Anzeigen von "Eigenschaften" (unter WIN11) dauert übers 10G-Netzwerk sehr lange

  • Ich greife über WIN11 aufs NAS (benutzt UGOS) zu. Problem ist, wenn ich auf "Eigenschaften" des Netzlaufwerkes klicke, um mir Größe eines Ordners und/oder Anzahl der Files/Ordner anzeigen zu lassen, daß das übers 10G-Netzwerk extrem lange dauert. Die Eigenschaften, des gleichen, lokalen Ordner werden relativ zügig angezeigt. Also muss die Zugriffszeit pro File, über das Netzwerk sehr hoch sein. Da spielen die 10G-Bandbreite keine Rolle, denn das lokale Laufwerk hat nur einen Bruchteil, der max Bandbreite, des NAS und Netzwerk

    Was muss ich tun, damit die Zugriffszeit min genauso schnell ist, wie bei lokalen Laufwerken? Hängt das vom OS (WIN11) ab und/oder weil ich lediglich "lahme" Consumer-Hardware (angebunden an RJ45) nutze?

    Momentan ist es leider so, daß alles übers Netzwerk geschieht. Auch eine einfache Filessuche
    Ich stelle mir vor, daß ich möglichst alles via Remote direkt auf dem NAS machen kann

    Edited once, last by TanDeb05 (December 27, 2025 at 4:18 PM).

  • Soweit es meine Umgebung betrifft, reagiert Windows wie Linux ohne Verzögerung. Es wird auch nichts zusammengerechnet. Das Dialogfenster wird geöffnet und die Ergebnisse werden im Reiter Allgemein als Zusammenfassung angezeigt.

    Meine Hardware


    • DXP2800 | 1x 64 GB | 2x 6 TB Seagate ST6000VN006-2ZM186 | 2x 1 TB Kingston SNV3S1000G

  • Über beide Betriebssysteme, und es ist eine Mischung aus Einzel-Dateien in großen Mengen, sowie Laufwerks- und Partitionsabbilder. Alles verschlüsselt, alles komprimiert, alles de-dupliziert. So um die 260 Gigabyte, im Moment. Die Daten, also die Zusammenfassung, hole ich mir eine Stufe unterhalb des freigegebenen Ordners. Dort wähle ich die Verzeichnisse aus, die mich interessieren, und wähle Eigenschaften.

    Mehrere Millionen Dateien kommen da aber bei Weitem nicht zusammen. Die Backupsoftware sorgt für ein Paket je Sicherungsauftrag. Aus rund ein einhalb Millionen Elementen, vielleicht ein wenig mehr, werden drei große Pakete. Für das System sind das nur drei große Dateien.

    Wenn ich mir tatsächlich die aufaddierten Zahlen des unbearbeiteten "Originals" hole, braucht der Windows-Explorer knapp 40 Sekunden für die Aufarbeitung von gut 600.000 Dateien und Ordnern. Aber das ist nicht notwendig, weil eine Zusammenfassung eh im Sicherungsprotokoll steht.

    Ich habe einmal den Fehler gemacht und die 28hundert aus Versehen mit gut 1,3 Millionen Dateien belastet. Da geht gar nichts mehr. Wenn du mit mehreren Millionen Daten im Originalformat hantieren musst, dann hören sich lange Wartezeiten völlig normal an.

    Meine Hardware


    • DXP2800 | 1x 64 GB | 2x 6 TB Seagate ST6000VN006-2ZM186 | 2x 1 TB Kingston SNV3S1000G

  • Wie ich gerade sehe, gibt es open-source Treiber für BTRFS unter Windows. Aber würde Windows überhaupt ein RAID5 erkennen oder nur einzelne HDDs?

    Ich könnte via "Comet PoE" (Remote KVM-Switch) von UGOS zu Windows switchen, die Sachen tun, die ich bisher nur über LAN machen konnte und dann wieder zum "Tagesgeschäft" (UGOS) übergehen

  • Also jetzt hast du mich gedanklich abgehangen :) Du arbeitest jetzt mit Windows und legst deine Daten auf dem NAS ab. Bei der Menge an Daten dauert der Zugriff entsprechend länger. Soweit die Ausgangssituation.

