Es mag ja sein, dass UGreen da für einen sehr fairen Preis wirklich gute Hardware abliefert, aber UGOS ist ein Ding für sich. Und wohl bemerkt, mir geht es nur um die Nutzung der NAS Funktionalität. Ich möchte keine Filme schauen oder gar das Teil aus dem Internet erreichbar machen.
a) Fangen wir damit an, dass man zwar bei den Benutzern eine EMail Adresse eingeben kann, es aber keinen MTA gibt, um evtl. EMails auch zu versenden. Und das obwohl Postfix zu Debian gehört. Die Mitteilungszentrale kann man eigentlich in die Tonne treten, denn was nützen mir Mitteilungen, die ich nur auf dem Gerät sehen kann. Hätte man einen MTA könnte ich diese Mitteilung an den in meinem System laufenden Mailrise senden, und der kann kann es dann als Mail, Gotify oder NFty überall hinsenden. Macht Proxmox z.B. doch auch.
b) Ich hatte mal einen Sync mit meinem anderen Server konfiguriert, wo die Mitteilunszentrale nur bemerkte es sei zu Problemen gekommen, warum das sagt die App nicht ein Logfile aus einem Linux System aber wohl, weil der Server nicht erreichbar war.
c) Die Handy App ist für mich nicht nutzbar, denn da bei mir WLAN und LAN sich in verschiedenen Netzen befinden, kann da keine Verbindung erstellt werden. Es wäre schön, wenn UGreen da auch mal eine Methode zum manuellen verbinden vorsehen würde.
d) Die App für den PC führt beim Suchen einer UGreen NAS wohl einen Portscan durch, anstatt es auf Port 80,443 und 9999 es versuchen. Ist nicht ganz die feine Art, denn da schlägt mein Crowdsec Alarm und sperrt die IP, musste ich jetzt für den Fall der Fälle mit einer Whitelist lösen
e) es ist inakzeptable dass ich nicht mit einem angeschlossen Monitor/Tastaur die automatische HDMI Ausgabe nicht wenigstens abschalten kann. Dannn wäre man wenigstens in der Lage wie in meinem Fall mit den Log Files zu ergründen, warum hier keine Verbindung zustanden kommt.
f) Ebenfalls daneben ist es bei einer Meldung an den Support erst 4 Tage später die Logfiles anzufordern (war gut für mich kein Wochenende zwischen) und dann erst was mit Teamviewer anzubieten und erst nach meiner Ablehnung mit einen Link für eine ISO zu geben. Was wäre wenn das mein Produktivsystem gewesen wäre, dann wäre ich 5 Tage nicht an meine Daten gekommen. Da sollte UGreen mal sehr in sich in gehen und überlegen, die ISO generell zu hinterlegen, denn von einem stabil laufenden System sind wir ja nocht etwas entfernt.
g) Dann habe ich ja erst vor ein paar Tagen das System wieder neu flashen müssen, weil es in den Tiefen irgendwo einen Nutzer gab, den ich weder ändern noch löschen konnte. Habe ich gemacht und den Nutzer auch für ein Login per SSH eingerichtet. Klappt zuerst nicht weil die Shell auf nologin steht. Habe ich dann auch geändert aber nach einem Neuboot geht es wieder nicht. Schuld daran ist, dass die sshd_config in der letzten Zeile dieses hier enthält ForceCommand /etc/ssh/force_command.sh. Und diese Zeile wird bei jedem Neoboot neu gesetzt bzw. die sshd_config wird wohl überschrieben.
Dieses script sorgt dafür, das alle Nutzer die nicht in der Admin Gruppe sind, bei einem SSH Login direkt wieder rausfliegen. Also wird mir nichts anderes übrig bleiben, als einem normalen Benutzer in die Admin Gruppe aufzunehmen, wenn die Nutzer ganz normal ssh können soll. Sicherheitstechnisch nicht unbedingt ideal, vor allem wenn man sich die Dateirechte mal anschaut (da wird einem sowieso gruselig) .
Bin ja schon froh, dass mir mein autoshutdown nicht zerschossen wird.
Und zum Schluss, ich finde leider den Beitrag nicht mehr, sollte UGreen überlegen, wenigstens ein Plugin API zur Verfügung zu stellen. Auch wäre zu überlegen, ob diese Closed Source Geschichte die auf einem Open Source Projekt (Debian 12) basiert, mit der GPL in Einklang zu bringen ist.
ciao tuxoche