Pihole und Port 53

  • Hey Zusammen,

    seit dem vorletzten Update scheint es ja Probleme PiHole auf Port 53 laufen zu haben, da dieser seitdem von dnsmasq genutzt wird,

    Nach jedem Update muss man, wenn man keine VMs benutzt immer per SSH den Dienst stoppen und deaktivieren.

    sudo systemctl stop dnsmasq

    sudo systemctl disable dnsmasq

    Das mache ich auch immer, nur vergesse ich es auch gerne mal nach einem Update und wüsste gerne, wie ich das Problem dauerhaft beheben kann?

    Danke euch und viele Grüße

  • Moin,

    das Thema "Port 53" zieht sich wie ein roter Faden durch Forum. UGOS nutzt ihn systemintern und als Lösung haben sich entweder

    a) MacVLAN (siehe auch das [TUT] AdGuard Home)

    oder

    b) ein separates System (bspw. RasPi) und lassen PiHole/AGH dort laufen (bei Bedarf noch Nginx Proxy Manager)

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.20.0.0142 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.7.2 (Debian Trixie) | AGH/Unbound/NPM | 1x WD Red SA500 (USB)
     MacBook Air M4 | macOS 27.0.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.50) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

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  • Moin,

    das Thema "Port 53" zieht sich wie ein roter Faden durch Forum. UGOS nutzt ihn systemintern und als Lösung haben sich entweder

    a) MacVLAN (siehe auch das [TUT] AdGuard Home)

    oder

    b) ein separates System (bspw. RasPi) und lassen PiHole/AGH dort laufen (bei Bedarf noch Nginx Proxy Manager)

    Hatte meinen piHole vorher auf einem kleinen Dell Wyse laufen, wollte aber alles auf ein Gerät ziehen, damit es zentral verwaltet werden kann.

    MacVLAN muss ich mich erst einlesen, da habe ich gar keine Erfahrung drin, aber scheint ja keinen Weg drumherum zu geben. :)

  • Ich hab mal geschaut. Port 53 tcp/udp ist belegt durch "dnsmask", aber nur auf localhost 127.0.0.1/::1.

    dnsmask scheint so ein kleiner DNS/DHCP-Schmalspur-Server zu sein, konfiguriert über die /etc/dnsmask.conf (dort liese sich auch ein anderer Port einstellen). Ich frag mich nur, wozu die rein lokal sowas brauchen? :/

    Lässt sich Pihole vielleicht auf ein bestimmtest interface binden?

    Ugreen NAS DPX4800Plus, UGOS 1.20.0.0142, 2x Samsung 990 EVO Plus NVMe M.2 SSD 2 TB Raid1, 3*Toshiba MG10ACA20TE HDD 20TB Raid5, 64GB RAM -> 2 x Crucial DDR5 RAM 32GB 4800MHz SODIMM
    DS1522+ | DSM 7.4.1-90080 (Final) | 40 GB RAM | 3 x WD 14TB WD140EFGX Red Plus SHR, 2 x M.2-Samsung 980 Pro SSD 1TB SHR
    DS415+ | DSM 7.1.1-42962-9 (Final) | 8 GB RAM | 3 x WD 6TB WD60EFRX Red Raid5, 1 x SSD Intel 128GB Basic

  • Servus,

    so wie ich es in einem Reddit Beitrag gelesen habe, ist dnsmasq Bestandteil der "Virtual Maschine"-App. Wird diese deinstalliert, ist der Port 53 wieder frei. Wisst Ihr wo technische Dokumentationen der Apps zu finden sind, die solche Details enthalten?

  • ...oder dich alternativ mit der /etc/dnsmasq.conf auseinandersetzen:

    Code
    # Configuration file for dnsmasq.
    ...
    # Listen on this specific port instead of the standard DNS port
    # (53). Setting this to zero completely disables DNS function,
    # leaving only DHCP and/or TFTP.
    #port=5353
    ...

