Verhindert "Backup nach Dateiänderung", dass Platten in den Ruhezustand gehen?

  • Hallo Zusammen,

    ich habe mir ein DXP 4800+ besorgt und möchte damit u.a. die wichtigen Daten auf den verschiedenen Rechnern im Haus sichern (ja, ist nicht perfekt, aber als Teil von 3-2-1 mein persönlicher Kompromiss zwischen Aufwand/Nutzen). Einrichtung usw. hat alles gut geklappt, die Apps laufen alle direkt von Beginn an auf einer M2 und die Daten werden auf Raid1 HDDs gelegt.

    Beim Anlegen der Sicherungen erschien mir die Option "nach Dateiänderung" am sinnvollsten, da so ja nach meinem Verständnis direkt, wenn ich eine Datei ändere oder eine neue in den Ordner packe das Ganze auch aufs NAS kopiert wird (inkrementell und Versionierung ist auch an). Das spart manuellen Aufwand und auch die technisch weniger versierten Nutzer im Haushalt können so ohne selbst etwas machen zu müssen nutzen.

    Nun ist mir aber aufgefallen, dass die HDDs niemals in den Ruhezustand gehen. Würde Jemand durchgehend in den entsprechenden Ordnern am PC irgendwas ändern, wäre das klar, aber das ist nicht der Fall. Trotzdem schreibt "Sync & Backup" alle ~30 Sekunden scheinbar irgendwas auf die Platten und verhindert so den Wechsel in den Ruhezustand.

    Kann mir Jemand erklären warum das so ist oder ob ich hier ggf. einfach grundsätzlich etwas falsch eingestellt haben könnte?

  • Schau doch einmal ob Du in den Protokollen hierzu einen Hinweis findest.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro (64GB RAM) btrfs, 2x12 TB SG Enterpr. Raid1, 1x12TB SG Enterpr. Basic, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1,

    DXP2800 btrfs 1x 12TB WDRedPl, 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, NVME 2x 500GB Samsg. 970 EVOPlus Raid1,

    DS1525+, btrfs 2x8TB WD, btrfs SHR, 1x 12 TB SG IronWolf, 1x 3TB WD RedPlus, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 40GB ECC RAM

    DS218+ btrfs 1x12TB WD, 1x SSD 500GB, RAM 20GB DDR4-2666MHZ

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB, Zyxel GS1200-8 x 1GB,

  • Ich habe den Beitrag jetzt 3 mal gelesen und werde nicht richtig schlau.

    Aber ich fange mal so an:

    Die NAS ist nun deine Zentrale Komponente im Netzwerk, das must du erst einmal verinnerlichen.

    Deine 3-12 PC/Mac oder What ever gehören vermutlich unterschiedlich Personen.

    Jede dieser Personen bekommt von dir auf der NAS einen eigenständigen User ohne Adminrechten.

    Somit stehen jeden User / Endgerät ein eigenes Homeverzeichniss zur Verfügung.

    Deine Aufgabe ist es nun einmalig, dieses Home-Laufwerk, egal ob per SMB oder NFS jedem User auf seinem Gerät einzurichten, und die wichtigen Daten somit zur NAS zu verschieben.

    Dann erklärst du es denen… alles was euch heilig ist kommt da rein, oder ihr habe es nicht besser verdient.

    Anders bekommst du die Wildwüchse nicht in den Griff wenn überall Schattenbestände oder wichtige Daten verteilt rumliegen. Sie gehören zwingend an den einen Zentralen Ort, alles andere ist in Grunde „unsupportbar“ und nicht ordentlich zu sichern.

    Dann benötigt du auch kein wildes gesynce auf den Geräten.

    Nun kannst du den ganzen Kram auch ordentlich sichern.

    Ob du die Homes auf der NAS ins NVME Volume oder HDD Volume packst, must du einmalig entscheiden. Das hängt auch von der zu erwartenden Größe ab.

    Das deine HDD‘s nicht in den Ruhemodus gehen wollen kann viele Gründe haben, offensichtlich ist irgend wo Traffic drauf.

    Aber das ist ja auch völlig egal, die HDD‘s sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, lediglich könnte es dich anfänglich stören, aber es stellt eigentlich den Normalzustand dar.

    Meine Hardware


    • DXP 6800+ | 32 GB | 2 x 20 TB Exos | 2 x 500 GB Sata-SSD | 2 x 4 TB NVME Samsung 990 Pro (Main)
    • DXP 2800 | 16 GB | 2 x 2 TB WDRed SA500 | 2 x 4 TB NVME Samsung 990 EvoPlus (Backup)

    • DXP 2800 | 16 GB | 2 x 8 TB Ironwolf | 1 x 2 TB NVME Samsung 990 Pro (Projekt)

  • Schau doch einmal ob Du in den Protokollen hierzu einen Hinweis findest.

