Hallo zusammen,
nachdem ich so meine Erfahrungen mit dem DXP2800 und einem Satz nicht kompatibler WD Red Platten hatte, konnte ich zuletzt viel lernen und habe es mittlerweile lieben gelernt. Aktuell habe ich mir da was ganz nützliches zusammengebaut. Die Hauptdienste, die ich dabei nutze sind immich und Nextcloud (via Docker) und die ganz normalen SMB Freigaben, plus TimeMachine.
Mein Setup basiert auf einer Kombination aus externem DNS über Cloudflare, lokalem DNS über Pi-hole und einem Reverse Proxy über NGINX Proxy Manager. Die Domain wird vollständig über Cloudflare verwaltet, wobei ich den Dienst primär als DNS-Provider nutze. Die Subdomains (z. B. für Nextcloud oder Immich) zeigen auf meine öffentliche IP-Adresse und werden klassisch per Portweiterleitung auf mein Heimnetz geroutet.
Im lokalen Netzwerk übernimmt Pi-hole die Rolle des zentralen DNS-Servers. Alle Clients im Heimnetz nutzen Pi-hole zur Namensauflösung, wodurch gleichzeitig Adblocking und Tracking-Filter aktiv sind. Zusätzlich verwalte ich dort auch eigene DNS-Einträge bzw. Overrides. Das bedeutet, dass bestimmte Domains – teilweise identisch mit den externen Subdomains – intern direkt auf die lokale IP meines NAS aufgelöst werden. Pi-hole leitet Anfragen ansonsten an externe Resolver wie beispielsweise Cloudflare oder optional auch an die FRITZ!Box weiter.
Für das Routing der Dienste setze ich NGINX Proxy Manager als Reverse Proxy ein, der ebenfalls als Docker-Container auf dem NAS läuft. Dort ist für jeden Dienst ein eigener Host hinterlegt, der anhand der jeweiligen Subdomain den Traffic an den passenden Container weiterleitet. Die SSL-Zertifikate werden extern über Let’s Encrypt direkt im NGINX Proxy Manager verwaltet, während ich intern teilweise auch mit eigenen Zertifikaten arbeite.
Insgesamt ergibt sich daraus ein Setup, bei dem Cloudflare die externe Erreichbarkeit steuert, Pi-hole die interne Namensauflösung kontrolliert und der NGINX Proxy Manager das eigentliche Routing auf die Services übernimmt.
Soweit so gut, das klappte auch bis zuletzt.
Jetzt wurde mir angezeigt, dass es eine neue Firmware gibt und ich habe bewusst knapp 14 Tage gewartet, bevor ich die einspiele. Heute war es dann soweit, doch leider ist das Update gescheitert (Error 1005). Ich kann das NAS im Netzwerk gar nicht mehr finden. Erst nachdem ich das NAS an den Monitor gehängt habe, bekam ich auch eine Meldung mit der ich was anfangen konnte:
QuoteFailed to mount /volume1/backup/usb-backup
Duplicate entry
Da scheint er also irgendein Problem zu haben und wechselt deshalb in den Emergency Mode. Aus dem heraus kann ich aber nichts machen. Vermutlich hätte ich den Fehler auch ohne das Update bekommen, wenn ich das NAS irgendwann mal neu gestartet hätte.
Ich habe bisher bewusst nichts "hartes" probiert und erstmal nur versucht komplett ohne HDDs/NVMEs zu starten um zu bewirken, dass er in den Setupmodus (?!) geht, damit ich das System drüber spielen kann. Das hat leider nicht geklappt, er startet immer in den Emergency Modus.
Ein Backup habe ich, aber trotzdem möchte ich möglichst nur das Update aufspielen und dann soll alles wieder laufen. An den Resetknopf habe ich mich noch nicht gewagt, da ich es so verstehe, dass der ohnehin nur die Netzwerkeinstellungen und das Admin Passwort resettet, was mir ja nichts bringt.
Was kann ich tun um das Mount Problem zu beheben wenn ich kein SSH Zugang habe und trotz Backup erstmal keinen Datenverlust riskieren will?