    Praxisnutzen

    • Performance-Steuerung:
      Häufig genutzte Benutzer-Ordner können gezielt auf SSD-Volumes gelegt werden, selten genutzte Accounts auf HDD-RAIDs.
    • Kapazitätsplanung:
      Benutzer mit hohem Datenvolumen können direkt auf große HDD-Volumes gelegt werden, ohne alle anderen Benutzer dorthin verschieben zu müssen.
    • Saubere Integration:
      Alle Vorteile der persönlichen Ordner (Trennung, Rechte, App-Integration) bleiben bestehen – nur die Speicherplatz-Zuordnung wird granularer.

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      „Das Bild " KI generiert ", zeigt die aktuelle Ansicht ‚Persönliche Ordner verwalten‘. Mein Vorschlag wäre, hier eine zusätzliche Spalte ‚Volume‘ pro Benutzer einzuführen, in der man das Ziel-Volume individuell wählen kann (z.B. Standard/Volume 1/Volume 2/Volume 3/Volume 4). Der globale Speicherort oben würde dann als Standard dienen, falls kein benutzerspezifisches Volume ausgewählt ist.“


    Pro: Individuelle Volume-Zuordnung

    • Vermeidung von I/O-Contention: Wenn alle Benutzer auf dasselbe Volume schreiben, konkurrieren alle Zugriffe um die gleichen Platten/SSDs, was die Antwortzeiten für alle deutlich verschlechtern kann.nas.
    • Bessere Performance-Verteilung: Stark genutzte Accounts können gezielt auf schnellere SSD-Volumes gelegt werden, während weniger kritische Nutzer auf große HDD-Volumes ausweichen.
    • Höhere Stabilität unter Last: Spitzenlast (Backups, große Kopiervorgänge einzelner Nutzer) wirkt sich weniger stark auf andere Benutzer aus, weil sich die Workloads besser auf mehrere Volumes verteilen lassen.

    Contra: Alle Nutzer auf einem Volume

    • Deutliche I/O-Engpässe bei mehreren gleichzeitigen Zugriffen, da alle Requests über dieselben physischen Ressourcen laufen und so ein „Noisy-Neighbor“-Effekt entsteht.
    • Keine Möglichkeit, pro Benutzer nach Performance- oder Kapazitätsbedarf zu entscheiden (z.B. Power-User → SSD, Archiv-User → HDD).
    • Jede Lastspitze eines einzelnen Nutzers (z.B. großes Backup) bremst das gesamte System spürbar aus, selbst wenn andere Volumes im System eigentlich frei wären.

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  • Du machst dich m.E. tot mit deinen vielen Volumes. Normalerweise hat man eins für seine NVMEs und eines für seine HDDs. Das reicht meines Erachtens. Ansonsten muss man bei jeder Erweiterung darüber nachdenken, welchen Pool/welches Volume man denn erweitern möchte und muss den Platzbedarf anfangs sauber planen.
    Ich denke da eher, alles was klein ist und schnell sein soll, auf NVMe, alles was groß ist und langsamer sein darf (Backups, Filme, Fotos, ...), auf HDDs. Die Benutzerordner gehören für mich zur ersten Kategorie.

    Ugreen NAS DPX4800Plus, UGOS 1.18.1.0098, 2x Samsung 990 EVO Plus NVMe M.2 SSD 2 TB Raid1, 3*Toshiba MG10ACA20TE HDD 20TB Raid5, 64GB RAM -> 2 x Crucial DDR5 RAM 32GB 4800MHz SODIMM
    DS1522+ | DSM 7.4.1-90080 (Final) | 40 GB RAM | 3 x WD 14TB WD140EFGX Red Plus SHR, 2 x M.2-Samsung 980 Pro SSD 1TB SHR
    DS415+ | DSM 7.1.1-42962-9 (Final) | 8 GB RAM | 3 x WD 6TB WD60EFRX Red Raid5, 1 x SSD Intel 128GB Basic

  • Ich glaube, wir reden hier ein Stück weit aneinander vorbei.

