Externe Festplatte in Jellyfin einbinden

  • Hallo zusammen.


    Ich habe jetzt erfolgreich mein Jellyfin über Docker am laufen. Soweit funktioniert alles super. Nur eine Sache würde mich noch interessieren.

    Beim Verzeichnis auswählen kann ich nicht auf die externen Festplatten zugreifen. Ich bekomme nur die Auswahl aus dem Freigabeordner.


    Gibt es irgendwie die Möglichkeit externe Festplatten in Jellyfin einzubinden ?

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  • UGOS Pro ist das Betriebssystem...🙄

    Der Rest funktioniert bei allen Systemen gleich. Und ansonsten einarbeiten...

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    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.20.0.0142 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
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  • Ups mein Fehler kein Grund gleich Augen zu rollen 🤣


    Ja das habe ich ja auch alles eingestellt trotzdem kann ich die externen Festplatten nicht beim Verzeichnis erstellen auswählen dort ist nur der Freigabeordner drin und alles was in diesem halt ist.

  • Moinsen.

    Ich habe gestern dasselbe Erlebnis, eine USB Platte lief an, drehte aber die wurde nicht angezeigt.

    Ich hatte die Platte schon einmal vorher dran.

    Werde gleich mal einige Experimente machen, mit Laufwerken machen.

    War mir gestern zu umständlich, habe es anders gelöst.

    An Jellyfin gar nicht erst zu denken, sollte aber möglich sein, ging bei anderen Debians auch manuell bzw. mittels FSTAB.

    Was heißt eigentlich FSTAB? Fuchtel-Stab?

    Tüdülü.

    Standard Nerd. "Have You tried to turn it off and on again?", ist mein Lieblingswitz.

    Außerdem habe ich was wichtiges Programmiert, aber vergessen, wo ich das gespeichert habe und was es macht.

    Gut, dass es NAS gibt, oder? Hab euch alle lieb, so ganz pauschal. :love:

    Meine Hardware


    • DH2300 | 4 GB LPDDR4X-RAM | 1x 4 TB Seagate IronWolf - 1x 22 TB Seagate Exos

    • DH2300 M Kit | 8 GB LPDDR5X-RAM | 1x 2 TB Hitachi - 1x 22 TB Seagate Exos

  • Moinsen, ich nochmal ...

    Also die Tests sind durchgelaufen, alles wieder gut, die Platten gehen am USB.

    Alle Ports getestet inkl. USB-A-C-Adapter.

    Pfad: /mnt/@usb/sdc1

    Ist immer wohl die erste Platte am USB.

    Hätte ich das vorhin nicht gelesen, hätte ich das nach prüfen vergessen. Danke.

    Und der Pfad geht nicht in Portainer? Wenn nicht, dann wohl was mit der Freigabe und der Rechte.

    Evtl. mittels System-Zugriff aus dem Container heraus? Hmm.

       user: 1000:10
       security_opt:
         - systempaths=unconfined
         - apparmor=unconfined

    Das steht in meiner Jellyfin Compose-Datei, weil damit kann ich die VPU einsetzen.

    Ansonsten, mit der Konsole und FSTAB, also mit dem Fuchtel-Stab, geht bestimmt nicht gut.

    Das mit der Platte hat mich schon gewundert, aber wer weis, was ich oder die USB-Götter so gestern da so rum gesteckt haben.

    Tüdülü ich bin dann mal am Auswerfen der Platten. Die können sich mal im Schneesturm-Dings-Bums abkühlen. ^^

    Standard Nerd. "Have You tried to turn it off and on again?", ist mein Lieblingswitz.

    Außerdem habe ich was wichtiges Programmiert, aber vergessen, wo ich das gespeichert habe und was es macht.

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  • Moinsen.

    Sicher. Geht los ...

    Wenn die Platte erkannt wird, kann sie in "Speicher" unter "Externe Speicher" eingesehen und ausgeworfen werden. (Drei Punkte Menü)

    Wenn ein Dateisystem auf dem Laufwerk ist, dann wird die Partition(en) in "Dateien" unter "Externes Gerät" als "Externer Speicher 1" angezeigt.

    Dort steht dann der Partitionsname und den dann einmal mit der rechten Maustaste, oder "Alt+Enter", das Kontextmenü aufrufen.

    Den Eintrag "Eigenschaften" auswählen und im Fenster steht dann der Pfad/Ort und dort am Ende der Zeile ist ein Icon, mit dem der Pfad in die Zwischenablage kopiert wird.

    Diesen Pfad dann dem Jellyfin bekannt geben.

    Ich mache das für alle meine Ordner, die ich in Jellyfin einpflegen will, weil die Gefahr sich zu vertippen ist REISIG oder riesig.

    Hier meine leicht abgewandelte Docker-Compose für Jellyfin für ein DH2300:

    Bitte das nur als Beispiel nehmen.

    Für das Einbinden verwende ich Folgendes:

    Ein Bind-Mount. Das ist bei Docker die Einbindung eines Ordner/Pfades, um ihn dem Container weiterzureichen.

          - /volume1/docker/jellyfin/config:/config

    Das ist die einfache Schreibweise und der Doppelpunkt bedeutet die Trennlinie.

