Festplatten seit Stunden bei ca. 70% Auslastung

  • Echt? Aber die hab ich doch fast alle installiert :/ Bei den "SynoCli Monitor Tools" ist htop mit dabei, aber kein iotop. Oder ich bin blind.
    Aber wir schweifen ab.

    Ugreen NAS DPX4800Plus, UGOS 1.15.1.0127, 2x Samsung 990 EVO Plus NVMe M.2 SSD 2 TB Raid1, 3*Toshiba MG10ACA20TE HDD 20TB Raid5, 64GB RAM -> 2 x Crucial DDR5 RAM 32GB 4800MHz SODIMM
    DS1522+ | DSM 7.3.2-86009U3 (Final) | 40 GB RAM | 3 x WD 14TB WD140EFGX Red Plus SHR, 2 x M.2-Samsung 980 Pro SSD 1TB SHR
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  • Nein Du bist nicht Blind, iotop gibt es in den aktuellen Syno Cli Paketen nicht. Vor längerer Zeit sind einige Tools aus den Paketen entfernt oder in einanderes Paket umgelagert worden. Aber HTop sollte ja für solche Zwecke auch reichen.

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  • . Aber HTop sollte ja für solche Zwecke auch reichen.

    Wie kommst du da drauf? Weil es die dir Priorität eines I/O Vorgangs zeigen kann?

    Nützt nur nichts, wenn die Prio gleich ist. iotop liefert dir dann Disc read und write.

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  • Wie kriege ich denn nun iotop auf meine DXP 4800+. Könntet ihr mir vielleicht etwas genauere Angaben dazu machen, wo ich dieses Tool heruntergeladen kann und wie ich es auf mein System spiele. Das Rattern der Festplatten würde dann nämlich automatisch etwas weniger stören, wenn man zumindest wüsste, was da gerade passiert, obwohl man eigentlich gerade überhaupt gar nichts datentechnisch unternimmt.

    Edited once, last by mbloh (November 3, 2025 at 7:00 PM).

  • Könntet ihr mir bitte noch mal genau erklären, wie ich dieses iotop installiert bekomme ich finde dieses Tool nicht standardmäßig auf meiner DXP4800+ Ich frage mich schon, was da jetzt tatsächlich passiert

    Ich habe meine DXP2800 erst kürzlich neu aufgesetzt, als ich da iotop neu installieren wollte bekam ich die Antwort, daß es bereits vorhanden sei. In der Tat, das war es tatsächlich schon.

    Im Gegensatz dazu, HTop mußte erst installiert werden.

    Hast Du es mal mit sudo iotop -ao versucht?

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  • Nur zum Verständnis: ich bin mit dem UGOS Client am Mac bereits auf der 4800 eingeloggt und gebe aber dann den sudo Begehl im Mac OS Terminal ein, oder ist das falsch? Die Terminal App im UGOS hat ja keine Eingabezeile, sondern nur die Einschaltmöglichkeit für SSH und Telnet. Muss SSH übrigens aktiviert sein, damit diese Terminalzeile ausgeführt wird. Bisher ist mir nach wie vor nicht klar, woran oder wie ich erkennen soll, ob iotop installiert ist und wie ich das überhaupt installiere. Ich bin halt auch noch neu in der Linux-Welt und brauche daher deutlich tiefer gehende Anleitungen.
    Auf jeden Fall rattern alle 4 Platten seit Stunden ohne dass ich dafür einen Grund sehe. Warum zeigt mir das eigentlich nicht der Task/Prozessmanager an, wenn da so viel Aktivitöt ist. Die Platten sind längst angemeldet und die Indexerstellung wird mir ebenfalls als fertig angezeigt. Und der von mir aktivierte Festplatten-Ruhemodus nach 10 Minuten setzt ebenfalls nicht ein. So ist das auf die Dauer echt nervig, wenn man am Mac sitzt und keinerlei NAS Anforderungen hat, die Kiste aber arbeitet, als gäbe es keinen Morgen.

