Externe HDD Fester Name

  • Hallo zusammen,

    Ich habe aktuell an meinem 4800 Plus 3x Ext. Festplatten angeschlossen. Doch jedesmal wenn ich das NAS neu starte vergibt UGOS einen neuen Mountnamen (Sde1,Sdc1,usw)

    Ich habe schon versucht per UUID in der Fstab dies zu verhindern. Doch immer wenn ich dies eingefügt habe, wurde die Festplatten erkannt und ich konnte auch Daten sehen, aber hatte leider keinen Zugriff darauf.


    Gibt es irgendeine Lösung, das die Festplatten immer unter demselben Namen gemountet werden?

  • Aktuell nein. Und das "schlimme", UGOS Pro macht bei den Mountnamen keinen Unterschied zwischen internen und externen Laufwerken.

    Degraded RAID, eine Platte entnommen, plötzlich waren die Externen nicht "sdc" sonder "sdb" und schon haben die Backups nicht mehr funktioniert (ohne diese neu anlegen oder umbenennen zu müssen). Erst als das RAID mit der zweiten Platte wieder repariert wurde, war alles wieder in bester Ordnung.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.13.1.0105 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.0.2 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.3.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.20) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Auf Deine Antwort habe ich gewartet :) ich wußte Du hast Da schon mal damit herum experimentiert. Hatte aber das Ergebnis nicht mehr so im Kopf.

    Meine Hardware

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB NVME Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV UGREEN US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Knedel Wie hast du denn die Dateien exakt eingebunden in der fstab? Und wie sehen die Dateibrechtigungen des gemonteten Verzeichnisses aus?

    So habe ich es ans ende meiner Fstab eingefügt

    UUID=B05286315285FC7A /mnt/usb1 ntfs-3g defaults,uid=1000,gid=1000,umask=000,noatime,nofail 0 0

  • So die gid mit 1000 sieht schon mal seltsam aus.

    Was sagt den id ?

    Bei mir steht beim Admin User nämlich 10.

    Und was sagt ls -l für das Verzeichnis /mnt/usb1 ?

    Da sollte auch dein Admin User und deine Admin Gruppe im Verzeichnis usb1 stehen, falls da root steht, sollte "other" zumindest rx als Berechtigung haben. Ich würde aber das Verzeichnis als Admin User und Gruppe ändern. Dann geht das auch mit Schreibberechtigung.

    Zur Info: Da das ein NTFS Laufwerk ist, geht hier kein Backup vom NAS. NTFS unterstützt keine Linux Dateiberechtigungen, daher macht ein Backup keinen Sinn.

  • Da das ein NTFS Laufwerk ist, geht hier kein Backup vom NAS. NTFS unterstützt keine Linux Dateiberechtigungen, daher macht ein Backup keinen Sinn.

    Hm, da habe ich gerade genau die Gegenteilige Erfahrung gemacht. Ich habe mit Sync&Backup Daten auf einen USB-Stick sichern wollen und hatte bei 2 unterschiedlichen Jobs mit jeweils anderen Daten auch das Problem der "Unklaren Fehlermeldung" und in dem Thread wurde NTFS als Lösung diskutiert und empfohlen:

    Tommes
    July 29, 2025 at 1:42 PM

    Das führte auch bei mir dazu, dass das Backup schließlich durchlief. Ich will nicht sagen, dass du Unrecht hast, aber offenbar spielt das Thema "Dateiberechtigungen" nicht immer eine Rolle. Schließlich möchte ich im Zweifelsfall auf das Backup auch zugreifen können. Da ist mir das am Ende sogar lieber, als dass der Stick an einem anderen Rechner dann der Meinung ist, ich dürfte meine eigenen Daten nicht einsehen. Die Situation hatte ich nämlich schonmal und der Gedanke daran lässt mich heute noch nachts schreiend aufwachen :D (= der Grund, warum ich um diese Zeit hier noch poste :D:D)

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    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400

  • Der NTFS Treiber unter Linux Mint erzeugt für jede Datei die Berechtigung 777. Das hab ich dieses Jahr mal auf einem USB Stick ausprobiert, wollte eigentlich mir anschauen, wie das mit dem Plattenplatzverbrauch aussieht, aber das ist mir sofort aufgefallen. exFAT hat übrigens auch 777.

