Hallo miteinander.
Mein nun 11 Jahre altes QNAP TS-451 soll bald in den teilweisen Ruhestand. Die Festplatten sind 5 (2 Stück) und 8 Jahre alt. Also alles nicht mehr so taufrisch. Ich möchte es jedoch als Backup-NAS weiterverwenden. Bei der Suche habe ich mich erstmal bei QNAP umgeschaut. Für meinen Einsatzzweck war ich grösstenteils zufrieden mit QNAP. Der Wechsel wäre einfacher, da alles bekannt ist.
Thema Einsatzzweck: Das ist bei mir relativ einfach. Auf meinem NAS sind vorwiegend private Daten, sehr viele Fotos (Fotografie) und Medien. Ich arbeite bei den Fotos mit RAW-Dateien, welche ich in Lightroom Classic entwickle. Das alles machte ich bisher, vermutlich auch weiterhin, direkt auf dem potenten Windows PC, auf der schnellen NVME M2 SSD. Vom Lightroom-Katalog wird nach jedem Beenden ein Backup auf das NAS gemacht. Auf meine Medien (Fotos und Videos) greife ich über meine Nvidia Shield oder das Smartphone zu. Das NAS ist nicht per Internet erreichbar. Ich möchte und brauche das auch nicht. Gewisse Daten vom PC und Macbook werden auch regelmässig mit dem NAS synchronisiert.
Backup: Da übertreibe ich es sicherlich ein wenig, aber mir sind meine selbst erstellten Fotos und Videos sehr viel Wert. Ich mache jeweils ein Backup auf mein altes NAS, zwei externe Festplatten (eine wird wöchentlich ausgetauscht und extern gelagert) und eine Synchronisation in die Cloud. Zusätzlich sind für die wichtigsten Daten Snapshot aktiv. Auch in der Cloud bis zu 3 Monate.
Bei der Suche nach etwas neuem bin ich auf uGreen gestossen. Viele Tests / Erfahrungsberichte habe ich gelesen, welche aber teilweise ein paar Monate alt sind. Einfach gesagt, ich möchte ein einfaches System, was meinen Einsatzzweck erledigt. Keine Probleme mit unvollständigen Backups, Probleme mit Software, etc. Früher hatte ich genug Zeit und habe gern auch an der Software rumgespielt und getestet. Jetzt suche ich einfach ein NAS, dass mich die nächsten 5-10 Jahre wieder begleitet und diese einfachen Aufgaben für mich erledigt. uGreen ist ja relativ neu und die Software "reift" ja noch. Ich weiss, ich könnte auch eine andere Software nehmen, aber ich habe einfach keine Lust auf viel Arbeit. Am liebsten ein gut funktionierendes System out of the box. Keine Ahnung ob ich da bei uGreen glücklich werden? Solange das System alles kann was ich brauche, bin ich Happy und das sollte es auch, gemäss allem was ich gelesen habe. Nur habe ich auch gelesen das mit neuen Update zwar neue Funktionen kamen, dafür aber andere Probleme. Aber im Internet liest man in der Regel ja nur welche Probleme es gibt. Von daher...
Kurz zusammengefasst was ich brauche:
- Datengrab
- Backup auf mein altes QNAP NAS (rsync?)
- Backup auf externe Festplatten
- Backup in meine Cloud (kDrive (mit Versionierung) von Infomaniak. Dies mache ich bei QNAP über HBS3 und WebDAV. One-Way-Sync mit Spiegelung)
- Emby-Server
- Versionierung / Snapshots
- Verschlüsselung bei Backup für die ext. HDD, welche ausser Haus gelagert wird.
- Backup Smartphone (Fotos und Videos)
Ich denke das dafür ist sogar das normale DXP4800 mehr als ausreichend. Der Aufpreis zum Plus ist aber nicht so gross und ich hätte für später auch mehr Leistung, wenn ich Sie dann brauche. Kann das DXP4800 das alles ohni Probleme und Fehler? Speziell die Speicherung in die Cloud (kDrive, One-Way Sync mit Spiegelung) ist mir sehr wichtig, dass das geht. Ich möchte meine Daten nicht bei Google, Microsoft in der Cloud speichern.
Emby wird wohl, was ich so gelesen habe, noch nicht Nativ gehen. Da lese ich immer wieder über Docker, aber da muss ich mich noch genauer einlesen. Wichtig ist mir auch da, dass dies "einfach" möglich ist und das es dadurch keinen erhöhten Aufwand gibt. Ich Update Emby-Server nicht mit jedem Update. Läuft alles, belasse ich das ganze auch mal für einige Monate. Gibt es über Docker Nachteile bei der Performance? Und noch wichtiger, kann ich die Datenbank vom QNAP auf das uGreen übernehmen? Oder muss ich da alles neu scannen, etc.?
Sorry für den langen Text.
Danke für's lesen!