Ugreen Nas als Netzlaufwerk (wie oneDrive)

  • Hallo zusammen,

    nachdem ich von MS ziemlich genervt bin, habe ich vor einigen Wochen beschlossen, dass ich für meine Arbeit auf Linux wechsle. Nachdem ich mich damit arrangiert habe, muss nun noch eine neue Speicherlösung her. Ich habe mir eine DH2300 geholt, die ich als Raid 1 betreibe.

    Leider ist Linux, was das Einbinden von netzlaufwerken angeht, deutlich unkormfortabler als Windows. Ich habe es mit dem folgenden Tutorial versucht:

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    Leider war ich anschließend aus dem Root-Konto ausgeloggt und habe das System jetzt neu installiert.

    Kann mir irgendwer eine noch idiotenfreundlichere Anleitung geben? :D
    Oder einen anderen Weg erklären? Oder gibt es doch eine Möglichkeit über die GUI etwas zu machen...?

    Danke schon Mal!

  • Welches Linux? Mit Mint Linux fand ich mindestens genau so einfach, wenn nicht sogar einfacher als mit Windows.

    Warum kann nicht jedes Linux wahlweise so einfach sein? Also zb Ubuntu, das man wahlweise zu einem sehr anwenderfreundlichen Linux mit quasi nur GUIs upgraden kann. Die Nerds können ja trotzdem (für mich unverständliche) Terminals benutzen

    Aber anscheinend ist es nicht „erwünscht“ oder niemand will sich die Arbeit machen einen ernsthaften Windows-Konkurrenten zu programmieren :( Ich würde gerne dafür zahlen, wenn es sowas gäbe. Wird wohl ein Wunschtraum bleiben ;(

  • "nur GUI" --> auch Windows hat eine Kommandozeile. Und ansonsten besetzt MacOS (ja, ist kein Linux, aber ein Unix) ja eigentlich diese sehr subjektive Nische. Aber ich weiß, was du meinst und ich hab z.B. nie verstanden, worin sich diese unzähligen Linux-Derivate jenseits ihrer primären GUI (GNOME, KDE, usw.), des Paketmanagers, der Treiber und des ein oder anderen spezifischen Tools unterscheiden. Wäre vielleicht mal was für einen neuen Thread X/

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    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400

    Edited once, last by Kanecaine (December 27, 2025 at 5:20 AM).

  • Moin!

    Zunächst einmal möchte ich dir khpx11 ein weiteres Video empfehlen, das ich selbst so zwar noch nicht umgesetzt habe, dich aber vermutlich ans Ziel bringen wird, da hier alles über die GUI von - in diesem Fall Linux Mint - eingerichtet wird.

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    Ich selbst habe meine Netzlaufwerke lange Zeit über die fstab eingerichtet, bin irgendwann jedoch auf autofs umgestiegen ( bs00038bu hat mein Tutorial dazu ja bereits verlinkt). Die in dem YouTube Video erwähnte Methode finde selbst sehr sympathisch und werde das sicherlich irgendwann mal ausprobieren.

    TanDeb05Einfachheit liegt immer auch im Auge des Betrachters. Sicherlich läuft unter Linux einiges anders als unter Windows, aber das ist auch gut und richtig so. Dennoch versuchen einige Linux Distributionen möglichst nah an die Optik und Haptik von Windows heranzukommen, um einen den Umstieg zu erleichtern. Aber grade das zeichnet Linux aus. Man kann quasi jedem Anspruch gerecht werden. Bei Microsoft heißt es nur "friss oder stirb". Dass man sich diese Freiheit ein Stück weit selbst erarbeiten muss und sich dabei auch mal auf die Kommandozeile begeben muss, halte ich für absolut vertretbar, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass grade der Umgang mit der Kommandozeile viele Leute abschreckt. Am Ende ist es doch egal, auf welches Betriebssystem man wechseln möchte, jedes hat seine eigenen Herausforderungen und man muss immer ein Stück weit bereit sein, sich der Sache anzunehmen. Ich selbst bin vor gut 3 Jahren komplett auf Linux Mint umgestiegen und vermisse Windows mittlerweile kein Stück.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP2800 - 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 16 GB Crucial CT16G56C46S5 (5600Mhz)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

    Edited once, last by Tommes (December 27, 2025 at 8:46 AM).

  • Zunächst einmal möchte ich dir khpx11 ein weiteres Video empfehlen,

    Habe es mir grad mal angeschaut. Gefällt mir wirklich gut, einfach erklärt und gut zu verfolgen. :love::thumbup:

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Hab das Video selbst, wie so oft, auch nur durch Zufall entdeckt. Interessant finde ich vor allem, das auf diese Weise die Zugangsdaten sicher verwahrt werden und nicht im Klartext in irgendeiner .smbcredentials herum wabert.