    Da 777 unter Linux definitv keinen Sinn macht (außer für Sonderfälle) ergibt ein Backup auch keinen Sinn. Selbst wenn das Backup und das zurückspielen funktioniert, darf dann jeder User alles. Und bei ssh mit automatischem Connect funktioniert dieser auf einmal nicht mehr, weil ssh hier die Berechtigungen überprüft. Und alle Passwort Dateien darf dann jeder verändern und löschen. Davon würde ich also absehen. Wenn man Backups von der NAS macht, dann bitte Dateisysteme nutzen, die das Berechtigungssystem unterstützen, also zum Beispiel ext4.

  • Ah verstehe, danke für die weitere Erläuterung. Bei ext4 meinte die KI jedoch "brauch ich gar nicht erst versuchen, funktioniert nicht mit deinen Mac-Rechnern und iPads" und das hab ich ausnahmsweise mal direkt geglaubt. Ich denke da liegt auch der Unterschied: ich würde die Daten von den Sticks vermutlich nie zurückspielen, sondern im Zweifelsfall den Stick ziehen und an einem Rechner auslesen, um auf einzelne Dateien direkt zugreifen zu können. Daher mache ich auf den Sticks auch kein versioniertes Backup. Vollständige Kopien liegen noch auf einem weiteren NAS sowie in der Cloud und von da würde ich im Zweifelsfall auch zurück sichern.

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    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400

  • Nativ unterstützt Apple kein ext4. Worauf es mir ankommt ist, dass wenn ich das als Backup sehe und dann später Dateien zurückkopiere, dass ich dann die Berechtigungen überprüfen sollte, ob das passt, weil in diesem Fall zu viele Berechtigungen vergeben werden.

  • eineb ...nach meinem Reset gestern, sind die externen Laufwerke (grundlos) zur Abwechslung mal wieder "sdd" (alt: sdc). Daher im Anschluss auch das TUT.

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  • Ich habe gerade eine "freie" USB-HDD zum Testen (Duplicati) angeschlossen.

    Hierüber wird als mögliches Ziel (@USB) angeboten:

    1. sdc: inaktuell, bisher die Backup-HDD (2x Inateck), die aber nicht mehr als solche erkannt werden, weil 2.
    2. sdd: Backup-HDD nach Werksreset (keine Änderungen vorgenommen
    3. Toshiba HDD angeschlossen, ist jetzt auch sdd

    In der fstab bin ich über folgenden Hinweis gestolpert:

    Mal sehen, wie weit ich damit komme

    PS: wenn das jemand aus dem Ärmel schütteln kann, bin ich dankbar. Linux ist jetzt nicht gerade... ;)


    Edit: ich habe blkid eingegeben, aber da ist erstmal nix passiert. Beim zweiten Blick stand ein Berg von IDs im Terminal. Ich stöbere... ;)


    Ich habe Rückmeldung vom Support bekommen

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    Edited once, last by *kw*: Ein Beitrag von *kw* mit diesem Beitrag zusammengefügt. (December 4, 2025 at 12:12 PM).

