Help - 10G-Network zum PC funktioniert nicht, wie gewünscht

  • In Sachen Network hab ich noch einiges zu lernen...
    Der PC bekommt Internet über WLAN. Über einen 10G-NIC hab ich eine Verbindung zum NAS (auch 10G und WIN11) hergestellt

    Die Freigaben der Ordner sind korrekt. Aber der Ordner des NAS erscheint nur am PC, wenn ich in den zweiten 10G-Port das Kabel vom Router stecke. Wenn ich nun eine große Datei vom PC zum NAS schiebe, hab ich nur 1G-Speed. Und wenn ich am NAS das Kabel (Internet) entferne, verschwindet am PC die Freigabe vom NAS

    Muss ich die Network-Adapter brücken?

  • Das ist kein Router in dem du das Netzwerkkabel steckst, das ist ein Switch in einem Multifunktionsgerät, der auch einen Router im eigentlichen Sinn beinhaltet. Dummerweise werden die Geräte im Volksmund Router bezeichnet, was aber falsch ist. Ein Router verbindet nur 2 Netze und hat einen Ausgang und einen Eingang.

    Die Komponente mit der geringsten Geschwindigkeit bestimmt, wie schnell es wird. Hat z. B. eine Komponete nur 1 GB und diese ist am Verkehr beteiligt, dann geht alles nur mit 1 GB, auch wenn der Rest 10 GB hat.

    Wäre zu bestimmen, was haben NAS, PC, Switch für Netzwerkkomponenten?

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Ich hab letztens ein Video gesehen, bei dem jemand ein 10G-NAS direkt mit dem PC (also ohne Switch) verbunden hat. Und soweit ich mich erinnere, hatte er 10G-Speed zwischen PC und NAS. Aber irgendwie bekomme ich das nicht hin ||

  • Warum kauft ihr euch eigentlich ein NAS, also einen Netzwerkmassenspeicher, um ihn anschließend mit einem PC direkt zu verbinden? karl-heinz-lnx hat doch erklärt, woran es liegt.

    Wenn du es im Netzwerk schnell haben willst, musst du dir einen entsprechenden Switch kaufen. Der Switch im Router packt das mit 1Gbit nicht. Den neuen Switch kannst du wiederum an den Router hängen, sofern du hierüber DCHP verwalten willst.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.15.1.0127 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.4.2 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.5 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.22) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Aber wenn doch beide Network-Adapter (im PC und NAS) eine völlig andere IP - also nicht im gleichen Subnetz sind, sollten doch 10G möglich sein. Die beiden Geräte sind ja direkt verbunden. Also kein Switch oder Router dazwischen

    Oder anders...
    Wenn ich PC und NAS direkt verbinde und kein Kabel (Internet) an PC oder NAS anschließe, gehen 10G einwandfrei. Aber sobald eines der beiden Geräte über Internet hat, geht es nicht

    Meine normale IP wäre zb 192.168.178.50 und .51
    Ich nutze aber 10.10.10.5 und .10 (ein ganz anderes Subnetz). Daher verstehe ich nicht, daß das trotzdem nicht geht :(



    edit:
    So, geht nun (ohne Switch) ;)

    Edited 2 times, last by TanDeb05: Ein Beitrag von TanDeb05 mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 21, 2025 at 11:38 PM).

  • Warum kauft ihr euch eigentlich ein NAS, also einen Netzwerkmassenspeicher, um ihn anschließend mit einem PC direkt zu verbinden?

    Um die Geschwindigkeit einzelner Verbindungen zu nutzen. In meinem Fall 40 GBit mit IPoverTB.

    Route und Kosten kann man auch mal nachschlagen. Hilft vielleicht.

    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • *kw* Die aufgeführten YouTube Videos dürften die Geschwindigkeit von Schrei- und Leseoperationen testen. Und da macht ein zusätzlicher Switch keinen Sinn. Den würde ich in diesem Fall auch nicht nutzen, weil jegweder Netzwerkverkehr, das Ergebnis beeinflussen würde. Ich hab dazu auch schon welche gesehen und die beschreiben, warum sie dies tun.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Okay, das mag in Einzelfällen tatsächlich ein Vorteil sein. Es sollte nur nicht der Eindruck entstehen, dass das der Standard für ein NAS ist und sich dann am Ende die krudesten Lösungen ausgedacht werden, um das NAS aus dieser Situation heraus zum Netzwerkspeicher zu machen.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.15.1.0127 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.4.2 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.5 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.22) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Kommt auf den Anwendungsfall an. Das Problem ist aber ein anderes.

    Aber der Ordner des NAS erscheint nur am PC

    Das heißt nicht, dass er nicht zu erreichen ist.

    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • Um die Geschwindigkeit einzelner Verbindungen zu nutzen. In meinem Fall 40 GBit mit IPoverTB.

    Route und Kosten kann man auch mal nachschlagen. Hilft vielleicht.

    Welches Kabel nutzt du dafür?