    Aber was willst du jetzt mit BTRFS und RAID unter Windows? Willst du die Platten in deinen PC einbauen?

    Und dann die Sache mit dem Comet PoE: wenn du den an die DXP hängst, siehst du nur das Hinweisbild für die Videoausgabe. Weder GUI noch Shell. Hängst du das an deinen Windows-PC, frag ich mich hingegen von wo aus du die Remote-Verbindung starten möchtest. Das läuft doch in einem Browser. Ok, du könntest dazu vermutlich Firefox auf UGOS hernehmen, nur warum sollte man das tun? :S

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    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400


  • Ich habe noch nicht die perfekte Lösung, aber die App "WizTree" scannt das gesamte Netzlaufwerk reproduzierbar in ~4 Minuten (TC braucht dafür paar Stunden)

    Was macht diese App anders als Total Commander? :/
    Könnte ich statt SMB eine andere Übertragungsart nehmen oder wäre TC weiterhin der Flaschenhals?
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  • Wenn du dir im UGOS im Browser die Eigenschaften des Ordners, den Du auf Z: gemappt hast, anzeigen lässt, wie lange dauert das (in Sekunden)?

    Und wie lange dauert das in Windows 11?

    (Meine Vermutung ist, dass nicht das Netzwerk, sondern das NAS der Flaschenhals ist. Nebenbei: Bei der Anzeige der Eigenschaften werden natürlich nicht die Daten, die sich im Ordner befinden, auchnur ansatzweise übers Netzwerk geschaufelt, sondern nur das sich aktualisierende Ergebnis der „Gib mir die Eigenschaften“-Anfrage).


    Als Beispiel: die Anzeige der Eigenschaften zweier identischer Ordner bei mir im gleichen Netzwerk ist auf dem ugreen dxp 4800 plus ca. um denFaktor zwei schneller als auf einer ds423+ - das NAS ist der Fkasxhrnhals, nicht das Netzwerk.)

    DXP 4800+ - 24 GB RAM - UGOS - 2 x Samsung Evo 990 Pro Heatsink - 4 x WD80EF — DS 423+ - 2x12 TB Seagate / 2x12 TB Toshiba - als Backup

    Edited once, last by solala (December 30, 2025 at 12:43 AM).

  • die App "WizTree" scannt das gesamte Netzlaufwerk reproduzierbar in ~4 Minuten (TC braucht dafür paar Stunden). Was macht diese App anders als Total Commander?

    Ich glaube, diese Frage hilft dir bei deinem Problem nicht weiter. TotalCommander wird ganz klassisch rekursiv den Verzeichnisbaum durchgehen, zu jedem Ordner den er findet die Größe ermitteln und am Ende summieren. Warum? Weil es nicht unbedingt die Kern-Kompetenz eines Dateimanagers ist, der darüber hinaus noch sehr viel mehr macht / kann.
    Dieses WizTree hingegen ist ein spezieller Speicherplatz-Analysierer - der macht primär genau das bzw. wurde genau dafür entwickelt. Wenn dies nicht irgend einen signifikanten Vorteil hätte, würde sich die App nicht verkaufen - und WizTree wirbt ja auch genau damit: "The FASTEST Disk Space Analyzer - 46x faster than WinDirStat!" - Wie die das machen, ist wohl deren Berufsgeheimnis. Zumindest bei lokalen NTFS-Platten schreiben sie selbst, dass die MFT ausgelesen wird, anstatt Ordner für Ordner durchzugehen - klar, dass das schneller ist.

    Ergo: es handelt sich (sehr wahrscheinlich) um verschiedene Herangehensweisen, um die Größen zu ermitteln. Der Grund dafür liegt mutmaßlich am unterschiedlichen Funktionsumfang beider Apps.

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    Edited once, last by Kanecaine (December 30, 2025 at 3:42 AM).

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