Jellyfin über Docker -> neue Medienverzeichnisse hinzufügen

  • Hallo Ugreen-Gemeinde.

    ich habe mir endlich das DXP2800 zugelegt und bin sehr zufrieden. Ich bin zwar absoluter Anfänger, habe aber dank dem Forum schon einiges umgesetzt.

    Als Medienplayer habe ich Jellyfin, jedoch nicht die App sondern aus dem Docker-Image. Das einrichten hat super geklappt.

    Ich habe jetzt meine privaten Videos in ein Mediaordner hochgeladen und auch sortiert. Feieren Urlaube usw.

    z.B.

    /volumen1/media/Feier

    /volumen1/media/Urlaube


    Jetzt möchte ich gerne die Ordner in /volumen1/Media/Videos/Urlaube ändern und mehrere Ordner für Bilder hinzufügen.

    Wenn ich in Docker in den Einstellungen gehe sehe ich meine eingebundenen Ordner alle, kann diese aber nicht bearbeiten.

    Mit der Dockeroption "Bearbeiten" erscheint der Hinweis auf 2 Methoden, bearbeiten danach wird der alte Container gelöscht und neu aufgetzt oder einen neuen Container mit den gleichen Optionen erstellen.

    Gibt es eine andere Möglichkeit ohne die ganzen Einstellungen von Jellyfin zu verlieren?


    --> Ich habe es einfach mal über die Bearbeiten-Funktion probiert und siehe da ich brauch gar nicht so ängstlich sein. Es wurden alle Einstellungen übernommen ^^.


    Und den hab ich noch eine Frage, ich habe früher mit anderen Systemen gewerckelt und über das Programm WinSCP eine grafische Darstellung des Root-Verzeichnisses erhalten.

    Bei mir zeigt er immer nur die normalen Ordner an, die ich auch in der App "Dateien" sehen kann. Gibt es für UGOS einen eigenen Root-User und Root-Passwort?


    Gruß und danke

    Edited once, last by corsa_fan (January 6, 2026 at 10:58 AM).

  • Kann denn hier keiner eine Antwort dazu geben? Ich habe die gleiche Frage / Problem.

    Hi,

    ich habe es so gelöst, dass ich Jellyfin nicht über Ugreen Docker installiert habe, sondern über ein eigenes Projekt in Docker. Den hat man die Möglichkeit über die docker-compose.yml Datei im nachgang alles anzupassen.

    Ich habe vorher aber das alte Jellyfin deinstalliert und quasi neu aufgesetzt. War ein bisschen Arbeit aber lohnt sich und man kann mehr einstellen.

    Gruß

  • Moinsen corsa_fan und UgUw

    Ich helfe gerne, und hoffe, dass ich nicht allzu lange dazu brauchen werde.

    Vorab aber bitte ich um etwas Selbstreflexion, und Geduld.

    Wir alle hier sind nur freiwillige und keine Dienstleister. Der Ton macht die Musik.

    Ich bin ein Verfechter von Aufklärung und freiem Willen. Daher helfe ich gerne, aber zu meinen Bedingungen.

    Hab ich Lust darauf, bin ich bereit meine Zeit zu investieren, ohne garantierte Rückmeldung oder ein Dank?

    Halt Gepflogenheiten die sich Kultur und Soziologie nennen.


    So zum Thema ROOT und WINSCP.

    Wer Linux benutzt wird häufiger auf die Ungereimtheiten von Sicherheit und Vorgaben stoßen.

    Es gibt Linuxe, die auf Sicherheit getrimmt sind. (Stichwort SE-Linux usw.)

    UGOS-Pro ist ein Handgeklöppeltes Debian. Also ein Derivat oder eine Distribution.

    Bei allen Betriebssystemen die Multiuser haben, ist ein USER/Benutzer mit allen Rechten vorgesehen, und bei einigen Betriebssystemen, werden diese abgeschaltet.

    So auch bei UGOS-Pro ist der Root-User zwar einschaltbar oder gar vorhanden, aber er sollte nicht verwendet werden.

    Um doch mit dieser Macht umgehen zu können, z.B. System-Update auf der Kernkomponente (Kernel), werden spezialisierte Programme verwendet, die einem die Rechte erhöhen.

    Sodu und Wheel sind die mir bekannten. Sudo muss bei älteren Debian-Systemen manuell installiert und eingerichtet werden.

    Bei UGOS-Pro ist das schon ab Werk.