    Mein Vorschlag zielt weniger darauf ab, möglichst viele Volumes zu „basteln“, sondern auf eine saubere Trennung von Daten nach Benutzergruppen und Workloads – genau so, wie es in professionellen Umgebungen gang und gäbe ist. In Unternehmen ist es Standard, bestimmte Benutzer (z.B. HR, Geschäftsführung, Entwicklung) technisch von anderen zu trennen – sei es aus Datenschutz‑, Compliance‑ oder Performance‑Gründen.

    Aktuell zwingt UGOS Pro aber alle persönlichen Ordner auf ein einziges Volume.
    Das ist aus Administrationssicht bequem, verhindert aber jede feinere Trennung:

    • Man kann persönliche Ordner bestimmter Rollen nicht gezielt auf ein anderes Volume legen (z.B. HR → eigenes verschlüsseltes Volume, „normale“ Mitarbeiter → Standard‑Volume).
    • Man kann Benutzer mit hohen I/O‑Lasten oder großem Speicherbedarf nicht auf ein anderes Volume auslagern, ohne gleichzeitig alle anderen Benutzer mitzuziehen.
    • Man verschenkt die Möglichkeit, Storage‑Klassen (Fast SSD vs. Capacity HDD) effizient zu nutzen, indem man nur ausgewählte Benutzer auf teuren SSD‑Storage legt und andere bewusst auf HDD.

    Gerade aus Unternehmenssicht ist eine per‑Benutzer Volume‑Zuweisung daher kein „Nice to have“, sondern ein Baustein für:

    • Datentrennung und Compliance: Technische Trennung sensibler Nutzergruppen auf eigene Volumes, ohne separate NAS‑Systeme hochziehen zu müssen.
    • Kostenoptimierung: Nur die wirklich kritischen Benutzer landen auf SSD, alle anderen auf günstigerem Storage – bei weiterhin zentral verwalteten persönlichen Ordnern.
    • Performance‑Stabilität: Lastspitzen einzelner Nutzer/Abteilungen (Backups, große Kopieraktionen) lassen sich gezielt auf andere Volumes verlagern und verursachen weniger „Noisy‑Neighbor“-Effekte.

    Mein Punkt ist daher:
    Selbst wenn man – wie du – nur ein NVMe‑Volume und ein HDD‑Volume nutzt, wäre eine Volume‑Auswahl pro Benutzer extrem sinnvoll. Sie zwingt niemanden zu mehr Volumes, eröffnet aber sofort Szenarien, die gerade für kleine und mittlere Unternehmen interessant sind, weil sie damit mit einem einzigen UGOS‑System mehrere Nutzergruppen und Workloads sauber trennen können.

    UGOS Pro verschenkt hier aus meiner Sicht Potenzial: Die Hardware unterstützt mehrere Volumes, aber die Funktion „Persönliche Ordner“ ist aktuell der Flaschenhals, weil sie alle Benutzer auf dasselbe Volume festnagelt. Mit einer einfachen zusätzlichen Spalte „Volume“ pro Benutzer würde UGOS Pro einen Schritt in Richtung professioneller Mandantentrennung und Storage‑Klassifizierung machen – ohne bestehende Workflows zu verschlechtern und ohne irgendjemanden zu zwingen, sein Setup zu ändern

  • Aktuell zwingt UGOS Pro aber alle persönlichen Ordner auf ein einziges Volume.

    Ich denke, das UGOS Pro hier dem Filesystem Hierarchy Standard (FHS) folgt und daher die Benutzer-Home-Ordner unter /home zusammengefasst sind. Das ist sicherlich nicht in Stein gemeißelt und die Pfade können wohl über /etc/passwd bzw. über das LDAP/Accountsystem individuell angegeben werden. Vermutlich wird meines Erachtens UGREEN von diesem Standard jedoch nicht abweichen wollen, weil das ein eher untypisches Verhalten, zumindest im Consumerbereich ist.

    Aber wünschen darf man sich bekanntlich alles, daher werden wir deinen Vorschlag beizeiten dem UGREEN Support überreichen, außer du hast vor, das selbst zu tun.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP4800 Pro - 2x 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2x 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 2x 16GB Crucial CT16G56C46S5 RAM
    DXP2800 - 2x SanDisk SSD PLUS 1TB - 8GB Samsung M425R1GB4BB0-CWMOL RAM (Original)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Du bist doch nicht zwingend an den Home Dienst gebunden. Lass den komplett weg, aktiviere den einfach nicht. und regle das über Freigegebene Ordner.