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    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
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  • Das ist meistens so, habe festgestellt, daß ich mir den Link auch mal gespeichert hatte, aber das Video noch nie angeschaut habe.

    In der Tat ist die Ablageform der Zugangsdaten sehr vorteilhaft. Oft weiß man garnicht wo das alles und wie abgespeichert wird.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

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    Warum kann man in Windows nicht mal nur einen Updater bereitstellen, der das ganze System updatet? Bei meinem Arbeitsnotebook hab ich zumindest 4 Update Varianten, eine für Edge, eine für Teams, eine für Visual Studio und dann eine für den Rest. Das ist unkonfortabel und sowas von letztem Jahrtausend.

    Bei meinem Linux Mint sag ich per GUI wann er updaten soll und dann sind alle, aber wirklich alle Pakete auf dem neusten Stand, auch von Programmen, die ich sehr selten nutze. Das nenne ich mal Userfreundlich und nicht das was einem Windows so anbietet.

    Das dürfte bei den meisten anderen Linuxdistributionen, die eine GUI installiert haben sehr ähnlich sein. Mir fällt da aktuell keine ein, die das anders macht. Es könnte aber sein. In dem Fall, würde ich mal behaupten, dass ist keine Distibution für den normalen Benutzer.

    Und per Kommandozeile und entsprechenden Tools habe ich sogar die Möglichkeit, mehrere Systeme gleichzeitig upzudaten ohne dass ich mich auf jedes einzelne Gerät aufschalten muss und keinen WSUS Server benötige oder mir von Windows vorgegeben wird, wann ich das Update einzuspielen habe. Ich kann den Zeitpunkt des Updates selber bestimmen.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • TanDeb05Einfachheit liegt immer auch im Auge des Betrachters. Sicherlich läuft unter Linux einiges anders als unter Windows, aber das ist auch gut und richtig so. Dennoch versuchen einige Linux Distributionen möglichst nah an die Optik und Haptik von Windows heranzukommen, um einen den Umstieg zu erleichtern. Aber grade das zeichnet Linux aus. Man kann quasi jedem Anspruch gerecht werden. Bei Microsoft heißt es nur "friss oder stirb". Dass man sich diese Freiheit ein Stück weit selbst erarbeiten muss und sich dabei auch mal auf die Kommandozeile begeben muss, halte ich für absolut vertretbar, auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass grade der Umgang mit der Kommandozeile viele Leute abschreckt. Am Ende ist es doch egal, auf welches Betriebssystem man wechseln möchte, jedes hat seine eigenen Herausforderungen und man muss immer ein Stück weit bereit sein, sich der Sache anzunehmen. Ich selbst bin vor gut 3 Jahren komplett auf Linux Mint umgestiegen und vermisse Windows mittlerweile kein Stück.

    Wenn man nicht zockt, ist das auch eine super Sache. In meinem Fall bräuchte ich also 2 Rechner. Zumal ich auch viele Windows-gebundene Tools nutze, für die ich leider keine zufriedenstellende Alternative fand ;(


    Hab das Video selbst, wie so oft, auch nur durch Zufall entdeckt. Interessant finde ich vor allem, das auf diese Weise die Zugangsdaten sicher verwahrt werden und nicht im Klartext in irgendeiner .smbcredentials herum wabert.

    Ist damit Windows gemeint?

    Edited once, last by TanDeb05: Ein Beitrag von TanDeb05 mit diesem Beitrag zusammengefügt. (December 27, 2025 at 3:41 PM).

  • Zocken ist unter Linux mittlerweile auch sehr gut möglich außer man benutzt Cheats oder will ganz neue Spiele zocken. Was den Rest angeht, muss man sich ggf. Anpassen oder auf Windows bleiben.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Und per Kommandozeile und entsprechenden Tools habe ich sogar die Möglichkeit, mehrere Systeme gleichzeitig upzudaten ohne dass ich mich auf jedes einzelne Gerät aufschalten muss und keinen WSUS Server benötige oder mir von Windows vorgegeben wird, wann ich das Update einzuspielen habe. Ich kann den Zeitpunkt des Updates selber bestimmen.

    Dagegen sage ich ja nichts. Den Befehl, das OS upzudaten bekommt jeder hin. Aber wenn es darum geht einfache Performancetests durchzuführen, komme ich um Nachlesen und/oder kopieren von Befehlen nicht herum. Und das ist gerade mal EIN Befehl von vielen Möglichkeiten beim ein und selben Befehl. Da tue ich mir sehr schwer und würde mir zumindest ein Terminal-basiertes GUI wie "s-tui" wünschen

  • Ist damit Windows gemeint?

    Nein. Linux.