    Das habe ich versucht, Protokoll für "Sleeping" heute Vormittag erst aktiviert. Einmal ging eine der Platten heute Mittag für 2 Minuten Sleeping, einmal beide am späten Nachmittag für rund 20 Minuten. "Nie" war also scheinbar nicht ganz richtig.

    Ob es aber Sync & Backup ist oder was anderes, was auf die Platten zugreift, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Wenn's da eine Möglichkeit gibt das heraus zu finden, bin ich offen für Anregungen ^^.

    Ich habe den Beitrag jetzt 3 mal gelesen und werde nicht richtig schlau.

    Das deine HDD‘s nicht in den Ruhemodus gehen wollen kann viele Gründe haben, offensichtlich ist irgend wo Traffic drauf.

    Aber das ist ja auch völlig egal, die HDD‘s sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, lediglich könnte es dich anfänglich stören, aber es stellt eigentlich den Normalzustand dar.

    Sorry, ich dachte etwas Kontext hilft, aber scheinbar hat es dann eher das Gegenteil bewirkt.

    Eigentlich bin ich grundsätzlich mit der Lösung so fein. Separate Nutzer/Ordner gibt's und die entsprechenden Ordner auf den jeweiligen PCs sind in unterschiedlichen Backup Jobs konfiguriert.

    Dass der Dauerbetrieb kein Problem für die Platten ist, ist mir bewusst. Ich möchte lediglich verstehen, was die Platten da am laufen hält. Wenn's sinnvoll ist/irgendeinen Vorteil bringt/nicht anders geht, ist das fein. Wenn das aber nicht der Fall ist, wäre da bei einer handvoll Dateien pro Woche durchaus Raum bspw. unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.

  • Ja, da gibt es schon Möglichkeiten.

    Ausschlußverfahren,

    Schlafmodus auf 10 Min einstellen.

    Alle Pakete Deaktivieren und beobachten ob sie schlafen gehen. Wenn sie das tun, ein Pajkt nach dem anderen aktivieren und beobachten ob sie aufwachen. Evtl. auch vom Netzwerk trennen, falls Dockrr vorhanden sind diese auch mit den Apps deaktivieren und nach den Apps diese einzelnen aktivieren. Als letztes wieder am LAN anschließen.


    Nimm Dir Zeit zwischen den einzelnen Aktivierungen zum Beobachten.

    Ich habe da einmal schon viel Zeit Verbracht.

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    DXP2800 btrfs 1x 12TB WDRedPl, 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, NVME 2x 500GB Samsg. 970 EVOPlus Raid1,

    DS1525+, btrfs 2x8TB WD, btrfs SHR, 1x 12 TB SG IronWolf, 1x 3TB WD RedPlus, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 40GB ECC RAM

    DS218+ btrfs 1x12TB WD, 1x SSD 500GB, RAM 20GB DDR4-2666MHZ

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  • lsof?

    lsof /Pfad/der/zu/untersuchen/ist

    Da ich aber wissen will, was auf die Platten, d.h. Speicherpool mit n Volumes und n Freigaben, zugreift, würde ich die nicht einzeln prüfen, sondern die Ausgabe in eine Textdatei schicken und in der die Freigaben suchen.

  • Du solltest davon ausgehen, daß nicht jeder User soweit ist, das ganze ohne erläuterung umzusetzen.

    Wäre nett wenn Du hierzu eine kleine Erklärung zum Vorgehen dazu schreibst.

    So wäre deumas vermutlich besser geholfen.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro (64GB RAM) btrfs, 2x12 TB SG Enterpr. Raid1, 1x12TB SG Enterpr. Basic, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1,

    DXP2800 btrfs 1x 12TB WDRedPl, 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, NVME 2x 500GB Samsg. 970 EVOPlus Raid1,

    DS1525+, btrfs 2x8TB WD, btrfs SHR, 1x 12 TB SG IronWolf, 1x 3TB WD RedPlus, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 40GB ECC RAM

    DS218+ btrfs 1x12TB WD, 1x SSD 500GB, RAM 20GB DDR4-2666MHZ

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB, Zyxel GS1200-8 x 1GB,

  • lsof ist ein sehr mächtiger Befehl, den ich auch sehr gerne einsetze. Allerdings ist die Ausgabe ohne Pipe und anschließendem grep Befehl, eher sinnlos, m. E., denn da kommt zuviel raus. Der Befehl sollte daher wie folgt aussehen

    lsof | grep /Pfad/der/zu/untersuchen/ist

    Man kann den Befehl auch gerne öfters absetzen, der verändert keine Daten. Manchmal muss man das auch, da lsof nur auf den aktuellen Zeitpunkt schaut.

