Gruß in die Runde,
ich plane u. U. einen Wechsel von DSL zu Vodafone Kabel-Internet und möchte vorab klären, ob mein aktuelles Setup technisch weiterhin sauber nutzbar ist.
Ausgangslage:
- Aktuell DSL von 1&1, 100 Mbit, Vertragslaufzeit noch bis 11/2026
- Router: Fritz!Box 7590 (non-AX)
- Port 443 ist gezielt freigegeben nur für die DS224+, inklusive Let’s-Encrypt-Zertifikat
- Sämtliche mobilen Apps greifen darüber zuverlässig von extern zu
- Die DXP2800 wird ausschließlich über einen WireGuard-VPN-Tunnel genutzt, keine direkte Portfreigabe
- VPN (WireGuard) wird u. a. auch mobil genutzt (Notebook / Smartphone), Zugriff funktioniert aktuell zuverlässig
Rahmenbedingungen:
Ich bin Mieter einer großen Wohnungsbaugesellschaft.
Im Zuge eines langfristigen Liegenschaftsvertrags (10 Jahre) wurde Vodafone als Anbieter festgelegt.
Die komplette Hausverkabelung wurde erneuert (neue Multimediadosen in allen Wohnungen).
Es ist ausschließlich Vodafone Kabel-Internet („Kabel-Glasfaser“) möglich, andere Glasfaseranbieter kommen nicht ins Haus.
Meine Kernfrage:
Bei Vodafone Kabel wird für Privatkunden in der Regel keine öffentliche IPv4, sondern DS-Lite / IPv6 eingesetzt.
Ich betreibe jedoch Serverdienste (NAS, Remote-Zugriffe, VPN) und möchte verstehen:
- Ist ein stabiler externer Zugriff auf mein Zeugs ausschließlich über IPv6 realistisch und praxistauglich?
- Gibt es Einschränkungen bei HTTPS (443), mobilen Apps oder VPN-Zugängen?
- Hat jemand vergleichbares Setup: Welche Erfahrungen gibt es im Alltag?
Dass für Vodafone Kabel eine Kabel-Fritz!Box erforderlich ist, weiß ich (z. B. 6591 / 6660 / 6690).
Die Anschaffung einer neuen Fritz!Box ist eingeplant und kein Hinderungsgrund.
Ich freue mich über fachliche Rückmeldungen und Erfahrungswerte.
Gerne auch Hinweise auf Stolperfallen, an die man im ersten Moment nicht denkt.