Fehlender Speicherplatz

  • Hallo, ich habe mir ein DXP4800 gekauft und bin soweit ganz zufrieden. Allerdings habe ich eine komischen Fehler.

    Aktuell habe ich eine HDD (6tb) für Daten. Diese wird noch zu einem RAID 1 mit einer weiteren 6tb HDD ergänzt wenn der Umzug aufs neue Nas abgeschlossen ist, aktuell steckt die noch im alten Nas. Zusätzlich habe ich eine neue 512gb SATA SSD hier zu liegen und wollte dir für die Apps nutzen. Also beide als einzelne volumes mit btrfs eingerichtet.

    Aktuell habe ich meine Fotos mit auf die SSD gezogen damit sie mir in der Fotos App angezeigt werden. Allerdings fehlt mir irgendwie Speicherplatz. Auf der SSD sind ein paar wenige Apps installiert, unter anderem docker mit homeassistant und paperless. Die sind aktuell nur installiert, aber nicht eingerichtet und haben keine Daten erhalten.

    Die Fotos nehmen 320gb ein. Allerdings habe ich jetzt eine Warnung erhalten, dass die SSD voll ist. Wenn ich auf Speicher gehe und mir die Verwendung der SSD anzeigen lassen sagt er, dass 320gb im Benutzerordner genutzt werden, das sind meine Fotos. Im freigegebenen Ordner sind es 1 mb und sonstige sind 10,7gb, das werden denke ich die Apps und docker sein.

    Trotzdem zeigt er mir an, dass 461,5gb verwendet werden. Es sind keine snapshots oder sonstiges aktiviert und ich sehe auch keine andere Möglichkeit wo der Speicher hin sein könnte. Oder nehmen sie Miniaturansichten von den Fotos stolze 140gb ein, die mir nicht angezeigt werden?


    Nachtrag: die Fotos und sync&backup app haben sich selbst ausgeschaltet (liegen beide auf der SSD). Wenn ich die starte dauert es ewig bin mir eine Fehlermeldung (Fehlschlag) gegeben wird. Ich habe testweise virtuelle Maschine deinstalliert (wurde noch nicht genutzt) und nach kürzester Zeit war der frei gewordene Speicherplatz wieder belegt.

  • Ich habe testweise virtuelle Maschine deinstalliert (wurde noch nicht genutzt) und nach kürzester Zeit war der frei gewordene Speicherplatz wieder belegt.

    Daran wird es wohl liegen, Grundsätzlich, die Warnung kommt zum ersten Mal bei 90% belegt. Spätestens hie muß der Speicherplatz erhöht werden.

    Für das was Du da geschildert hast dürfte die SSD einfach fast voll sein.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Da es sich um unsichtbare Daten handelt ist das so schwer zu erahnen. Tipp Papierkörbe sind Leeer? Dateiversionierung wird verwendet Ja / Nein?

    Evtl. mal das ganze mit Treesize (Freeversion) anschauen, läuft aber nur unter Windows.

    oder evtl. hiermit anschauen.

    caco3
    October 18, 2025 at 12:54 AM
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    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

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  • Ich habe eine Antwort vom Ugreen Support bekommen. Nach dem Einschicken eines Diagnoseprotokolls kam bei raus, dass ea Probleme mit btrfs gab.

    Ich habe die ssd formatiert und auf Empfehlung vom Support auf exf4 umgestellt. Nun scheint alles zu funktionieren. Ist schon echt lächerlich, dass deshalb innerhalb von zwei Tagen über 28% des Speichers belegt werden.

    Hier die Erklärung des Supports:


    Sehr geehrter Kunde,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    In bestimmten Szenarien, insbesondere auf kleineren SSDs, auf denen mehrere Anwendungen, Docker-Container, Indexierungsdienste oder Foto-Miniaturbilder laufen – kann Btrfs im Hintergrund zusätzliche Metadaten- oder Datenblöcke anlegen. Dadurch kann es dazu kommen, dass die sichtbare Dateigröße deutlich kleiner ist als die tatsächlich belegte Speichermenge – genau wie in Ihrem Fall.

    Wenn Sie weiterhin Btrfs verwenden möchten, empfehlen wir, regelmäßig einen Btrfs-Balance-Vorgang durchzuführen, besonders dann, wenn:
    - viele kleine Dateien erstellt oder gelöscht werden (z. B. durch Docker, Apps, Datenbanken),
    - häufig Indexierung oder die Erstellung von Miniaturbildern stattfindet.

    Für SSD-Volumes, auf denen Apps oder Docker-Container installiert sind, empfehlen wir ext4, da dieses Dateisystem für solche Workloads einfacher, stabiler und wartungsärmer ist (kein regelmäßiges Balancing nötig).

    Gerne unterstützen wir Sie weiter, falls Sie noch Fragen haben.

    Mit freundlichen Grüßen

  • atzepeng danke für die Bestätigung. Ich bin seinerzeit im Zusammenhang mit meinen NM790 auch mehrfach an anderer Stelle über diese Info (SSD/NVME > ext4) samt identischer Begründung gestolpert.