    Links ist immer das, was der Server (Docker-Host) im Zugriff hat.

    Rechts ist, was dann der Container sieht und im zugriff hat.

    Code
          - type: bind
            source: '/volume2/Partitionsname/Bücher'
            target: '/Bücher'

    Daraus folgt, dass links die Quelle und recht das Ziel ist.

    Und bei der ausführlichen Schreibweise kann ich besser CopyPast`n. :)

    In deinem Fall nehme ich an das im Container (aus der Sicht von Jellyfin) der Ordner soll "Urlaubsvideos" heißen.

    Dann würde ich das so machen:

          - /mnt/@usb/sdc1:/Urlaubsvideos

    oder

    Code
          - type: bind
            source: '/mnt/@usb/sdc1'
            target: '/Urlaubsvideos'

    Evtl. musst du noch den Pfad links/source mit Unterordner versehen.

    - Die einfachen Anführungszeichen sollen die Leerzeichen im Pfad behandeln.

    - Die angaben mit den volume1 bzw. volume2 und sdc1 sind deinem System entsprechend anzupassen.

    - Woher bekommt man/frau/divers die nummern für user: 1000:10? Im NAS bei der Docker App und dann im Projekt eine neues anlegen, und nur PUID und PGID ablesen und dann einfach zurück und "nicht Bereitstellen" drücken. U = User und G = Gruppe.

    Hier habe ich was zum Thema VPU zwecks Trickplay Bilder und Hardwarebeschleunigung getestet.

    Beitrag VPU und DH2300

    Hast du kein DH2300 oder keine Rockchip-CPU hast, dann musst du es anders machen.


    Toi toi toi. Kannst du berichten, ob das geklappt hat? Ich darf gerade nichts an NAS was machen, sonst ist die Bratpfanne wieder hin, weil irgendjemand, will keine Namen nennen an dieser Stelle, mir den Kopf eingeschlagen hat. Hmm jetzt weiß ich auf warum ich so ausschweifend schreibe. :/

    Tüdülüü.


    Anmerkung:

    Wer keine Rockchip CPU mit VPU hat, diesen Teil nicht verwenden.

    Standard Nerd. "Have You tried to turn it off and on again?", ist mein Lieblingswitz.

    Außerdem habe ich was wichtiges Programmiert, aber vergessen, wo ich das gespeichert habe und was es macht.

    Gut, dass es NAS gibt, oder? Hab euch alle lieb, so ganz pauschal. :love:

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    Edited 2 times, last by ZuiMelanieForno (January 9, 2026 at 9:20 PM).

  • Danke für deine ausführliche Anleitung. Ich habe bis jetzt in portainer noch rumgespielt..ich habe es dort sogar geschafft die Festplatte einzufügen und ich kann diese jetzt auch auswählen im Jellyfin. Allerdings ist nichts im Ordner drin. Wenn ich das nicht gelöst bekomme dann probiere ich deine Anleitung noch.


    Edit: ich weiß nur echt nicht wieso der die Platte jetzt nimmt aber die Ordner die auf der Platte sind leer anzeigt. Lesen und Schreiben ist doch als Berechtigung hinterlegt laut Docker und portainer.

    Edited once, last by Silverhawk27 (January 9, 2026 at 9:57 PM).

  • An Jellyfin gar nicht erst zu denken, sollte aber möglich sein, ging bei anderen Debians auch manuell bzw. mittels FSTAB.

    Was heißt eigentlich FSTAB? Fuchtel-Stab?

    Tüdülü.

    Die Datei /etc/fstab heißt "File System TABle". Beim Dateiname wird unter Unix standardmäßig Groß- und Kleinschreibung unterschieden, im Gegensatz zu NTFS unter Windows. Den Standard kann man auch abschalten, dies ist jedoch etwas komplizierter und ich würde es auch nicht empfehlen. Aber es geht. Unter Linux sind die meisten Standarddateinamen in Kleinbuchstaben geschrieben, so auch fstab.

    Die Datei liegt immer unter /etc und heißt auch immer fstab. Sie ist ein intergaler Bestandteil jedes Linuxsystems.

    Nur, falls Du es noch nicht wußtest, oder jemand anderes.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Weiß zufällig einer wie ich mit SSH Jellyfin die rechte gebe auf die Festplatte zugreifen zu können bzw diese dann auch zu lesen ? Im Verzeichnis ist sie schon drin nur eben leer.

    Ich habe über SSH die Benutzer von Jellyfin schon rausbekommen das ist einmal root und einmal der anmelde Name den ich dort immer benutze. Aber die Befehle die ich über Google gefunden habe funktionieren irgendwie nicht.

  • Vielleicht möchtest du die Lösung und die Schritte dazu hier posten, damit andere auch davon profitieren. Wäre super! :)

  • Ich habe einen entscheidenden Fehler gemacht. Ich habe als ich das erste Mal die externe Platte mit portainer eingebunden habe den Ordner Pfad nicht richtig angegeben. Ich habe dann nur immer den Pfad dort editiert und dachte das reicht ja so. Die Lösung war die Platte nochmal komplett raus zu nehmen über portainer und neu zu binden dann ging es auf Anhieb.

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