    Hatte ich Jahrelang so praktiziert.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro (64GB RAM) btrfs, 2x12 TB SG Enterpr. Raid1, 1x12TB SG Enterpr. Basic, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1,

    DXP2800 btrfs 1x 12TB WDRedPl, 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, NVME 2x 500GB Samsg. 970 EVOPlus Raid1,

    DS1525+, btrfs 2x8TB WD, btrfs SHR, 1x 12 TB SG IronWolf, 1x 3TB WD RedPlus, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 40GB ECC RAM

    DS218+ btrfs 1x12TB WD, 1x SSD 500GB, RAM 20GB DDR4-2666MHZ

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB, Zyxel GS1200-8 x 1GB,

  • So wie einebschreibt, ginge es natürlich auch.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP4800 Pro - 2x 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2x 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 2x 16GB Crucial CT16G56C46S5 RAM
    DXP2800 - 2x SanDisk SSD PLUS 1TB - 8GB Samsung M425R1GB4BB0-CWMOL RAM (Original)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Ich denke auch nicht, dass eine Firma ihre Daten ausgerechnet auf einem "Ugreen NAS" halten wird. Dafür hatten wir immer unser "Data Center" 🤣.

    Ugreen NAS DPX4800Plus, UGOS 1.18.1.0098, 2x Samsung 990 EVO Plus NVMe M.2 SSD 2 TB Raid1, 3*Toshiba MG10ACA20TE HDD 20TB Raid5, 64GB RAM -> 2 x Crucial DDR5 RAM 32GB 4800MHz SODIMM
    DS1522+ | DSM 7.4.1-90080 (Final) | 40 GB RAM | 3 x WD 14TB WD140EFGX Red Plus SHR, 2 x M.2-Samsung 980 Pro SSD 1TB SHR
    DS415+ | DSM 7.1.1-42962-9 (Final) | 8 GB RAM | 3 x WD 6TB WD60EFRX Red Raid5, 1 x SSD Intel 128GB Basic

  • Du bist doch nicht zwingend an den Home Dienst gebunden. Lass den komplett weg, aktiviere den einfach nicht. und regle das über Freigegebene Ordner.

    Das gleiche habe ich auch gedacht, hab aber aus Harmoniegründen meine Klappe gehalten 😎.

    Ich meine wir reden hier von UGREEN, nicht von einer VMAX oder Isilon. Das bietet ebensowenig Synology noch QNAP.

    Sicherheit wird eher klein geschrieben siehe nicht vorhandene Verschlüsselung oder Worm Ordner.

    Das Teil ist für Homis.

    Meine Hardware


    • DXP 6800+ | 32 GB | 2 x 20 TB Exos | 2 x 500 GB Sata-SSD | 2 x 4 TB NVME Samsung 990 Pro (Main)
    • DXP 2800 | 16 GB | 2 x 2 TB WDRed SA500 | 2 x 4 TB NVME Samsung 990 EvoPlus (Backup)

    • DXP 2800 | 16 GB | 2 x 8 TB Ironwolf | 1 x 2 TB NVME Samsung 990 Pro (Projekt)

  • eine saubere Trennung von Daten nach Benutzergruppen und Workloads

    ist es dazu nicht egal ob man volumes oder freigegebene Ordner nimmt?

    Aktuell zwingt UGOS Pro aber alle persönlichen Ordner auf ein einziges Volume.

    Du kannst doch innerhalb Deines persönlichen Ordners einzelne Ordner auf verschiedene Volumes verschieben. Damit kannst Du z.B. die normalen Daten auf Volume1/user1 und die besonderen Daten auf Volume2/user1/besondereDaten verschieben. So kannst Du das streuen wie Du willst. Ich habe zum Beispiel in meinem persönlichen Ordner alles auf der schnellen nvme und die Bilder meines persönlichen Ordners auf die HDDs gepackt und das läuft ohne Probleme.

    Signatur ...

    DXP4800Pro
    Windows | Linux | Android | iOS
    Github

  • Mike0185 August 6, 2026 at 6:34 AM

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