  • im Mac OS Terminal ein, oder ist das falsch?

    Wo sonst? Du bist schon richtig. Und ssh bietet dir quasi eine „Fernbedienung“ auf Kommandozeilenebene.

    Wichtig, du musst als“root“ angemeldet sein.

    1. ssh adminuser@IP-NAS (den eigenen Daten anpassen)
    2. Passwort Admin User (Eingabe wird nicht angezeigt)
    3. sudo -i (für root Zugriff)
    4. nochmalige Eingabe des Passworts Admin User

    Wenn du iotop einen Befehl absetzt und es kommt nur eine Fehlermeldung, dann ist es nicht installiert. Aber neuerdings soll es aber sein.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.15.1.0127 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
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  • Gibt auch ein TUT dafür

    Willi
    May 18, 2025 at 12:41 PM

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  • So, mit *kw*s Angaben habe auch ich es nun endlich geschafft, den laufenden Prozess angezeigt zu bekommen. Jetzt geht es nur noch um die Interpretation, was mir das Ganze sagen soll. Auch hier setze ich auf eure Hilfe. Habe mal einen Screenshot beigefügt, obwohl natürlich die Anzeige ständig aktualisiert wird. Vielleicht kann man trotzdem daraus etwas ablesen.


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  • Ich würde mal sagen homeassistant und irgendwelche BTRFS-Aktionen.
    Schalt halt den Dienst/Container einfach mal und scheue, ob's dann ruhiger wird.

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  • Hi Benares, hoffe das Thema mit den 70% ist schon durch bei Dir. Keine Ahnung, warum ich mich damals dagegen entschieden habe, Btrfs zu nutzen. Ext4 ist meiner Meinung nach zwar etwas robuster, aber Btrfs hat mit seiner Snapshot-Funktion natürlich auch seinen Reiz. Schade zu sehen, dass es bei Btrfs offenbar Prozesse gibt, die man nicht so leicht nachvollziehen kann – da scheint irgendetwas im Hintergrund zu laufen, vielleicht etwas in Richtung Sync oder Backup. Ich vermute, du sicherst damit etwas ab. Ich selbst verwende Ext4 und habe mir dafür einen Container gebaut, der mit rsnapshot arbeitet. Ziemlich oldschool, aber dafür zuverlässig und stabil.

    Ach By the Way: Ich habe extra kleine 250GBs NVMEs 2 Stück eingebaut damit nicht zu viel im Cache liegt aber das war auch so eine Bauchentscheidung.

    Ich vermute das bei Dir Backup oder Sync die Ursache ist. Das Btrfs führt dann nur aus was von Ihmverlangt wird.

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    • DXP2800 | 8GB | 2 x 4TB WD Red NAS | 2 x 250GB WD Red NAS NVMe SSD

  • Eigentlich ist es Vorteilhafter, die NVMEs als Volumen zu nutzen, Apps Docker und VMM drauf laufen lassen, gute Performance, HDDs gehen wirklich in den Sleep Modus solange kein aktiver Zugriff erfolgt. Zudem die NVMEs als Cache bringen ja nur ezwas wenn gleichzeitig wirklich viele User immer wiederkehrend auf die gleichen Daten zugreifen. Installiere hier möglichst viel RAM, Linux verwendet doch den RAM liebend gern als Cache.

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  • Ich versuche das Thema mal differenziert zu betrachten:

    Für ein Ugreen NAS, speziell z.B. das DXP2800, gibt es zwei Möglichkeiten NVMe SSDs zu verwenden: Entweder als normale SSD-Volumes (Plattenersatz) oder als Cache für langsamere HDDs. Beide Varianten haben unterschiedliche Vorteile je nach Nutzungsszenario.

    NVMe als Cache
    NVMe-SSDs werden als schneller Pufferspeicher für die langsamen HDDs eingesetzt.

