rsync unglaublich langsam

  • Hallo,

    ich habe eine DXP4800+ neu bekommen und möchte den Inhalt meiner alten DS214+ übertragen (ca 1.5 von 2.6 TB). Dazu habe ich auf der DXP mit Backup&Sync einen rsync-Job angelegt. Jetzt nudeln die Daten mit max 22 MB/s über die 1GB-Leitung, oft sogar nur mit 2-4 MB/s. Sowohl bei der DS214+ und der DXP langweilen sich die CPU und RAM und die Laufwerke haben nur eine geringe Auslastung. Hat jemand eine Idee?

    Ausstattung DS214+: 2x WD Red Plus 3 TB (Raid 1), 1 GB RAM; Die Plattenkapazität beträgt also 2.7 TB -> sie sind sehr voll...

    Ausstattung DXP4800+: 3x WD Red Plus 4 TB (Raid 5) + 1x Lexar NM7900 1TB NVMe (für Apps/Docker etc.), 8 GB RAM

    Am Netzwerk scheint es grundsätzlich nicht zu liegen - beim Kopieren einer großen Datei erreiche ich von beiden NAS auf meinen PC ~110 MB/s, was ja dem Limit der Leitung entspricht. Nur zwischen den NAS "funkt" es nicht - ähnliches Phänomen habe ich auch mit einem anderen Notebook, da erreiche ich auch max. 4 MB/s von beiden NAS. Auch dort habe ich keine Idee woran das liegen könnte.

    Nach Abschluss der Übertragung möchte ich das so einrichten, dass die alte NAS als Backup dienen kann. Kann man den Vorgang beschleunigen? Direkt kopieren oder so?

    Danke!

    Edited 2 times, last by LoST (September 14, 2025 at 5:41 PM).

  • rsync ist nicht unbedingt ein Rennpferd.

    Was deutlich schneller wäre, das ganze über eine Remotverbindung - Cifs - einen Ordner einbinden und rüber kopieren.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Hi!

    Zunächst einmal nutzt rsync standardmäßig die komplett verfügbare Bandbreite, sowohl was die Übertragungsgeschwindigkeit also auch die Systemleistung angeht. Grade bei schwachen CPUs kann es daher vorkommen, das das System zu 100 % ausgelastet wird und zeitweise nicht mehr ansprechbar ist. Daher wird oftmals eine manuelle Bandbreitenbeschränkung festgelegt oder die Systemauslastung dynamisch über Programme wie ionice verwaltet. Soviel zum Thema, rsync sein langsam.

    Was meiner Meinung bei Sync&Backup unwahrscheinlich bremst ist das verschlüsselte Ablegen der Daten auf dem Zielsystem. Dies kostete Ressourcen, verlangsamt die Übertragung und kostet somit Zeit. Auch viele kleine Dateien benötigen mehr Zeit als wenige große. Ein weiterer Punkt könnte durch die anschließende Verifizierung der Daten ins Kontor schlagen. Kommt dann noch die Übertragungsverschlüsselung von SSH (rsync over SSH) hinzu, wird das Eis langsam dünn.

    In Summe sind daher die geringen Übertragungsraten zu erklären und somit (leider) normal. Würde Sync&Backup die Daten nicht im Ziel verschlüsseln, würde das meiner Meinung nach schon wesentlich schneller ablaufen.

    Nachdem du aber den ersten großen Batzen weggesichert hast, sollten die anschließenden Backups deutlich schneller über die Bühne gehen, je nachdem, wie groß dein zwischenzeitliches Datenvolumen ist. Ein initiales Backup kostet immer Zeit und Nerven. Ist leider so…

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP2800 - 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 16 GB Crucial CT16G56C46S5 (5600Mhz)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Die Verschlüsselung hatte ich deaktiviert. Die Dateien im Ziel (die DXP) sind auch unverschlüsselt. Ausgelastet sind auch beide Systeme nicht. (CPU auf der Syno bei ~50%, bei der DXP bei ~15%)

    Vermutlich die vielen kleinen Dateien. Jedenfalls wird auf beiden Seiten nicht mal ansatzweise versucht die zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen.

  • Die Erfahrung habe ich bei meinem RasPi (rsync, Full Backup) gemacht. Die vielen kleinen Dateien von DietPi (Debian Basis) haben echt Zeit gekostet.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.41.1.0107 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.2.3 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.4.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.24 Beta) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Ein Ausschlussfilter auf "@eaDir" vermeidet eine nicht unerhebliche Anzahl an kleinen Dateien - Synology DSM speichert dort alle Thumbnails etc. von Mediendateien...

    Die Übertragung wird bei mir dadurch nicht schneller als 24.4 MB/s, aber das erreicht es jetzt wenigstens in der überwiegenden Zeit...

  • Sorry. Da hatte ich dich wohl falsch verstanden. Du ziehst dir die Daten über Sync & Backup (rsync Server sichern) von deiner DS214+ auf deine DXP4800+. Da habe ich gestern wo etwas in den falschen Hals bekommen, da ich dachte, du sicherst Daten von deiner DXP4800+ auf deine DS214+. Mein Fehler. Sorry!

    In diesem Fall wäre ich auch bei eineb...

    Was deutlich schneller wäre, das ganze über eine Remotverbindung - Cifs - einen Ordner einbinden und rüber kopieren.

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    DXP2800 - 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 16 GB Crucial CT16G56C46S5 (5600Mhz)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram | DS124 1TB Samsung 870 EVO SSD
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
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