Hat Ugreen das Debian Bookworm Update vergessen ?

  • Also, entweder bin ich total durch den Wald, oder ich verstehe manche Dinge einfach nicht, oder keine Ahnung, aber ich habe grad mir mal meine upgradable utilities angeschaut ja was soll ich sagen ich hinke auf dem Hauptsystem in manchen Modulen mit der aktuellen Version...... 5 upgrades zurück 8|. Ich mein, vielleicht ist das so gewollt oder vielleicht verstehe ich jetzt im Moment hier nichts oder blicke im Moment nicht durch, aber ich weiß, dass bei manchen Modulen größere Versionssprünge nicht möglich sind, also schon, aber die mit einem Crash des Systems enden können. Und wenn man dann nicht weiß, was man tut, dann... joa.

    Jetzt stellt sich mir die Frage: Wir bekommen immer eine neue Softwareversion UGreens eigenen selbstgekochten auf Bookworm aufgesetzen und eingeflochtenen ich nenne es mal "Manager". Aber nicht wie bei Apple wird bei uns nicht das komplette System getauscht. Deshalb sollte doch mal irgendwo ein Update-Button oder sowas sein. Oder soll sich der User selber drum kümmern? Dann sollte er das schon wissen, weil ich glaube nicht, alle wissen das.

    Und ich glaube erst recht nicht das alle wissen wie das funktioniert.... Der Bedarfte Otto-Normal-User, der sich das System kauft, der wird praktisch nach jetzigem Stand von meinem System auf alte Module rumreiten. Ist das so gewollt? Es gab ja mittlerweile auch einen neuen Kernel, das habe ich gemerkt, als ich meine virtuellen Maschinen upgegraded habe. Da musste ich während des Updates einen Neustart machen. Ich glaube nicht, dass das jeder dann über die Konsole alles wieder so hinbekommt....

    Deshalb wollte ich eigentlich mal fragen: Wer macht jetzt die Updates vom Basissystem Debian Bookworm? Wurde das einfach schlichtweg vergessen?

    Da ein Kernel-Update anstand, rate ich jedem, sich das gut zu überlegen, ein Update durchzuführen jetzt mit seinem System. Da sollte man genau wissen, was man tut. Ansonsten einfach warten, was UGreen mit dem nächsten Update liefert.

    Also das sind die Optionen. Entweder der User kümmert sich selber drum, wie ich das gerne mache, oder sie müssen irgendwie die Updatesperre bringen, dass der User nicht selbst daran rumfingern kann. Sonst stimmt das einheitliche Unterbaukonstrukt doch gar nicht mehr überein ? Dann sind doch alle User auf unterschiedlichen, upgegradeten Systemen unterwegs. Ich rede hier nur von dem Unterkonstrukt, nicht von dem Ugreen eingeflochtenen Aufsatz.

    Dann gibt's doch die Abhängigkeiten, also manche Updates werden nur angezeigt, sind aber Abhängigkeiten anderer Pakete und sollten nicht einzeln installiert werden, das ist auch ganz wichtig.

    Also weiß jemand mehr über die Update-Politik von Debian Bookworm von Ugreen? Es gibt ja GUI Updates meist nur Major Release und wichtige Sicherheitsupdates oder Konsolenupdates, alle verfügbaren Pakete.

    Meine Empfehlung im Moment: Alle Updates nur über die GUI von Ugreen ,Wer weiß, was er tut, kann auch kleine Update-Pakete über die Konsole machen. Die sind meist unbedenklich. Natürlich wie immer vorher ein Backup oder Snapshot.

    (Ach, und für die Leute, die TailScale nativ nutzen, also direkt über die Konsole installiert auf der NAS wie ich oder in den virtuellen Maschinen, beachtet, dass dort die resolf.conf überschrieben wird. Ich habe mich nämlich gewundert, warum ich manchmal kein Internet aus der NAS habe. Umgedreht ja, aber ich komme nicht raus.Da müsst ihr von Hand nochmal neu eintragen in der .conf und sperren. Nur so als Info ...)

    Habe schon Kontakt mit Ugreen aufgenommen. Und werde hier aktualisieren.

    Update 1 09:18

    Also, wie ich mir schon dachte, sie raten davon ab, das über die Konsole zu machen. Er meint, ich soll das im Docker machen. :whistling: im Docker ? Das sind Systemkomponenten, die haben keine Abhängigkeit zum Docker..... Ich habe ihn noch mal ausdrücklich darauf hingewiesen. Bin auf weitere Antwort gespannt.

    Update 2 09:43 Wichtige Mitteilung :!:

    So, jetzt hatte ich endlich jemanden, der sich auch im Wald befindet und super Antworten gegeben hat, auch alles logisch und konsequent aufgelistet. Wie ich mir schon dachte, ist ja alles verwoben und verwebt. Ich hatte ja auch meinerseits Screenshots mitgeschickt, wo ich ihm das Problem erklärt habe.