    Häufig genutzte ("heiße") Daten werden auf den NVMe-SSDs gehalten, was den Zugriff deutlich beschleunigt.

    Reduziert die Belastung der HDDs und kann diese vor Verschleiß schützen.

    Cache ist persistent über Reboots, also bleiben häufig abgerufene Dateien schneller verfügbar.

    Besonders sinnvoll bei Medienstreaming und häufigen Zugriffen auf bestimmte Dateien.

    Für Anwendungen, die dauerhaft auf schnelle Zugriffe angewiesen sind, kann der Cache deutliche Leistungsverbesserungen bringen.

    NVMe als Speicher (Plattenersatz)
    NVMe-SSDs sind extrem schnell und ersetzen HDDs als direkt genutzte Volumes.

    Anwendungen und Daten liegen direkt auf den schnellen SSDs, was optimale Performance bringt.

    Hohe Schreibraten und IOPS für VMs, Container, und I/O-intensive Workloads.

    Höhere Kapazität an NVMe-SSDs ist meist teurer als HDDs, besonders bei großen Datenmengen.

    Nutzung als primärer Speicher besonders sinnvoll, wenn schnelle Zugriffe auf alle Daten oder Anwendungen benötigt werden.

    Ugreen NAS RAM und Cache
    Mehr RAM im Ugreen NAS verbessert ebenfalls die Cache-Funktion für laufende Prozesse und Dateizugriffe (RAM als flüchtiger Cache).

    NVMe Cache bietet einen persistenten, großen Cache, der über Reboots hinaus wirksam ist.

    Mehr RAM ergänzt das NVMe Cache, RAM Cache ist aber bei Neustarts leer.

    Empfehlung die zur Diskussion steht:
    Wenn dein Hauptanwendungsfall viele größere Dateien und Medien sind, und du hauptsächlich von HDDs als Datenspeicher profitierst, ist die NVMe-Cache-Lösung meist die beste Kombination: viel HDD Speicher + NVMe als schneller Cache.

    Wenn du hingegen eine hohe NVMe-Kapazität hast und sehr schnelle Zugriffe für Anwendungen, VMs oder Container brauchst, dann ist es besser, die NVMe als primären Speicher einzusetzen und mehr RAM im NAS zu haben.

    Für gemischte Szenarien kann man auch VMs oder Anwendungen direkt auf NVMe legen und HDDs als großen Datenspeicher, mit oder ohne Cache.

    Das bedeutet: Für Ugreen mit viel RAM ist der Einsatz von NVMe als Cache für langsamere HDDs oft die beste Performance-/Kosten-Kombination. Wenn NVMe groß genug und günstig ist, kann man auch komplett auf NVMe als Speicher setzen, um maximale Geschwindigkeit zu erzielen, aber das ist teuer und der Benefit bei Medienarchiven ist geringer. Eine hybride Lösung ist oft die beste Praxis bei NAS-Systemen wie Ugreen DXP2800

    Meine Hardware


    • DXP2800 | 8GB | 2 x 4TB WD Red NAS | 2 x 250GB WD Red NAS NVMe SSD

  • Ich bevorzuge NVMEs als Volume. Mit 2*2TB kommt man schon sehr, sehr weit und braucht eigentlich keine HDDs.

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    DS415+ | DSM 7.1.1-42962-9 (Final) | 8 GB RAM | 3 x WD 6TB WD60EFRX Red Raid5, 1 x SSD Intel 128GB Basic

  • Beim Thema SSD-Cache stelle ich mir halt immer die Frage: woher weiß das NAS welche Daten es für einen schnelleren Zugriff im Cache behalten soll? Wenn ich also nicht immer wieder dieselben Daten abrufe, woraus das System ein Vorhalten im Cache ableiten könnte, bringt es doch nichts, weil die Daten dann zuvor ohnehin erstmal von den Platten gelesen werden müssen. Aber das Thema hatten wir hier ja schon mehrfach.

