Sporadische 3–5 Sekunden Verzögerung beim Zugriff auf SMB Freigaben

  • Hallo zusammen,

    ich habe seit einiger Zeit ein etwas nerviges Problem mit meinem Ugreen DXP4800 Plus.
    Das NAS läuft 24/7, kein Energiesparmodus für die Festplatten, kein Standby trotzdem kommt es immer wieder vor, dass der erste Zugriff auf eine SMB-Freigabe 3–5 Sekunden dauert. Wenn ich z. B. im Windows Explorer auf ein verbundenes Netzlaufwerk klicke, hängt der Explorer kurz, bevor das Laufwerk geöffnet wird. Danach läuft alles flüssig und schnell bis zur nächsten „Erst-Verbindung“.

    Systemdaten meines NAS:

    • Modell: DXP4800 Plus
    • Systemversion: 1.11.0.0053
    • CPU: Intel Pentium Gold 8505
    • RAM: 32 GB Kingston (2 × 16 GB, 5600 MHz)
    • LAN: 2.5 GbE, statische IP
    • Betrieb: 24/7, Laufwerke NICHT im Energiesparmodus

    Client:

    • Windows 11 (aktuelles Update)

    Symptome:

    • Sporadisch 3–5 Sek. Verzögerung beim ersten Zugriff auf SMB-Shares
    • Danach läuft der Zugriff normal schnell
    • Tritt unregelmäßig auf
    • Netzwerk selbst wirkt stabil (keine Paketverluste oder ähnliches)

    Meine Fragen an euch:

    • Hat jemand ein ähnliches Verhalten mit dem DXP4800 Plus oder anderen Ugreen-NAS-Modellen?
    • Könnte es am SMB-Protokoll bzw. Windows 11 liegen (z. B. SMB Signing, Opportunistic Locking, Namensauflösung, Credential Manager etc.)?
    • Gibt es Einstellungen im Ugreen OS, die den „Wake-Like-Delay“ verursachen könnten, auch wenn die Platten nicht schlafen?
    • Sollte ich evtl. SMB1 deaktivieren/aktivieren oder SMB Multichannel testen?

    Ich freue mich über jede Idee, um dieses kleine, aber lästige Problem einzugrenzen.

    Danke im Voraus!

  • im Windows Explorer auf ein verbundenes Netzlaufwerk klicke, hängt der Explorer kurz, bevor das Laufwerk geöffnet wird. Danach läuft alles flüssig und schnell bis zur nächsten „Erst-Verbindung“

    Gibt es bei mir auch, überwiegend wenn ich auf die Freigaben der Synology zugreife. Konnte mir bisher keinen Reim darauf machen 🤷‍♀️

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Jo, genau so wie Du es beschrieben hast, bin mir nicht ganz sicher, aber könnte sein, daß es mit Win11 Angefangen hat.

    Ich nutze aber sehr viel W-LAN, kann auch damit zusammen hängen.

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  • Dito bei mir. Beim ersten Zugriff des Tages höre ich, wie der Anlasser dreht, eine Rußwolke ausgehustet wird und dann rennt das Ding. :) Bei mir werden die Platten nach 10 Minuten Leerlauf in den Ruhemodus versetzt. Für mich ist das Verhalten Tagesgeschäft.

    Mein Vorschlag an dich: Abgesehen von den sporadischen drei bis fünf Sekunden läuft alles so, wie es soll. Lass es laufen.

    Alternativ kannst du den Moment, in dem das passiert "zeitlich" festhalten - möglichst sekundengenau - und dann nach dem Zeitstempel die Protokolle auf Windows 11-Seite durchflöhen. Alternativ kannst du einen Regalmeter Informationen zum SMB-Protokoll durchlesen. Auf Deutsch, sehr informativ, gut aufbereitet: Synology | Knowledge Center | SMB-Einstellungen. UGREEN hat im Grunde alle Bezeichnungen für ihre Geräte übernommen. Du wirst keine Schwierigkeiten mit der Zuordnung haben.

    EDIT: Es gibt die Möglichkeit, SMB-Debugging-Protokolle einzuschalten. Zumindest auf der 28hundert. Zu finden unter Dateidienste/SMB/Erweitert/Mehr. Wo die Protokolle abgelegt werden, muss ich noch herausfinden. Die Werbung sagt, auf der lokalen Maschine. Das ist eine ziemliche Kaugummiformlierung. :)

    EDIT: /var/log/user.log. Da liegt der Kram.

