Umzug Synology zu DXP 2800

  • Hallo zusammen,


    ich plane derzeit den Umzug meiner Synology DS216+ ii auf eine UGREEN DXP2800.


    Die Synology läuft zwar noch gut, aber es reizt mich schon, auf eine bessere Hardware zu wechseln. Ggf. lasse ich die Synology zusätzlich noch in Betrieb, dann aber nicht mehr 24/7.


    Folgendes Setup habe ich mir überlegt und ich freue mich, wenn ihr mir hierzu eure Gedanken – insbesondere wenn Dinge nicht sauber durchdacht sein sollten – mitteilt.


    1. Hardware-Setup
      1. Ich sehe vor, zwei Lexar NM790 2TB SSDs als primären Speicher zu verbauen.
        Ich habe hier immer wieder gelesen, dass diese „zwingend“ im RAID 1 laufen sollten. Hat dies wirklich so große Vorteile oder ist das vernachlässigbar bei einer guten Backup-Strategie? Das lässt sich vielleicht aber nach Durchsicht meines weiteren Szenarios besser beantworten.

      2. Darüber hinaus möchte ich zwei HDDs (voraussichtlich jeweils 8 TB WD Red Plus) einbauen. Ggf. ziehe ich das aber auch nach.
        Die HDDs werde ich nicht im RAID 1 laufen lassen. Hier genügt mir auf jeden Fall mein reguläres Backup.

      3. Zunächst würde ich mit dem verbauten Arbeitsspeicher an den Start gehen und ggf. später noch ergänzen. Da aber bisher mein Synology meinen Anforderungen genügt, sollte es zunächst ausreichen.

    2. Grundsätzliches Setup
      1. Auf SSD: Datenspeicher der alltäglichen Daten (bspw. Dokumente, auch Fotos) und Zugriff hierüber von den Laptops im Haus per SMB und von den Handys per App.
        Grundsätzlich speichern wir inzwischen alle Dokumente direkt auf der NAS.

      2. Auf SSD: Betrieb von Home Assistant per VM inkl. Betrieb eines Zigbee-Sonoff-Dongle.
        Das Setup ist derzeit auf der Synology in Betrieb und soll dann umziehen. Mit dem bestehenden Backup funktioniert das hoffentlich einigermaßen.
        In Home Assistant läuft ein Script, das mir täglich ein Backup schreibt (Zielort dann SSD).
      3. Auf SSD: Datenbank für meinen Passwortmanager
      4. Auf HDD: Filmsammlung und ggf. zusätzlich „Sicherung“ der auf der SSD vorhandenen Daten (s. u.).
        Auf Filme greife ich dann per nfs-Freigabe über den Raspberry zu, sodass ich auch keine interne Transkodierung benötige. Auf dem Raspberry spielt mir Kodi dann alles sauber ab. Ggf. nutze ich hierfür situativ auch noch die Synology; das Setup wird auch zum Abspielen selten verwendet, da kann ich die Syno auch einschalten und das funktionierende Setup nutzen.


    3. Endgeräte
    4. Die Fotos von den Handys sollen per App automatisiert oder regelmäßig in den "Foto-Ordner" gesichert werden. Das soll per App gemacht werden.


    5. Daten von den Laptops am besten auch automatisiert auf die NAS gesichert werden. Eigentlich speichern wir fast nicht mehr lokal auf den Laptops, aber einige Familienmitglieder schaffen es dann doch immer mal wieder. Diese Daten möchte ich sichern und auch zentral im Zugriff haben auf dem NAS. Hiermit habe ich mich noch nicht beschäftigt, ob das mit Bordmitteln geht. Das ist bei der Synology easy per Drive Client. Bietet UGREEN hier etwas analoges? (Da ich selber noch nicht gesucht habe bei dem Punkt, erwarte ich hier auch keine große Hilfe - da mache ich gerne noch einmal selbst meine Hausaufgaben).


    6. Backup
      Dies habe ich ähnlich bereits aktuell bei meiner Synology am Laufen. Noch nie benötigt, aber ich habe mich immer ausreichend sicher dabei gefühlt.

      1. Backup - täglich: Täglich zur festen Uhrzeit (nachts) automatisiertes Backup von den Daten auf der SSD verschlüsselt in die OneDrive-Cloud
        Zu diesem Punkt bin ich noch nicht richtig schlau geworden, was die beste Lösung ist. Ich habe mich mal eingelesen, wie ich dies mit Duplicati bewerkstelligen kann, aber das war natürlich auf der Synology mit Bordmitteln deutlich besser umzusetzen.
        Bestehen hierzu Empfehlungen, ob es bessere Programme für diese automatisierte, verschlüsselte Sicherung in die Cloud gibt?

      2. Ggf. zusätzlich internes „Backup“ – täglich: Sicherung bspw. des Home Assistant Backups oder anderer Daten von SSD auf HDD. Derzeit hätte ich hierfür auch Duplicati angedacht.
        Hier kommt auch meine obige Frage nach dem RAID 1 bei den SSD her. Wenn ich hier täglich in die Cloud sichere und Daten, die ich schnell wieder herstellen möchte, auch intern sichere (hierfür mE auch egal, ob auf SSD oder HDD), dann erschließt sich mir der Vorteil von RAID 1 aktuell nicht.

      3. Backup – regelmäßig: Vollständige Sicherung auf externe Festplatte (sowohl von SSD als auch HDD). Hiermit habe ich mich noch nicht konkret beschäftigt, aber dafür wird es ja sicher ein ordentliches Programm unter Ugos Pro geben.
        Tägliches Backup ist hier verzichtbar, da sich an der Filmsammlung eigentlich nichts mehr tut. Neukäufe sind inzwischen in der Zeit des Streamings ja selten 😉.

    Mit diesem Setup können die HDDs dann meist im Ruhezustand bleiben und werden nur bei Bedarf angesprochen. Die Vorteile der SSDs beim Betrieb von Home Assistant sollten damit auch ausgespielt werden.

    Offen ist für mich noch die Frage der besten Backupsoftware für die Cloud und die Notwendigkeit des RAID 1 bei den SSDs. Sowohl intern in der NAS als auch extern in der Cloud habe ich einen täglichen „Backup“-Stand. Darüber hinaus einen passablen Backup-Stand auf einer externen Festplatte, welche auch außer Haus gelagert wird.


    Ich freue mich über Gedanken und natürlich auch gerne den Hinweis, wenn ich den Beitrag an die falsche Stelle geschoben habe oder ich bestimmte Gepflogenheiten nicht beachtet habe…

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