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.20.0.0142 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.7.2 (Debian Trixie) | AGH/Unbound/NPM | 1x WD Red SA500 (USB)
     MacBook Air M4 | macOS 27.0.1 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.50) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

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  • *kw* nachdem du die dnsmaq.conf erwähnt hast, habe ich mich mal damit auseinandergesetzt. Wenn ich aktuell etwas anpasse, hat dies keinen Effekt auf den Service. Er benutzt weiterhin Port 53. Hast du Erfahrungen damit und weißt womit das zusammenhängt?

  • Wenn ich aktuell etwas anpasse, hat dies keinen Effekt auf den Service

    Weil du ihn nach einer Änderung nicht neu startest?

    Code
    sudo systemctl restart dnsmasq 
    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • Habe ich natürlich gemacht. Um sicherzugehen habe ich ebenfalls einen reboot ausgeführt. Und ein weiteres Config-File unter /etc/dnsmasq.d/ bringt auch nichts...

  • K.A. was du machst. Der einzige aktive Eintrag in meiner dnsmasq.conf ist port=0. Nach dem Neustart des Dienstes gibt es diesen Status:

    Code
    root@DXP6800PRO:/# systemctl status dnsmasq.service
    ○ dnsmasq.service - dnsmasq - A lightweight DHCP and caching DNS server
         Loaded: loaded (/lib/systemd/system/dnsmasq.service; disabled; preset: enabled)
         Active: inactive (dead)
    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • Nach einer genaueren Analyse habe ich die Lösung bei mir gefunden.

    Einfach im File /usr/ugreen/etc/dnsmasq/dnsmasq.conf bspw. die Zeile port=5353 hinzufügen und den Service neu starten.

  • Damit legst du ihn auf einen anderen Port.

    Eine Frage am Rande, laufen bei dir VMs?

    Meine Hardware


    • DXP6800PRO | 2 x CT16G48C40S5.M8A1 16 GB 4800 MHz | 3 x Seagate ST12000VN0008-2YS101 12TB | 3 x Samsung SSD 870 EVO 1TB | 4 x Samsung SSD 990 PRO 2TB

  • Habe ich natürlich gemacht. Um sicherzugehen habe ich ebenfalls einen reboot ausgeführt. Und ein weiteres Config-File unter /etc/dnsmasq.d/ bringt auch nichts...

    Hatte gerade das gleiche Phänomen.

    Bei mir war UGREENlink noch aktiviert und dieses Feature scheint dann zusätzlich die config aus /usr/ugreen/etc/dnsmasq/dnsmasq.conf zu laden. Kurzum: Habe es deaktiviert und dann wurde auch port=0 respektiert.

  • Ich habs mit dem zweiten LAN Kabel probiet und es geht trotzem nicht

    Quote

    version: '3.8' services:   pihole:     image: pihole/pihole:latest    container_name: pihole    hostname: pihole    ports:       - "192.168.178.115:53:53/tcp"       - "192.168.178.115:53:53/udp"       - "192.168.178.115:8081:80/tcp"       - "192.168.178.115:443:443/tcp"     environment:       - TZ=Europe/Berlin      - WEBPASSWORD=dein_sicheres_passwort    volumes:       - ./pihole/etc-pihole:/etc/pihole      - ./pihole/dnsmasq.d:/etc/dnsmasq.d    restart: unless-stopped    cap_add:       - NET_ADMIN

  • seit dem mein pihole über macvlan eine eigene IP hat brauche ich lokal nichts mehr verbiegen um es sauber laufen zu lassen. Das gleiche gilt bei mir für syncthing.
    Am Ende kann man sagen, dass portkonflikte immer noch am besten mit eigenen IPs zu lösen sind. Dabei ziehe ich auf dem NAS ein macvlan immer noch eigenen VMs vor. So kann man die Reserven des NAS meiner Meinung nach effektiver nutzen als sie durch VMs zu blockieren.

    Signatur ...

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