    Mein Monk hat seinen Schädel schon durchgesetzt. ;)

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.15.1.0127 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.3.3 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.5 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.22) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • In bestimmten Szenarien, insbesondere auf kleineren SSDs, auf denen mehrere Anwendungen, Docker-Container, Indexierungsdienste oder Foto-Miniaturbilder laufen – kann Btrfs im Hintergrund zusätzliche Metadaten- oder Datenblöcke anlegen. Dadurch kann es dazu kommen, dass die sichtbare Dateigröße deutlich kleiner ist als die tatsächlich belegte Speichermenge

    Betrachte ich etwas unrealistisch was die sagen. Ich habe SATA SSD 1TB mit BTRFS laufen mit dem gleichen Gerümpel was UGREEN alles angesprochen hat und da bläß sich nicht wegen BTRFS auf.

    In meiner kleinen DXP2800 habe ich M.2 SSDs (NVMEs) mit 256GB Verbaut auch da läuft das sgleiche Gerümpel unter BTRFS und macht keinerlei Größenzuwachs wie in Deinem Fall.

    Ich verwende grundsätzlich in jedem meiner 4 NAS BTRFS, außer für die externen HDDs, da verwende ich ausschließlich NTFS.

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  • eineb ich müsste die Quelle(n) suchen, aber es ging weniger um die Speicherbelegung, sondern um die erhöhte Schreibleistung, der durch den Btrfs-Overhead erfolgt.

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  • Aber der TE hat doch davon gesprochen in #1, daß bei ihm unbekannter Weiße eine zu hohe Speicherbelegung vorhanden ist. Und das habe ich bisher noch nicht erlebt.

    Insgesammt ist mir natürlich auch bekannt, daß BTRFS allein schon für sich und im Laufe der Zeit mehr Speicherplatz belegt. Irgendwoher muß ja der Stoff herkommen, damit die Datenträgerbereinigung ggf. Reperaturen durchführen kann. Auch das mit dem Overhead macht sich natürlich bemerkbar.

    Aber so deutlich, empinde ich das nicht, vorallem auf der DXP nicht.

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  • Okay, ich hätte es anders formulieren müssen. Meine Intention war - aus dem Zusammenhang heraus - allein auf die "Belastung" einer NVME gerichtet. Da hatte der Test die zuvor genannten Argumente aufgeführt und am Ende für die NVME besser "Lebensumstände" unter ext4 hervorgehoben.

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  • "Damned" :/ jetzt weiß ich endlich warum meine WD EFRX nach 12 Jahren immer noch laufen. :D Waren bis Anfang des Jahres auch nur ext4 formatiert, die DS214Play konnte kein BTRFS. :rolleyes:

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  • Uff, die Info kommt mir sehr ungelegen.

    Hatte mich grad nach langer Überlegung durchgerungen, auf meiner neuen DXP2800 die NVME(s), die ich für Apps nehmen will, in BTRFS zu formatieren wegen Snapshots (leichtere Rücknahme von Spielereien mit Docker etc.). Der Sync der beiden IronWolfs im RAID1 mit ext4 ist auch grad durch (Datengrab, hier brauche ich Versionierung eher nicht, und es schien ja laut Internet schon mal Probleme mit UGOS und BTRFS gegeben zu haben).

    Und jetzt?

  • So lange nichts auf dem NVME Speicherpool drauf ist, ext4... Ich hab's gerade inkl. Werksreset und Re-Install Apps/Docker hinter mir. War jetzt kein Beinbruch.

    Bei mir ist es das Datengrab, was mir "mehr wert" ist und deshalb Btrfs.

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  • und es schien ja laut Internet schon mal Probleme mit UGOS und BTRFS gegeben zu haben).

    Man darf nicht immer von Einzelfällen ausgehen, die gibt es überall und in jedem System.

    formatieren wegen Snapshots (leichtere Rücknahme von Spielereien mit Docker etc.)

    Ist auf jedenfall Gold Wert, und wie immer gehen die Meinungen oft wie so in allem auseinander. Hast Du meinen Post in #8 auch gelesen?

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  • Man darf nicht immer von Einzelfällen ausgehen, die gibt es überall und in jedem System.

    Ist auf jedenfall Gold Wert, und wie immer gehen die Meinungen oft wie so in allem auseinander. Hast Du meinen Post in #8 auch gelesen?

    Habe ich. Sind natürlich auch immer Erfahrungswerte. Lässt du regelmäßig irgendwelche Optimierungen (siehe #13) laufen?

    Gibt es ansonsten Informationen zur unterschiedlichen Performance ext4 vs. BTRFS? Hier auf einer Syno klingt das ja nach einem extremen Unterschied bei DB/Docker-Anwendungen, es sei denn die Ursache liegt anderswo.

  • Gibt es ansonsten Informationen zur unterschiedlichen Performance ext4 vs. BTRFS?

    Google meint ja.

    U. a. https://www.pitsdatenrettung.de/blog/btrfs-vs-ext4/

    Man sollte eben wissen, was man tut und warum man sich für etwas entscheidet. :)

    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • Der Vollständigkeit halber, grad zufällig bei Reddit eine aktuelle Antwort des Ugreen-Supports auf die Thematik gesehen:

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    An andere Stelle noch diese, etwas ältere Aussage:

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  • Zumal die TBW-Werte moderner SSD/NVME so hoch sind, dass sie den Btrfs-Overhead "locker wegstecken". Mag sein, dass das für frühere Modelle entscheidender war.

    Ich habe meinen Monk auch wieder zurückgepfiffen, weil mir die Datensicherheit auf dem NVME-Volume wichtiger war.

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