Pangolin oder Nginx Proxy Manager

  • Hallo zusammen,

    ich würde gerne wissen, ob jemand von euch Pangolin im Einsatz hat und was die Vorteile gegenüber dem Nginx Proxy Manager sind.

    Nachteil ist sicherlich, dass man einen externen VPS-Server mieten muss (zusätzliche geringe Kosten 1€ pro Monat).

    Danke für eure Meinung dazu.

  • Ich würde sagen, es kommt darauf an, was du vorhast. Nachteil ist auf jeden Fall, dass du aus deinem Heimnetz über den VPS Server auf deine Dienste Zugreifen musst. Wenn du das nicht willst, dann brauchst du einen weiteren Reverse Proxy. Und wenn du mal keine Internetverbindung hast, dann sind deine Dienste auch im Heimnetz nicht erreichbar über die Domain. Ich sehe bei Pangolin den Vorteil, wenn du z. B. keine Ports öffnen kannst. Dann kannst du damit immer noch alles von außen erreichbar haben. Das würde auch mit einer einfachen WG Verbindung vom VPS zum Heimnetz gehen, da bräuchte man das nicht direkt.

    Ich hab Pangolin noch nicht selber getestet, aber für mich ist das einfach nur ein Hype im Moment. Ich kann dem nichts abgewinnen, weil das am Ende eigentlich grob gesagt nur eine Wireguard Verbindung mit einem Traefik als RP ist. Klar sind da noch mehr Sachen bei, aber das nur so als grob zusammenzufassen.


    Edit: Es gibt ja auch weit aus mehr Alternativen als Pangolin oder Nginx Proxy Manager.

  • Wo siehst Du da Pro & Contra gegenüber Nginx rpm ?

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Ich war zwar nicht angesprochen, aber ich antworte trotzdem mal, weil ich nutze auch Caddy.

    Folgende Vorteile sehe ich bei Caddy:

    Config viel simpler

    Das wäre Nginx. Und das hier ist das selbe für Caddy

    Code
    example.com {
        reverse_proxy localhost:3000
    }

    Ja, der Nginx Proxy Manager übernimmt das für einen wegen der GUI, aber wenn man mehr will als die GUI hergibt, dann muss man nun mal auf diese Config ausweichen. Und da ist das von Caddy um ein Vielfaches einfacher/simple und leserlich. Und das lässt sich mit Ansible um einiges einfacher automatisieren.
    Man hat die Config auch nur an einer Stelle und nicht verteilt auf mehrere .conf Dateien je nachdem was man einstellen will. Und falls es zu viel wird, dann kann man die Datei selber aufteilen wie man es will.

    Modernere Features

    Es gibt von Haus aus direkt eine Schnittstelle für Prometheus, um seinen Proxy zu überwachen. Oder Lets Encrypt Implementierung. Nginx Proxy Manager bietet das auch an und der Nginx kann es inzwischen auch selber, aber Caddy hatte das direkt implementiert, dass er sich um die Zertifikate kümmert und man kein acme.sh oder certbot nutzen muss.


    Seit ich Caddy nutze, muss ich mir viel weniger Gedanken machen wie man was konfiguriert. In der Doku gibt es für alles ein Beispiel und das sind immer nur paar Zeilen die vor allem gut lesbar sind. Man weiß direkt was da passiert.

  • Mit Nginx Proxy Manager habe ich keine Erfahrungen, da es m.M. in dem Bereich bessere Alternativen gibt, die auch per Docker Labels konfiguriert werden können. Ist mir deswegen wichtig, da meine Services alle in Docker betrieben werden und ich so alle Konfiguration für diese Services an einem Ort (= dem Docker Compose File des Services) habe.

    Ich nutze allerdings gleichzeitig auch noch Pangolin für den externen Zugriff. Pangolin läuft dazu auf einem günstigen VPS und der Newt-Container (der private Endpoint) eben in der Docker-Umgebung.

    Damit das alles gut miteinander funktioniert, nutze ich die gleiche Domain intern als auch extern, verwalte die Zertifikate via DNS-Challenge (damit ich im privaten Netz gültige Zertifikate für die Domain bekomme) und lasse den öffentliche DNS-Eintrag auf den VPS, den private DNS-Eintrag direkt auf Caddy zeigen. So erreiche ich den Service intern und extern auf dem gleichen Weg - außer dem potentiellen Pre-Auth für den externen Zugriff.

Participate now!

Join our community with over 10,000 members!

Register yourself now for free to get full access to all content, graphics, downloads and other exclusive features!