  • So lernt man nebenbei nie aus und dazu. ;)

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  • alter Mann der frühe Vogel und der frische Geist...oder so ähnlich. ;)

    Ich liste mal (nicht zwingend) chronologisch auf:

    • Mountpoints angelegt
    • fstab angepasst, beispielhaft
      • UUID="d04ba266-0784-4fc1-bfc6-caadcc3281cf" /mnt/inateck1 ext4 defaults,noatime,nofail 0 2
    • mount -a abgesetzt

    Ergebnis:

    • (auch nach Neustart) obwohl die fsck-Reihenfolge auf "2" steht, ignoriert UGOS die fstab. USB-HDD wird nach dem Booten immer noch als "sdc1" im System geführt. mount | grep @usb
    • mount -a
    • Prüfung: mount | grep inateck1 --> LW wird als solche gemountet /dev/sdc1 on /mnt/inateck1 type ext4 (rw,noatime)
    • Laufwerk wird in der Speicher App als externer Datenträger erkannt, aber nicht nicht mehr in der Dateien App (Refresh ohne Funktion).
    • LW aus-/anschalten, LW wird durch UGOS automount wieder als "sdc1" erkannt.
    • die vorhandenen Gerätebezeichnungen unter @usb (sdc1, sdd1) sind auf "immutable"
    • mit chattr -i /mnt/@usb/sdX1 beide Ordner gelöscht --> Neustart
    • wieder fstab ignoriert, beim Einstecken der Laufwerke "sdc1"

    Da ich bisher die Laufwerke im Wechsel genutzt und nie gleichzeitig angeschlossen habe (1NT/1Kabel, andere HDD "cold backup"), kam immer dieselbe Gerätebezeichnung raus. Jetzt mal beide, dann auch "sdd1"

    Letztendlich funkt wohl der autoumount dazwischen. Evtl. helfen scripte oder udev-Regeln ("zugeworfene Begriffe"), aber dafür kenne ich zu wenig mit Linux aus.

    EDIT Nachdem ich die zweite HDD angeschlossen habe, wurde die Erste "sdc1" zu "sdd1" und die neue Zweite zu "Inateck2" 🤔

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    Jetzt stehe ich auf dem Schlauch...

    Edit2

    mount -a

    Code
    root@DATENSERVER:~# mount | grep @usb
    /dev/sdc1 on /mnt/@usb/sdc1 type ext4 (rw,nosuid,nodev,noatime,nobarrier)
    /dev/sdd1 on /mnt/@usb/sdd1 type ext4 (rw,nosuid,nodev,noatime,nobarrier)
    root@DATENSERVER:~# mount | grep inateck1
    /dev/sdd1 on /mnt/inateck1 type ext4 (rw,noatime,nobarrier)
    root@DATENSERVER:~# mount | grep inateck2
    /dev/sdc1 on /mnt/inateck2 type ext4 (rw,noatime,nobarrier)


    Sync & Backup

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    Führe ich jetzt einen Backup-Job durch, wird einen Fehlermeldung angezeigt. Musste die Laufwerke wieder auswerfen, neu starten (sdc1) und jetzt konnte ich wieder Backups durchführen.

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  • karl-heinz-lnx

    • fstab angepasst
    • Neustart
    • HDD1 eingeschaltet

    Wird in der Dateien App sowohl als sdc1 und inateck1 erkannt.

    • Externes Gerät
      • Externer Speicher
        • Partition_1 (Info: sdc1)
        • Partition_1 (Info: inateck1)

    In der Speicher App und Sync & Backup nur als eins.

    HDD1 ausgeworfen, HDD2 angeschaltet:

    • Externes Gerät
      • Externer Speicher
        • Partition_1 (Info: sdc1)

    PS: der Support meint, dass die externe HDD/Gehäuse keine UUID verwendet(?)

    PPS: die Kiste läuft 24/7 und ich stecke im laufenden Betrieb nur die Laufwerke an und um

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.13.1.0105 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.0.2 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.3.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.20) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Letztendlich funkt wohl der autoumount dazwischen. Evtl. helfen scripte oder udev-Regeln ("zugeworfene Begriffe"), aber dafür kenne ich zu wenig mit Linux aus.

    Lesestoff: https://www.linux-community.de/ausgaben/linux…htbarer-helfer/

    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • *kw* zu deinem Beitrag #15!

    Ich hatte eine Antwort vom UGRREN Support erhalten zu einem ähnlichen Problem, vielleicht bringt er dich ja weiter?

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