    :!:Deshalb dürft ihr auf keinen Fall apt upgrade verwenden. apt update hingegen könnt ihr mit verwenden. Offizielle Ugreen Aussage.:!:

    Die Entwickler sind dran und prüfen und testen natürlich das System auf die neue Ausbaustufe (Kernel) Natürlich hat hier höchste Priorität die Systemintegrität.

    Deshalb müssen auch Kompatibilitätstests durchgeführt werden und das kann sich noch ein bisschen ziehen wie alter Kaugummi ... Ich muss zugeben, ich bin wirklich jemand, der schlecht mit einem Label "oldstable" leben kann Aber das ist nur meine persönliche Präferenz.

    Zur Erklärung, warum das so ist, möchte ich hinzufügen, dass der Übergang von Stable zu Oldstable macht auch Updates viel riskanter. Und außerdem manche Updates könnten auch Konfigurationsänderungen mit sich bringen. Deshalb braucht man kontrollierte Updates. Also ich bin wirklich gespannt, wie das Team das hinbiegen will. Der Problemfaktor ist hier die Zeit. Je länger Zeit verstreicht, desto schwieriger werden die Updates für die Systeme der Nutzer... Aus diesem Grund bin ich jemand, der halt nicht gerne mit dem Prädikat oldstable leben kann.

    Aber bei dem nicen Support, den Ugreen liefert, muss ich sagen, bin ich wirklich guter Dinge, dass die das relativ zügig stable hinbekommen.

    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 5600MHz, 4x4 Lexar® NM790 M.2 2280 PCIe Gen 4x4 TB NVMe

    Edited 3 times, last by Protogonos (August 14, 2025 at 10:01 AM).

  • Meine Rede, UGreen hat ein NAs gebastelt, dass das darunter leigende Bookworm vollkommen durchlöchert hat. Wir sind auch schon bei Debian Trie. Aus meiner Socht kann ich nur jedem raten, keine Dienste pp. aus dem Internet zugänglich zu machen. Es fehlen Pakcete, es wird mit teilweise abenteuerlichen Rechten operiert. Hinterläßt keine guten Eindruck. Als nur NAS ok aber mehr auch nicht

  • Das Update Debian 13.0 ist ja grad erst ein paar Tage alt und es ist deshalb ja noch nicht unbedingt die große Eile geboten.

    UGOS Pro != Debian

    Soweit ich es weiß läßt sich seit geraumer Zeit eh kein "apt-get Upgrade" mehr durchführen. So sollte das selbst durchzuführen unter Umständen schwierig / nicht möglich sein.

    Was UGOS Pro betrifft würde ich hier nur Upgrades durchführen, welche mit UGOS Pro einhergehen, da UGOS Pro halt doch als OS nicht gleichzeitig Debian entspricht.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro in Späh ^^

    DXP4800+ 2x8TB WDRedPl Btrfs Raid1 2x 2TB Lexar NM790 Raid1, 64GB RAM Kingst. KVR48S40BD8-32 DDR5/4800MH

    DXP2800 1x 12TB Seag. 1x 12TB WDRedPl, Raid1 Btrfs 16GB RAM Cruc. CT16G56C46S5.C8B2, 2x NVME Samsg,

    DS1525+ 2x8TB WD, Btrfs SHR, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1. 40GB ECC RAM_Speicher.de

    DS920+ DSM 7.3.2 Btrfs Raid1 2x8TB WD, 2x2TB Samsg. 970 EVOPlus, RAM 20GB DDR4-2666MHZ Speicher.de

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Switch Zyxel GS1200-8 1GB, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB

  • Ist bei Synology nicht anders bzw. sogar noch krasser. Und ohne es genau zu wissen unterstelle ich mal, dass Qnap es da auch nicht anders handhabt. Ich würde auch keinesfalls manuell irgendwelche Pakete aktualisieren sondern nur das upgraden was Ugreen auch offiziell anbietet.

    Nicht immer sind alte Versionen auch ohne Updates, Debian z.B. aktualisert ja auch (gerade gegen Ende der Laufzeit der jeweiligen Version) offiziell nicht mehr supportete Versionen selbst, siehe z.B. php.

    Mein Setup

    UGreen DXP2800, 2x 8 TB Seagate IronWolf, 2x 480 GB Crucial E100, 16 GB Corsair

    Synology DS124, 6 TB Seagate Barracuda

    Synology DS119j, 4 TB WD RED

  • Bookworm vollkommen durchlöchert

    Ist mir auch aufgefallen.

    Es fehlen Pakcete

    Was fehlt, kannst du gerne nachinstallieren, habe ich auch gemacht.

    deshalb ja noch nicht unbedingt die große Eile geboten.