    *kw* Die aufgeführten YouTube Videos dürften die Geschwindigkeit von Schrei- und Leseoperationen testen. Und da macht ein zusätzlicher Switch keinen Sinn. Den würde ich in diesem Fall auch nicht nutzen, weil jegweder Netzwerkverkehr, das Ergebnis beeinflussen würde. Ich hab dazu auch schon welche gesehen und die beschreiben, warum sie dies tun.

    Tatsächlich ist Lesen/Schreiben ohne Switch höher, als mit Switch
    Alle Geräte/Adapter/Verlängerungen zwischen PC und NAS machen die Verbindung nicht besser. Das ist ein Grund, warum Manche keinen Switch nutzen


    Kommt auf den Anwendungsfall an. Das Problem ist aber ein anderes.

    Das heißt nicht, dass er nicht zu erreichen ist.

    Problem war die FW
    Nach dem anpassen ging es, wie immer

    Seltsamerweise hatte ich bei 1G-Network nie diese Sache mit der FW - erst bei 10G
    (oder täusche ich mich?)


    Okay, das mag in Einzelfällen tatsächlich ein Vorteil sein. Es sollte nur nicht der Eindruck entstehen, dass das der Standard für ein NAS ist und sich dann am Ende die krudesten Lösungen ausgedacht werden, um das NAS aus dieser Situation heraus zum Netzwerkspeicher zu machen.

    Steht ja Jedem frei, ob das NAS auch ins www soll oder nicht
    Updates kann man trotzdem hin und wieder machen. Und sicherer ist es auch, falls eine Schnüffelsoftware drauf wäre

    Edited 3 times, last by TanDeb05: Ein Beitrag von TanDeb05 mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 22, 2025 at 12:16 PM).

  • Das "WWW" hat nichts damit zu tun. Mein NAS ist auch nicht im Interetz (also nach außen offen), aber im LAN zentrale Quelle für drei TV, sieben mobile Clients und zwei RasPi. Das ist damit gemeint.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.15.1.0127 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.4.2 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.5 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.22) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Also um zu wissen, ob eine Firewall ein "Problem" verursacht, benötigt man genaue Kenntnis über Dein Netzwerk und alle angeschlossenen Komponenten. Da kann schon mal das angeschlossene PC bzw. Notebook eine eigene Firewall haben, hinzu kommen noch Managed Switche und der/die Router, die auch Netzwerkverkehr verhindern können.

    So das es schneller ist das NAS direkt an einen PC anzuschließen ist klar. Aber ich schätze mal, dass der Verlust in der Praxis eher zu vernachlässigen sind.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Ich hatte bisher nie so arge "Probleme" mit der FW, wie jetzt
    Und Manche Blockaden verstehe ich nicht mal

    Und zwar...
    FW ist voll aktiv (also Domäne/privat/öffentlich), aber "privat" blockiert "Remote Desktop", obwohl das bisher ging. Ich verstehs nicht ;(


    So das es schneller ist das NAS direkt an einen PC anzuschließen ist klar. Aber ich schätze mal, dass der Verlust in der Praxis eher zu vernachlässigen sind.

    Ich hatte letztens Messungen (großes File + Stoppuhr), bei denen etwas über 99% von 10G herauskam (108 GByte-File in 94 sek kopiert. Mit Switch dazwischen etwas unter 90% von 10G (alles per Hand gestoppte Werte - kein synth. Benchmark)

    Natürlich sind ~90% von 10G (also ~9G) immer noch völlig ausreichend
    Wenn der NAS-Alltag soweit ist, wird mir das auch reichen. Wollte aber wissen, was max Bandbreite ist

    Edited once, last by TanDeb05: Ein Beitrag von TanDeb05 mit diesem Beitrag zusammengefügt. (November 22, 2025 at 7:27 PM).

  • FW ist voll aktiv (also Domäne/privat/öffentlich),

    Warum auch immer ... Schon kompliziert, wenn man direkt am Internet hängt ;)

    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • Hab nochmal eine Messung gemacht...
    Knapp 92% von 10G (~9,2G)

    Switch ist ein "XikeStor SKS8300-8T". Käme mit einem SFP-Switch mehr herum? Kabellänge (RJ45) ist nur 1m. Da lohnt SFP glaube nicht, oder?

  • Ich bin was Switches angeht jetzt nicht übermäßig bewandert, aber der Hersteller sagt mir so absolut gar nichts und scheint auch eher ein günstiger Vertreter seiner Klasse zu sein. Ich würde daher nicht ausschließen, dass deine Beobachtung ggf. auch an diesem konkreten Switch liegen könnte.

    Zudem glaube ich nicht, dass SFP hier grundlegend einen Unterschied machen würde, denn du würdest da ja auch noch ein RJ45-Modul reinschieben - also eher wieder ein weiteres Glied in der Kette. Anders wäre es, wenn das NAS einen SFP-Port hätte und du direkt mit Glasfaser verbinden könntest, aber das Kabel als Ursache kann ja ausgeschlossen werden, wenn du per Direktverbindung eine höhere Geschwindigkeit erzielst. Ich tippe daher eher auf den Switch selbst und dass sich der Mehrpreis eines Zyxel, Netgear oder TP-Link möglicherweise darin widerspiegeln könnte.

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