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    • DXP2800 | 1x 64 GB | 2x 6 TB Seagate ST6000VN006-2ZM186 | 2x 1 TB Kingston SNV3S1000G

    Edited 3 times, last by bs00038bu (December 7, 2025 at 10:34 PM).

  • Bei mir werden die Platten nach 10 Minuten Leerlauf in den Ruhemodus versetzt

    Ist das nicht etwas ungesund für Deine HDDs ? :rolleyes:

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  • Weiß nicht. Ich hab nicht gefragt. :) Es gibt als Fangseil noch eine komplette Sicherung, die ich auf anderen Datenträgern erstelle. Und die Orginale gibt es auch noch. Ich lasse es mal drauf ankommen. Einer muss ja der Erste sein.

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    • DXP2800 | 1x 64 GB | 2x 6 TB Seagate ST6000VN006-2ZM186 | 2x 1 TB Kingston SNV3S1000G

  • HDDs sind sehr teuer, aktuell sigar zu teuer.

    In der Regel sind 10 Minuten schon arg kurz, HDDs nehmen beim immer wieder kehrenden anlaufen größeren Schaden, als wenn sie 24/7 durchlaufen. Du hast einen Server und due HDDs sind darauf ausgelegt sich zu drehen.

    Von daher empfiehlt sich die Ruhemoduszeiten dem eigenen Verhalten anzupassen. 1 bis 2 Stunden sollte es aus meiner Sicht eher nicht unterscheiden.

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  • Ich würde auf der UGREEN in den SMB Einstellungen Erweitert mal alles deaktivieren was nicht benötigt wird. SMB Protokollierung, SMB1 deaktivieren, Übertragungsverschlüsselung und Serversignatur deaktivieren.

    Außerdem unter Mehr den Masterbrowser deaktivieren und weiter unten asynchrones Lesen aktivieren.

    Unabhängig davon würde ich mal die Speicherkomprimierung deaktivieren, und dann einen Reboot durchführen.

    Ich persönlich habe keinerlei dieser Hänger.


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    Meine Hardware


    • DXP 6800+ | 32 GB | 2x20 TB Exos | 2x500 GB Intel SSD | 2x4 TB Samsung 990 Pro
    • DXP 2800 | 16 GB | 2x2 TB WDRed SA500 | 2x4 TB Samsung 990 EvoPlus

    Edited once, last by FredvomJupiter: Ein Beitrag von FredvomJupiter mit diesem Beitrag zusammengefügt. (December 8, 2025 at 1:36 AM).

  • Danke euch allen für die vielen Rückmeldungen!
    Ich wollte nochmal ein kleines Update geben, damit klar wird, wo das Problem bei mir steht.

    Ich habe das NAS jetzt seit ca. 3 Monaten, inzwischen sogar schon das zweite Gerät (beim ersten ist nach zwei Monaten der CPU-Lüfter ausgefallen). In dieser Zeit hatte ich eigentlich nie solche Verzögerungen beim SMB-Zugriff – deshalb wundert es mich, dass das Verhalten plötzlich auftritt, obwohl ich an meinem Setup nichts verändert habe.

    Energiesparmodus / Platten-Schlafzustand:
    Die HDDs laufen bei mir 24/7 durch, kein Spindown. Deshalb sollte der „erster Zugriff dauert länger“-Effekt eigentlich gar nicht auftreten. Das typische Anlaufgeräusch höre ich auch nicht, die Platten sind definitiv aktiv.

    Windows 11:
    Auch dort wurde nichts geändert, aber ich werde mal wie vorgeschlagen prüfen, ob der Defender beim ersten Zugriff scannt. Ich werde testweise die Freigabe in die Defender-Ausschlüsse aufnehmen.

    SMB-Einstellungen:
    Die Hinweise von FredvomJupiter schaue ich mir genauer an. Insbesondere:

    • SMB1 deaktivieren
    • SMB Signierung / Verschlüsselung deaktivieren
    • Masterbrowser deaktivieren
    • Asynchrones Lesen aktivieren
    • Speicherkomprimierung testweise deaktivieren

    Das klingt nach guten Punkten, denn wenn etwas „hängte“, dann vermutlich auf Protokollebene.