    Wobei man bei grep auch abfragen kann, liste mir die Zeilen nicht auf, und man kann auch mehrere grep Befehle über Pipezeichen nacheinander ausführen. grep kann auch Reguläre Ausdrücke. Ein Programm das man als Linux User auch kennen sollte m. E.. Es erleichtert auf der Konsole ungemein.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

  • Danke für die Tipps, ich werde da mal ein bisschen rumprobieren, sobald ich etwas mehr Zeit habe.

    Was ich jetzt aber schon beobachten konnte: Sind alle PCs aus, gehen die Platten auch wie eingestellt nach 30min in den Sleep und kamen auch erst heute morgen wieder hoch, als der erste PC an war. Dann nach 30min wieder Sleeping und nach 12/14min waren laut Log beide wieder "wach".

    Damit würde ich für mich zumindest schon einmal ausschließen, dass es aktuell einen Prozess auf dem NAS gibt, der den Sleep verhindert.

    Ggf. funktioniert es mit dem Ugreen Client am PC dann einfach anders, als ich es gedacht/erwartet hatte. Ich war davon ausgegangen, dass da "einfach" die Ordner in den Jobs lokal beobachtet werden und wenn es zu einer Änderung kommt, wird diese eben aufs NAS gespielt. Offensichtlich findet da aber noch irgendwas anderes statt, dass in gewissen Abständen dafür sorgt, dass irgendwas (kleines) auf den HDDs geschrieben wird. Bei zwei oder drei aktiven PCs kommt dann quasi kein Fenster zustande, in dem die Platten lange genug inaktiv sind, um in den Sleep zu gehen. Falls da wer mehr weiß/herausfindet, was genau da los ist, würde ich mich rein Interesse halber über eine Info freuen.

    Hab's die Aktivierung vom Ruhezustand jetzt mal von 30min auf eine Stunde gestellt, damit es tagsüber keine "zwei Minuten Sleeps" mehr gibt und die Platten da unnötig oft anlaufen müssen.

    Eine Verbesserung für mich wäre jetzt aber noch eine einfache Lösung, damit dann, wenn alle PCs aus sind (passiert in aller Regel nur für die Nacht), die Platten schneller in den Ruhezustand gehen. Falls da Jemand eine Idee oder schon umgesetzte Lösung hat, teilt die gerne.

  • Also wenn ich raten müsste, ging es eineb darum, dass nicht jeder unbedingt umfassendes Linux Wissen mitbringt und ggf. ein, zwei zusätzliche Sätze geholfen hätten, damit es auch für Einsteiger verständlicher ist, was hier zu tun wäre.

    Ich bin recht zuversichtlich, dass ich es mit der Seite (und etwas googeln für die Ausgabe in eine Textdatei) sicherlich hinbekommen würde, für Anleitungen befolgen auf Basis von Grundverständnis reicht's bei mir. Aber für Jemanden der mit dem NAS seine ersten Linux Kontaktpunkte hat, würde ich das ggf. nicht direkt voraussetzen.

  • Also wenn ich raten müsste, ging es eineb darum, dass nicht jeder unbedingt umfassendes Linux Wissen mitbringt und ggf. ein, zwei zusätzliche Sätze geholfen hätten, damit es auch für Einsteiger verständlicher ist, was hier zu tun wäre.

    Genau so war das gemeint.

    Meine Hardware

    iDX6011 Pro (64GB RAM) btrfs, 2x12 TB SG Enterpr. Raid1, 1x12TB SG Enterpr. Basic, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1,

    DXP2800 btrfs 1x 12TB WDRedPl, 16GB RAM Crucial CT16G56C46S5.C8B2, NVME 2x 500GB Samsg. 970 EVOPlus Raid1,

    DS1525+, btrfs 2x8TB WD, btrfs SHR, 1x 12 TB SG IronWolf, 1x 3TB WD RedPlus, 2x 2TB NVME Lexar NM790 Raid1, 40GB ECC RAM

    DS218+ btrfs 1x12TB WD, 1x SSD 500GB, RAM 20GB DDR4-2666MHZ

    USV US3000, EatonEllip.PRO 850DIN, Zyxel XMG-108 8 x 2,5GB, Zyxel GS1200-8 x 1GB,

  • Ich habe auch gerne ein bisschen Kontext bei Erklärungen und Tipps.

    Bin meistens auf Windows unterwegs und ich gehe nur sehr selten auf das NAS. Das soll einfach nur laufen und seinen Job machen. Und wenn ich mir Hilfe hole, ist das nicht grundlos. Ein paar Zeilen Erklärung sind gut und können nichts schaden, sondern sind einfach nur freundlich und (oft) hilfreich.

  • @Alle...dieser Thread wurde zur Wahrung unserer altgewohnten Netikette bereinigt.
    Unpassende Beiträge wurden entfernt, um wieder beim Thema zu bleiben.
    VG Willi

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