Volume nicht gemountet

  • Hallo,

    mein System: DXP8800 plus Systemversion: 1.15.1.0127, Raid 6 alles 18TB HDDs, 1 Volume btrfs

    Nachdem eine Festplatte ausgefallen ist, habe ich diese ersetzt und das rebuild angestoßen. Dieses lief erfolgreich durch, allerdings steht seitdem "Volume nicht gemountet".

    Habe ein Ticket bei ugreen aufgemacht, der service war lediglich in der Lage, mittels Kopien des Superblocks das volume1 read only einzuhängen. Jetzt möchte ich die Daten auf ein 2. Ugreen Nas zwischen sichern, möglichst auch eingerichtete Benutzer und Rechte. Wichtig wären auch ein paar Docker-Container.

    Wäre über jeden Tipp dankbar.

    Frank

  • Wenn Du es per SSH machen willst:

    Code
    rsync -aHAXvZ --progress -e ssh /pfad/zu/altePlatte/ benutzer@SERVER2:/pfad/zu/neuePlatte/

    Die Parameter-Bedeutung kurz erklärt:

    • -a (archive): Aktiviert den Archiv-Modus. Kopiert Verzeichnisse rekursiv und erhält Rechte, Zeitstempel und Eigentümer.
    • -H (hard-links): Erhält harte Links im Ziel.
    • -A (ACLs): Erhält erweiterte Zugriffskontrolllisten.
    • -X (xattrs): Erhält erweiterte Dateiattribute.
    • -v (verbose): Zeigt Details während des Vorgangs an.
    • -Z (compress): Komprimiert die Daten während der Netzwerkübertragung.
    • --progress: Zeigt die Übertragungsgeschwindigkeit und den Fortschritt pro Datei an.
    • -e ssh: Erzwingt die Nutzung von SSH für den Transport.

    Wichtiger Hinweis noch für den Link. Wenn Du /altePlatte/ angibst wird nur der Inhalt des Ordners altePlatte kopiert. Bei /altePlatte wird auf dem Zielverzeichnis auch der Ordner altePlatte angelegt.


    (boah fühle mich heute wie in alten Supportzeiten :)8))

    Signatur ...

    DXP4800Pro
    Windows | Linux | Android | iOS
    Github

  • -v kann auch zu viel Output generieren, das Gegenteil ist --quiet, dann erhält man nur bei Fehlern eine Meldung, was ich eher bevorzuge. Ist halt eine Geschmacksfrage.

    --dry-run würde ich bei der Entwicklung noch nutzen, dann siehst du welche Dateien er wohin kopieren möchte. Da rsync sehr pingelig ist, was / angeht, würde ich das auf jeden Fall nutzen, in dem Fall natürlich ohne --quiet dafür ggf. mit -v. Ich nutze die Option bei der Entwicklung eines rsync Jobs immer.

    Ob man --progress benötigt, ist wohl auch eine Geschmacksfrage. Ich lasse mir da eher ein notify auf das Smartphone schicken, wenn es fertig ist. Nur mal so als Idee, wie man das auch anders lösen kann.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Ob man --progress benötigt, ist wohl auch eine Geschmacksfrage.

    Stimmt. Mein Geschmack tendiert eher zu --info=progress2 aber auch nur dann, wenn ich den Prozess live mitverfolgen möchte. Progess in z.B. eine Protokolldatei umzuleiten kann ziemlich kontraproduktiv sein.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP4800 Pro - 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 16 GB Crucial CT16G56C46S5 (5600Mhz)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Ob die -Z Option jetzt in dem Fall funktioniert, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Es muss auf jeden Fall Plattenplatz für die gepackte Datei vorhanden sein, ich weiß jetzt aber nicht mehr, auf welchem Laufwerk er das File anlegt. Und wenn er das auf dem ReadOnly Drive versucht, dürfte es eine entsprechende Fehlermeldung geben.

    Auch weiß ich nicht, ob es wirklich flotter ist, da er ja die Datei packen und entpacken muss, was auf jeden Fall, Zeit kostet, aber dadurch das weniger Daten übertragen werden, auch Zeit einspart. Vielleicht gibt es einen Erfahrungsbericht, würde mich mal interessieren.


    Tommes Ich mach mir immer eine 2. Konsole auf und schaue mit lsof mal drauf, was der rsync so macht. Das reicht mir, danach lass ich es laufen. Wenn es fertig ist, ist es fertig. Wird auch nicht schneller, wenn ich drauf starre. 🤪

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

    Edited once, last by karl-heinz-lnx: Ein Beitrag von karl-heinz-lnx mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 3, 2026 at 10:19 PM).

  • -Z bewirkt, dass die Daten Block für Block gelesen und komprimiert werden, quasi direkt im RAM. Die komprimierten Blöcke werden dann direkt übertragen und beim Empfänger dann empfangen und wieder dekomprimiert. Du brauchst also keinen zusätzlichen Platz auf der Platte. Das geht so zu sagen on-the-fly Es wird also keine ZipDatei oder ähnliches erstellt.

    Wenn Du ein sehr schnelles Netzwerk hast, dann würde ich -Z auch nicht einsetzen. Wenn aber einiges an Verkehr im Netzwerk ist oder die Verbindung ins langsame Internet geht, dann kann das schon einiges ausmachen.

    Signatur ...

    DXP4800Pro
    Windows | Linux | Android | iOS
    Github

  • steffenglock Danke für die Info. 😊 .

    Dann ist mein Hinweis mit -Z obsolet. Ist jetzt doof, wenn ich das rausnehme und man sich später fragt, was hat der steffenglock da geschrieben. 😉

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

Participate now!

Join our community with over 10,000 members!

Register yourself now for free to get full access to all content, graphics, downloads and other exclusive features!