    Logs / Debugging:
    Ich werde zusätzlich einen Zeitstempel setzen, wenn es wieder auftritt, und dann sowohl unter /var/log/user.log als auch in den Windows-Ereignislogs schauen, ob dort etwas Auffälliges auftaucht.

    Im Normalbetrieb läuft bei mir alles extrem flüssig – nur dieser sporadische 3–5-Sekunden-Delay ist neu und irritiert mich, weil vorher alles reaktionsschnell war.

    Ich melde mich nochmal, sobald ich die genannten Optionen durchgetestet habe.

  • Ich habe jetzt die vorgeschlagenen SMB-Anpassungen umgesetzt (SMB1 deaktiviert, Signierung/Verschlüsselung aus, Masterbrowser deaktiviert, asynchrones Lesen aktiviert, Speicherkomprimierung testweise aus, NAS neu gestartet).
    Leider hat das bei mir keine spürbare Verbesserung gebracht der erste Zugriff auf die Freigaben braucht weiterhin ca. 7 Sekunden, danach läuft wieder alles normal schnell.

    Was mich etwas wundert:
    Bis vor einiger Zeit lief alles komplett flüssig, ohne Verzögerungen. Ich habe weder am Setup etwas geändert noch am Netzwerk oder an Windows. Deshalb tue ich mich im Moment etwas schwer, den Defender großzügiger zu konfigurieren oder Ausschlüsse zu setzen. Es hat schließlich monatelang mit der gleichen Defender-Konfiguration problemlos funktioniert.

    Falls jemand noch eine Idee hat, in welche Richtung ich schauen sollte, bin ich dankbar für jeden Hinweis.

  • Neue Idee! :) Lösche den SMB-Cache, falls bisher noch nicht geschehen. Softwaretechnisch ist der auf der 28hundert fest verdrahtet. Ich gehe davon aus, bei dir ist das auch so. Sollte dort ein Bit quersitzen, dann wäre das sporadische Verhalten *hoffentlich* erklärbar: Cache-Datei korrupt. SMB-Client greift darauf zu und hühnert solange auf dem korrupten Cache rum, bis der Timeout greift und alles wieder freigibt.

    Wie wärs damit?

    Meine Hardware


    • DXP2800 | 1x 64 GB | 2x 6 TB Seagate ST6000VN006-2ZM186 | 2x 1 TB Kingston SNV3S1000G

  • Deshalb tue ich mich im Moment etwas schwer, den Defender großzügiger zu konfigurieren oder Ausschlüsse zu setzen.

    Bei mir ist der Defender komplett aus, daran kann es demnach nicht liegen.

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    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

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    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

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  • Ich habe inzwischen den SMB-bezogenen Cache auf dem NAS geleert bzw. neu aufbauen lassen und alle Netzlaufwerke unter Windows einmal komplett neu verbunden, damit keine alten oder korrupten SMB-Sessions mehr im Hintergrund hängen.

    Leider hat das am eigentlichen Problem nichts geändert der erste Zugriff nach einer Weile braucht weiterhin ca. 7 Sekunden, danach läuft alles wie gewohnt schnell.

    Da eineb geschrieben hat, dass er gar keinen Defender nutzt und trotzdem dasselbe Verhalten beobachten kann, scheint der Windows Defender als Ursache eher unwahrscheinlich zu sein. Außerdem lief es bei mir über Monate hinweg problemlos, ohne dass ich am System oder an der Sicherheitssoftware etwas verändert hätte daher gehe ich aktuell nicht davon aus, dass der Defender plötzlich der Auslöser ist.

    Falls jemand noch weitere Ideen oder Erfahrungen hat, woran solche Verzögerungen beim ersten SMB-Zugriff liegen könnten, würde ich mich über weitere Hinweise freuen.

  • Im Augenblick können wir dir nicht helfen, aber wir bewundern alle dein Problem. :)


    Gibt es noch irgendwo ein Firmware- oder Bios-Update, evtl. eine Softwareaktualisierung, die du auf deinen Clients nachziehen kannst oder musst? Das DXP nehme ich ausdrücklich davon aus.

    Oder umgekehrt: Gibt es ein (vor Kurzem) installiertes Update, das ein Eigenleben entwickelt. Solche Problemkinder werden in aller Regel durch die Web-Gemeinde schnell entdeckt. Vielleicht findest du dazu etwas im Netz.