    -------
    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 4800MHz, 4x4 TB Samsung 990 PRO NVMe,CyberPower USV OR650ERM1U mit RMCARD400

  • Ja - Meiner Einschätzung nach lohnt es sich, bei der Frage nach Cache oder RAM alle Facetten zu betrachten, da wir das konkrete Nutzungsszenario von Benaris nicht genau kennen. Ja, diese Betrachtung basiert auf KI-generierten Erkenntnissen, was im Ugreen-Umfeld angesichts der fortschreitenden Entwicklung der kommenden Modelle aber keine Schande ist. Vielmehr kann so ein ganzheitlicher Blick helfen, die technischen Möglichkeiten und die individuelle Situation optimal abzuwägen."

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    • DXP2800 | 8GB | 2 x 4TB WD Red NAS | 2 x 250GB WD Red NAS NVMe SSD

  • Cache ist persistent über Reboots, also bleiben häufig abgerufene Dateien schneller verfügbar.

    Ich boote mein NAS nicht besonders oft, somit stellt das keinen besonderen Vorteil Da, Gewöhnlich läuft das NAS 24/7 . Das dürfte bei den meisten User so laufen. Gut mancher schaltet über nacht ab was für eine insgesammt sehr niedrige Nutzung spricht.

    Alles andere ist mit vielen Worten im Prinzip das doch die gleiche Aussage wie nur kurz zusammengefast im Post # 32

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    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

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  • Quote

    Ich glaube, nebelwaende hat mich gemeint.

    Tatsächlich konnte ich mit iotop ermitteln (s. Screenshot), dass btrfs das System „warm gehalten“ hat. Ich habe nun einfach mal alles eingeschaltet gelassen und nach insgesamt ca. 20 Stunden wurde es plötzlich still und die Platten gingen wie voreingestellt in den Ruhemodus. Auch das Deaktivieren von Homeassistant hatte keine Beruhigung gebracht. Was immer da jetzt tatsächlich stattgefunden hat, man scheint es ja nicht zu 100% sagen zu können, auch nicht mit iotop.
    Das einzige, was ich bisher automatisch vornehmen lasse, sind ein TM Backup meines Mac Studio (also nur die interne SSD, keine externen Laufwerke) und der Sync einzelner ausgewählter iCloud-Ordner auf das NAS.

    Die 4800+ hängt mit Lan1, also 10Gbit über 10.0.0.2 ohne Gateway direkt am 10Gbit-Port des Mac und mit dem 2.5Gbit Lan2 am 2.5 Gbit Port der FRITZ!Box 6690. Ich denke mal, besser könnte es anschlussseitig nicht vorgenommen werden.

    Derzeit sind erst ca. 6% meines Volumes belegt. (4x12TB mit Raid5, also de facto ca.36TB nutzbarer Speicher, plus 2x4TB NVME Speicher, als W/R Cash konfiguriert.)

    Aber es werden noch zahlreiche selbst produzierte Videos dazu kommen. Die Apple Fotomediathek ist bereits gesichert. Und auch meine über 25 Jahre entstandenen ca. 50000 DSLR-Fotos. Die KI-Personenerkennung hat da natürlich ordentlich rechnen müssen. Aber dieser Vorgang sowie die Indexerstellungen waren längst abgeschlossen, bevor dieser btrfs-Dienst zur 20 stündigen Dauerbeschallung geführt hat.
    Und da ich das Ganze ja erst seit kurzem betreibe, bin ich noch zu unerfahren, was selbständig einsetzende Hintergrundprozesse angeht. Ich denke immer gleich, da ist was im Argen und ich müsste proaktiv tätig werden.

  • @GreenHorn86 Scheint so. ;)

    Und wenn ja, dann bitte kennzeichnen. Noch lieber: den eigenen Hirnschmalz in die Tasten tippen. copy'n'paste liest sich halt...so blechern.

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