EXIF Daten json Datei z. B. Google Takeout

  • Hallo,

    Leider habe ich zu meinem Problem im Forum nichts gefunden.

    Hab mein NAS seit ein paar Tagen und jetzt mal alle Fotos von Google per Takeout runter geladen. Dabei löscht Google anscheinend Standardmäßig die EXIF Daten und schreibt sie in json Dateien.

    Gibt es eine App (oder andere elegante möglichkeit) um diese Daten wieder in die Fotodatei zu bekommen? Praktisch wäre es, wenn es direkt auf dem NAS läuft.

    Einen PC habe ich nicht mehr, wäre also super wenn es auc iPad oder iPhone läuft.


    Lieben Dank schon mal

    Meine Hardware


    • NASync DH4300 Plus | 4 x 2 TB WD Red

  • Andere Lösung wäre ein Skript zu erstellen, dass das für Dich erledigt. Ich kenne diesbezüglich aber keins. Ob das auch auf der NAS läuft, weiß ich nicht, da hierfür exiftools installiert sein muss, was ich allerdings nicht weiß, ob dies der Fall ist.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • alter Mann: ich muss dir mal ein Lob aussprechen. Mit welcher unerreichten Selbstsicherheit du die Google-Suche bedienen kannst. Das kann sich sehen lassen! 😂

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.18.1.0098 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.6.2 (Debian Trixie) - 1x WD Red SA500 (USB)
     MacBook Air M4 | macOS 26.6.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.25) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Danke für die schnellen Antworten.


    Die Google Suche hatte ich natürlich auch bemüht. Meine Hoffnung war, dass es eine auf dem NAS laufende Möglichkeit gibt.

    Mit Skripten unter UGOS werd ich mich mal beschäftigen

    Meine Hardware


    • NASync DH4300 Plus | 4 x 2 TB WD Red

  • Chrpeter72 : du kannst das ganze auch auf deinem PC/Notebook laufen lassen. Dabei entweder die Verzeichnis einbinden lassen (WebDAV/Nfs oder andere). Oder du lädst die Datei kurz herunter, machst die Änderung und dann wieder hoch.

    Der Grund warum ich das vorschlage, die Skripting Möglichkeiten sind nicht allzu prickelnd auf der NAS. Man kann zwar Software nachinstallieren mit apt install, aber da ist die Auswahl doch eingeschränkt. Und ein apt upgrade würde ich auf der NAS nicht durchführen, da räd auch Ugreen von ab. Zum Beispiel ist auch das Nachinstallieren von Perl Modulen über CPAN nicht möglich. D. h. man ist auf die dort installierten Module angewiesen.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Geht eigentlich auch recht einfach. Zumindest wenn die json Dateien genauso heißen, wie die jpg Dateien. Dann listet man sich eins von beiden auf, lädt beide herunter, bearbeitet es und dann das geänderte jpg hochladen. Das kopieren sollte mit SCP funktioniern, falls nicht, dann halt mit rsync. Und mit ssh -t "befehl" user@nas, kann man auch Befehle vom PC aus direkt auf der NAS ausführen. Also zum Beispiel, löschen einer Datei etc..

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Ich hab ca 45 000 Fotos die überprüft werden müssen. Händisch schaff ich das nicht. Hab den heutigen Tag zum teil genutzt um per ChatGPT ein Skript für diese Aufgabe zu erstellen. Hätte ich mir leichter Vorgestellt. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert es, aber dann halt doch nicht. Falls ich es je schaffen sollte, schreibe ich es hier.

    Meine Hardware


    • NASync DH4300 Plus | 4 x 2 TB WD Red

  • Ui, das ist aber eine Menge.

    Hier sind vielleicht ein paar Menschen, die dir helfen können. Schreib vielleicht mal wie Deine Verzeichnisstruktur aussieht, und wie der allgemeine Ablauf aussieht.