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    • DXP2800 | 1x 64 GB | 2x 6 TB Seagate ST6000VN006-2ZM186 | 2x 1 TB Kingston SNV3S1000G

    Edited once, last by bs00038bu: Ein Beitrag von bs00038bu mit diesem Beitrag zusammengefügt. (December 8, 2025 at 12:35 PM).

  • Es gibt immer mehrere Aspekte, wie

    • LAN-Verkabelung statt WLAN
    • LAN-Verkabelung mit 2,5 - 5 - 10 Gbit statt 1 Gbit oder gar weniger
    • Switche und Router ggf. entrümpeln und neu starten
    • Netzwerkteilnehmer durchgehen und ggf. reduzieren
    • Bei WLAN-Verbindungen die Empfangsqualität prüfen
    • aktuelle Treiber für die Netzwerkgeräte
    • Taskbelastung mit Applikationen
    • .....

    Usw. Es gibt viele Aspekte, die zu prüfen sind. Ich habe vor einiger Zeit das komplette Netzwerk auf 10 Gbit umgestellt. Alleine das macht ein Netzwerk deutlich reaktiver und im Nebeneffekt bei grossen Packagebewegungen auch deutlich schneller.

    DS1621xs+ | 32 GB RAM | DSM 7.3.2 | 3x ST8000VN004 HDD 8TB RAID 5 BTRFS, 2x FireCuda 530 NVMe 1TB RAID 1

    Ugreen DXP6800 pro | 64 GB RAM | ARC Loader DSM 7.2.2 | 3x ST8000VN004 HDD 8TB RAID 5 BTRFS, 3x MG07ACA HDD 14TB RAID 5 BTRFS, 2x Crucial T500 NVMe 2TB RAID 1

    Minisforum N5 pro | 96 GB RAM | ARC Loader DSM 7.2.2 | 2x MG09ACA16TE HDD 16TB RAID 1 BTRFS, 3x ST8000VN004 HDD 8TB RAID 5 BTRFS, 2x Patriot VP4300 Lite NVMe 2TB RAID 1

  • Danke euch für die weiteren Rückmeldungen!

    Ich möchte nur noch einmal klarstellen, warum ich bei manchen Punkten etwas skeptisch reagiere:
    Wenn dieses Verhalten seit dem ersten Tag so gewesen wäre, würde ich sofort sagen: „Okay, dann ist das normal oder ein externes Netzwerkthema.“
    Aber genau das ist es ja nicht.

    Bei mir lief das System monatelang absolut verzögerungsfrei –
    ich habe auf eine Freigabe geklickt, und sie war sofort da, ohne Wartezeit.
    Ich habe weder die Verkabelung geändert, noch Hardware getauscht, noch am Windows-Client herumkonfiguriert. Alles lief, wie es sollte.

    Genau deshalb sehe ich diese ganzen Faktoren wie LAN-Speed, Router-Neustarts, Switch-Optimierung usw. im Moment nicht als Hauptverdächtige. Wenn sich dort etwas verschlechtert hätte, müsste es reproduzierbare Hinweise geben – aber das Verhalten trat quasi „aus dem Nichts“ auf, ohne dass ich irgendetwas am Setup verändert habe.

    Was MGS geschrieben hat, trifft es ziemlich gut:

    Quote

    „Das war definitiv mit 1.10 nicht so.“

    Wenn das auch auf iPad/VLC und andere Clients zutrifft, dann spricht das aus meiner Sicht deutlich dafür, dass sich mit dem neuen UGOS etwas am SMB-Verhalten geändert hat.
    Dann würde das auch erklären, warum meine ganzen lokalen Tests und Optimierungen bisher keinen Unterschied machen.

    Ein Firmware-/BIOS-Update auf dem NAS kommt also durchaus als Ursache infrage – und genau deshalb würde ich das nicht sofort auf Netzwerk, Kabel oder Windows schieben, solange andere Nutzer Ähnliches beobachten.

    Falls jemand bestätigen kann, dass mit UGOS 1.11.x der erste SMB-Zugriff spürbar träger geworden ist, wäre das sehr hilfreich.

  • iPad, Filebrowser Pro, verbindet sich mit SMB 3 -> Ich habe da kein Verzögerung bemerkt.

    Win 11 würde ich nicht kategorisch ausschliessen. Du magst da nichts geändert haben, aber es gibt ja auch noch die ständigen Updates/Bugfixe usw. von Microsoft. Auch darüber könnte sich was geändert haben.

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