    Wenn du alleine bist und keine anderen Systeme mit updaten musst, gebe ich dir vollkommen recht. Aber hier sind fünf Versionen schon übersprungen worden, bevor überhaupt die Modul mal eine Erneuerung bekommen ... Das ist insofern schlecht, da manche Module nur einen Versionssprung zulassen. Verstehst du, worauf ich hinaus will? Man kann jetzt nicht hingehen und das Modul dann komplett tauschen, weil man nicht weiß, wer auf welchem System was installiert hat und wohin die Abhängigkeiten führen. UgosPro ist verwoben mit Bockworm also nicht nur aufgesetzt. Das macht es für die Programmierer außerordentlich schwierig. Aber ich denke, die werden das auf jeden Fall hinbekommen. Die haben ein Ziel und nach dem großen Erfolg werden dort ganze Entwicklerkompanien dran sitzen.

    seit geraumer Zeit eh kein "apt-get Upgrade" mehr durchführen

    *Hust Hust... nichts ist unmöglich :)


    Was UGOS Pro betrifft würde ich hier nur Upgrades durchführen, welche mit UGOS Pro einhergehen

    Updates ja nur über die GUI, Finger weg von der Konsole würde ich dazuschreiben :thumbup: Wie gesagt, die sind auf jeden Fall dran, das hat man mir mitgeteilt.


    Ich glaube, man war einfach überrascht von dem Erfolg. Es sollte eigentlich nur eine Testboje sein, die man ausgeworfen hat. Und natürlich hat man dann schnell irgendwas UgosPro aufgesetzt für die Nas und jetzt mit dem größeren Erfolg sozusagen kommt auch mehr Verantwortung. Ich denke, die werden alle Lücken beheben und die werden auch den Unterbau, das Konstrukt später abkapseln. Wir alle wissen, wie schnell die Leute in China arbeiten, das kann man absolut nicht mit Europa vergleichen. Das sieht man ja schon an dem Support alleine. Jedes Mal, aber auch jedes Mal, wenn ich Kontakt mit dem Support habe, hat sich meine Anfrage innerhalb von einer Stunde erledigt. Egal wann, ob montags morgens oder sonntags nachts, es ist völlig egal, dieser Support antwortet schneller als jeden Support, den ich sonst kenne.

    DXP480T Plus, 2x32 GB Crucial DDR5 5600MHz, 4x4 Lexar® NM790 M.2 2280 PCIe Gen 4x4 TB NVMe

  • Protogonos / tuxoche

    Euch beiden vielen Dank für die Einblicke "unter die Motorhaube" und das ihr nachhakt. Ich verstehen Linux ein wenig, aber nur an der Oberfläche.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.41.1.0107 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.2.3 (Trixie) - AGH - NPM - Unbound
     MacBook Air M4 | macOS 26.4.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.24 Beta) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Jedes Mal, aber auch jedes Mal, wenn ich Kontakt mit dem Support habe, hat sich meine Anfrage innerhalb von einer Stunde erledigt. Egal wann, ob montags morgens oder sonntags nachts, es ist völlig egal, dieser Support antwortet schneller als jeden Support, den ich sonst kenne.

    Klar das macht Freude. Aber offen gesagt überrascht mich das nicht. Wenn ein Hersteller mit einem noch in der Entwicklung befindlichen Produkt den etablierten Anbietern Marktanteile abknöpfen will, und es nicht Kraft des Produktes schafft... was bleibt ihm dann sonst noch? Nebst einer Tiefpreisstrategie die bekantlich ja schon angewendet wird.,

    Und Gleichzeit ein gut funktionierender Support auch ein Kanal um der eigenen Produktentwicklung mit kostenlosen Hilfestellungen ( Fragen, Tipps, Anregungen) der User auf die Sprünge zu helfen und so ein Produkt zur marktreife zu bringen.

    Dass der Support bei etablierten Herstellern/Anbietern unabhängig des Produkts oft nicht so gut funktioniert stimmt sicherlich. Umso erfreulicher, wenn ein neuer Marktteilnehmer einen anderen Weg geht.

  • apt-get <...> ist zumindest fragwürdig, ob es das tut, was man denkt, dass es tun sollte. Wenn dann apt <...> ohne -get.;)

    Aber wie hier schon geschrieben stand, besser nicht machen!

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 GB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 GB (Btrfs)

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Wieso sollte apt-get nicht das tun was es für gewöhnlich macht? Worauf beruht Deine Aussage?

    /usr/bin/apt und /usr/bin/apt-get sind symlinks auf /usr/bin/apt-wrapper. apt-wrapper selbst ist ein Script welches die Argumente auswertet und bei auffinden von upgrade den Text

    Quote

    Please do not perform upgrade, there is an irrecoverable disaster to the system, at your own risk.

    ausgibt. Bei anderen Argumenten wird das Originalprogramm mit den Argumenten ausgeführt. Versteckt sind die Originale unter /etc/apt/.bin

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