    Also es gibt einen Root-User, bzw. herausfinden, ob es diesen gibt kann in einer Konsole folgender Befehl angewendet werden.

    cat /etc/passwd

    Das gibt die Liste aller (lokalen) Benutzer/User aus.

    Es enthält sieben Spalten/Werte einmal den Namen des Benutzerkontos, die Benutzernummer (UID) und die Gruppennummer (GID).

    In Docker werden diese gerne einmal PID und UID benannt, oder so ähnlich ...


    Thema WINSCP:

    WINSCP nutzt das SCP-Protokoll und wenn es eine gesicherte Leitung nutzt, setzt es meistens SSH-Verbindungen ein.

    Also folgt daraus, dass du dich als BenutzerIn mit einer sudo-Gruppenzugehörigkeit anmelden musst.

    Die UGOS-Konten eines Administrators sollten das ermöglichen.

    Den Namen habe die sich ausgedacht, und mit einer Vorgabe an Rechten und Gruppenzugehörigkeit vorbelegt.


    Das sollte so dann klappen. Und alles andere was mit ROOT-Rechten ist nicht vorgesehen, kann aber mittel SSH und Konsole dann auch gemacht werden, nur nicht mit der NAS-APP.

    Ich kann das auch nicht empfehlen, dazu gibt es Docker-Container, die das System entkoppeln von der(n) Anwendung(en).


    Ich hoffe, das klärt etwas auf, es kann ja nicht immer nur Nebelwände geben, es kommt auch der Winter ähhh Sommer.


    corsa_fan

    Das ist ja das Geile an Docker, wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder so ...

    Nee das mit dem Docker-Container ist genau für diesen Zweck ausgelegt bzw. eben nicht ausgelegt.

    Ein Container ist so entwickelt worden, das nach dem er beendet wurde, nichts mehr übrig bleibt.

    Keine RAM-Riegel mit Kekskrümel oder Festplatten mit Dateileichen ... SOKO 0101011100 ermittelt im 64bit-Viertel.


    Das ist der SINN des ganzen, aber ohne Persistenz/Datenhaltung wäre das mit den Clouddiensten wohl nicht so gut gelaufen.

    Wenn du Pfadangaben machts, dann sind das ja keine Festplatten oder Partitionen, sondern Bind-Mounts also etwas, was im Host-System (GAST-System bzw. Server bzw. NAS)

    /volumen1/media/Urlaube

    Dazu ein kurzer Exkurs:

    Logisches ist bei der Informatik etwas in Software, was die Hardware nachbildet, aber es virtualisiert.

    (Meine Worte, nicht wissenschaftlich)


    Das /volumen1 ist ein Pfad zu einem logischem Volume. Das ist nicht die Festplatte, oder gar eine Partition.

    Es hat aber den Vorteil, das diese Volume(s) über mehrere Festplatten oder gar Kontinent weit verteilte Festplatten, verteilt werden können.

    So ist das auch mit Docker und den Containern, die setzen alles nur Logisch ein, die sind keine virtuellen Computer-Systeme, sondern nur logische Systeme, die den Docker-Host nutzen, der wiederum übersetzt zwischen Host-Und-Container.


    Daher können wir JellyFinnen auch mehrere Container einsetzen, aber was soll er sich mit anderen Teilen?

    Alles, nichts oder gar die Rechnung?

    (JellyFinnen = User, die Jellyin einsetzen, und zwingend finnischen Tango Tanzen müssen, wenn sie sich einloggen.)


    Daraus folgt, dass wenn du Persistenz einsetzt, alles wieder so sein sollte wie bei Herunterfahren eines PC.

    Nach dem Einschalten ist, das meiste da wo es auch vorher war, aber nur die Programme müssen gestartet werden.

    Das bei einem Server/NAS bedeutet verschachtelte Computer in Computern die wiederum in logischen Computern ...

    Und wenn er nicht gestorben ist, dann tippt er noch heute. :D


    Ich hoffe, das war nicht zu Oberlehrerhaft, aber es könnte auch andere hier vorbei Lesen kommen.


    Tüdülüü aus HaHa.

    Standard Nerd. "Have You tried to turn it off and on again?", ist mein Lieblingswitz.

    Außerdem habe ich was wichtiges Programmiert, aber vergessen, wo ich das gespeichert habe und was es macht.

    Gut, dass es NAS gibt, oder? Hab euch alle lieb, so ganz pauschal. :love:

    Meine Hardware


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