    Dank Steam wird Zocken unter Linux immer attraktiver, auch wenn ich selbst kein Gamer (mehr) bin. Ich habe „nur“ ein Steam Deck, wo ebenfalls ein Linux werkelt. Zu meiner Schande muss ich aber auch gestehen, das ich auch noch ein Gaming Laptop mit Windows 11 hier rumfliegen habe. Daher ja… für richtige Hardcore-Gamer kommt man um Windows wohl immer noch nicht herum.

    Ich schrieb zwar, das ich seit ca. 3 Jahren komplett auf Linux Mint umgestiegen bin, auf meinem Laptop (und ich habe hier nur Laptops, keine Desktop PCs) habe ich, zumindest auf meinem Hauptlaptop, Linux Mint und Windows 11 im Dualboot laufen. Aber das nur am Rande.

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  • Moin!

    Ich habe gerade Gigolo ausprobiert, zu dem ich im Beitrag #6 ein passendes YouTube-Video verlinkt hatte. Ich muss zugeben, ich bin begeistert. Das Programm ist wirklich eine Bereicherung für mein Linux Mint (und sicherlich auch für andere Distributionen), da es die Einbindung von Netzlaufwerken erheblich erleichtert. Das Einzige, was ich anders gemacht habe, als in dem YouTube-Video ist, das ich Gigolo nicht über das Programm jdSimpleAutostart, sondern über das in Linux Mint standardmäßig enthaltene Programm Startprogramme eingetragen habe, damit es beim Systemstart automatisch, mit einer Startverzögerung von 5 Sekunden, ausgeführt wird.

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    Ich kann das Programm daher nur jedem ans Herz legen, da es die Einbindung von Netzlaufwerken imens vereinfacht.

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  • Moin!

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    Ich selbst habe meine Netzlaufwerke lange Zeit über die fstab eingerichtet, bin irgendwann jedoch auf autofs umgestiegen ( bs00038bu hat mein Tutorial dazu ja bereits verlinkt). Die in dem YouTube Video erwähnte Methode finde selbst sehr sympathisch und werde das sicherlich irgendwann mal ausprobieren.

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    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!

    Nach Silvester sind die KInder endlich einmal so müde, dass ich Abends wieder Zeit finde.

    Ich habe kein Problem damit, die Konsole zu nutzen. Hab ich früher beim Atari und DOS als Kind auch geschafft xD
    Mein Problem war, dass ich mich beim Versuch das Netzlaufwerk einzurichten als root ausgeloggt habe. Ich habe danach das System neu aufgesetzt - keine Ahnung, wie der Workaraound funktionieren soll, wenn man keine Eingabe etc. mehr machen darf. Auch egal.

    Ich nutze Fedora 43 - das ist das Linux, was der Hersteller meines Laptops empfiehlt, da es nativ alles unterstützt (z.B. Touchscreen + Stilus). Ich hänge an der Stelle der Map Datei.

    Edit2: Mount Problem: Ich habe die Map-Datei nht richtig editiert und bin soweit durch mit den Eingaben. Ich sehe aber immer noch kein Netzlaufwerk. Was genau muss ich bei Servername eingeben? Hier könnte es sein, dass ich nicht den richtigen Begriff benutzt habe.

    Jetzt weiß ich nicht wirklich, wie ich weitermachen soll. Ich habe vorsichthalber gecheckt, ob ich auch wirklich die .smbcredentials ersttellt habe mit find und siehe da sie ist da wo sie sein sollte... /home/USER

    Irgendwelche Tipps? :)
    Währenddessen schaue ich mir das Video an und schaue, ob ich damit klar komme.
    Edit: App gefunden. Sieht super aus. Nur die Windowsfunktion, die dort genutzt wird, gibts bei mir nicht. Mal schauen, ob ich das irgendwie anders ans laufen bekomme

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    Edit: Unter Netzwerk finde ich im Bereich SMB jetzt mein Netzlaufwerk aufgelistet. Ich muss mich aber erst einloggen. Kann dann aber auf die Daten zugreifen. Irgendwas ist also nicht ganz so, wie es sein soll.

    Edited 4 times, last by Willi: Unnötige Leerzeilen entfernt, Formatierung angepasst. (January 2, 2026 at 7:33 AM).

  • Ich habe dann aus dem Tutorial vorher geschaut, da wird das Ganze so geschrieben:
    //192.168.1.123/Share /media/ cifs uid=1000,credentials=/home/USER/.smbcredentials 0 0

    Falsch! In meinem Tutorial wird das aufgeführte Beispiel so geschrieben…

    Code
    Dokumente -fstype=cifs,uid=1000,credentials=/home/tommes/.smbcredentials ://172.16.1.10/Dokumente

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