    Welche Sprache nutzt du denn? Bash, Perl, Python, C... oder was auch immer.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Bin mir ganz sicher, dass es hier einige gibt die helfen können und im Notfall werd ich auch Fragen. Aber im Augenblick will ich es noch a bisserl selber probieren. :)

    Meine Hardware


    • NASync DH4300 Plus | 4 x 2 TB WD Red

  • Chrpeter72
    Vielleicht wäre dir so ein Script eine Hilfe: KLICK
    VG Willi

  • Dabei löscht Google anscheinend Standardmäßig die EXIF Daten und schreibt sie in json Dateien.

    tut es nicht. Ich habe es auch auf diesem Weg gemacht. Danach habe ich alles entpackt und alles was keine Foto war einfach gelöscht. Das habe ich dann aufs NAS gepackt und die Fotos App hat mir alle Daten angezeigt.

    Da muss bei Dir irgendetwas anderes schief gelaufen sein.


    Hier noch kurz die Erklärung warum einige Deiner Fotos keine Exif Daten haben. Du hast Sie wohl in der Fotos App bearbeitet. siehe Spoiler:

    Display Spoiler

    Die .json-Dateien, die du beim Export über Google Takeout neben deinen Bildern findest, sind sogenannte "Sidecar"-Dateien (Filialdateien) für Metadaten. Sie enthalten zusätzliche Informationen zu deinen Fotos, die Google getrennt von der eigentlichen Bilddatei aufbewahrt.

    Hier sind die genauen, faktischen Gründe für diese Dateistruktur:

    1. Trennung von Originaldatei und Datenbank

    Wenn du ein Foto bei Google Fotos hochlädst, behält Google die Originaldatei (inklusive der ursprünglichen EXIF-Daten der Kamera oder des Smartphones) in der Regel unangetastet bei. Nimmst du jedoch innerhalb der Google Fotos-App oder auf der Website Änderungen vor – zum Beispiel indem du:

    • das Aufnahmedatum korrigierst,
    • einen fehlenden Standort hinzufügst,
    • eine Beschreibung oder einen Text eintippst,

    dann schreibt Google diese neuen Informationen nicht in die Originaldatei zurück. Diese Modifikationen werden in einer separaten, internen Google-Datenbank gespeichert.

    2. Der Export-Prozess über Takeout

    Wenn du deine Bilder über Google Takeout herunterlädst, ist Google verpflichtet, dir all deine Daten vollständig auszuhändigen. Da die nachträglich hinzugefügten Informationen (aus der App) nicht in der Bilddatei stecken, löst Google das Problem durch den Export in zwei separaten Dateien:

    1. Die Bilddatei (z. B. .jpg): Das eigentliche Foto, oft genau in dem Zustand und mit den EXIF-Daten, wie es ursprünglich hochgeladen wurde.
    2. Die .json-Datei: Eine reine Textdatei, die den dazugehörigen Datenbankeintrag von Google enthält (also deine nachträglichen Änderungen, GPS-Schätzungen von Google oder Alben-Zuordnungen).

    Was bedeutet das für dich in der Praxis?

    Normale Fotoprogramme (wie Apple Fotos, Windows-Fotoanzeige oder Adobe Lightroom) können diese separaten JSON-Dateien nicht automatisch lesen. Sie werten nur die Metadaten aus, die direkt in der Bilddatei (den EXIF-Daten) eingebettet sind.

    • Wenn du nie Daten in Google Fotos manuell geändert hast: In den meisten Fällen sind die originalen EXIF-Daten (Datum, Kamera, originaler GPS-Ort) noch sicher in der .jpg- oder .heic-Datei gespeichert. Wenn das der Fall ist, kannst du die .json-Dateien schlichtweg ignorieren oder löschen.
    • Wenn du viel in Google Fotos organisiert hast: Wenn du viele Daten und Orte in Google Fotos händisch korrigiert hast und diese nicht verlieren willst, musst du die Daten zusammenführen. Dafür gibt es spezielle Skripte und Programme (wie ExifTool, Open-Source-Skripte auf GitHub oder kommerzielle Tools wie Google Photos Metadata Fixer). Diese Tools lesen die .json-Datei aus und schreiben die dort gespeicherten Informationen direkt in die EXIF-Daten der jeweiligen Bilddatei zurück.
    Signatur ...

    DXP4800Pro
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    Edited once, last by steffenglock: Ein Beitrag von steffenglock mit diesem Beitrag zusammengefügt. (June 15, 2026 at 4:01 PM).

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