Community Quasselecke

  • Doch, wird sie, aber nach eigenem „Schema“. Ich habe die Settings der Abfragen (Frequenz) angepasst und prüfe, ob das wirklich ursächlich ist. Ich glaube nicht.

    PS: die Werkstatt hat das heute bestätigt, dass das Fzg. - unabhängig der HACS Integration - regelmäßig online geht und diese Verluste normal sind. Dafür gibt es den von dir hinterfragten Ausgleich.

    UGREEN DXP2800 | UGOS 1.19.1.0126 - 16GB RAM - 2x Lexar NM790 1TB Btrfs RAID1 - 2x Seagate IronWolf 4TB Btrfs RAID1
    Raspberry Pi 4B/4 | DietPi 10.6.2 (Debian Trixie) - 1x WD Red SA500 (USB)
     MacBook Air M4 | macOS 26.6.2 |  mobile devices only | FRITZ!Box 7690 (OS 8.25) | Eaton Ellipse ECO 650 DIN USB USV

  • Zurück aus dem Urlaub wartete bereits ein flammneues, flitzeschnelles und sehr gut ausgestattetes 16“ Laptop darauf, von mir eingerichtet und bespaßt zu werden. Da ich seit Jahren ausschließlich Laptops nutze und neben Linux Mint auch immer eine Windows 11 Installation griffbereit haben möchte, musste natürlich wieder ein Dual-Boot-System her.

    Nachdem die Ersteinrichtung von Windows nach drei Neustarts und einer unendlichen Klickerei durch aberwitzige Menüs nach einer guten Stunde endlich fertig war, wurde mir wieder bewusst, warum ich damals zu Linux Mint gewechselt bin. Ganz ehrlich! Was Microsoft einem während der Installation von Windows alles unterzuschieben versucht, ist wirklich frech. Aber gut.

    Dann habe ich über die Datenträgerverwaltung die Windows Partition verkleinert um eine freie Partition für Linux Mint zu erhalten. Dabei fiel ihr auf, das Microsoft bei der Angabe von Speicherkapazitäten keiner Logik folgt. Selbst die Befragung einer KI konnte sich keinen Reim darauf machen. Es ist zwar immer die Rede von MB und GB, aber wenn ich z.B. die Partition auf 350.000 MB verkleinere, erhalte ich in der anschließenden Übersicht keine 350 GB wie zu erwarten wäre, sondern irgendwas mit 358,46 GB oder so (habs nicht mehr ganz im Kopf). Ich habe dann versucht, MB nach MiB oder MB nach GiB aufzulösen, aber nie kam dabei etwas heraus, was annähernd an die geforderten 350.000 MB heranreichte. Entweder kam zuviel oder zuwenig, vor allem aber immer krumme Zahlen dabei heraus. Auf sowas kommt mein innerer Monk überhaupt nicht klar. Also habe ich durch herantasten und ausprobieren irgendwann geschafft, das in der Übersicht 350 GB steht. Ich brauchte diese Zahl für meinen inneren Seelenfrieden.

    Nun gut. Ab ins BIOS, Secure Boot ausgeschaltet und von einem Linux Mint USB-Stick gebootet und nach dem Start die Installation angestoßen. Nachdem ich die Partiton ausgewählt hatte, sagte mir das System jedoch, das BitLocker aktiviert ist und deshalb keine Installation von Linux Mint möglich wäre. Also die Installation abgebrochen, den USB-Stick abgestöpselt und das Laptop neu gestartet. Bei der PIN-Anmeldung von Windows wurde ich darüber informiert, das ich keinen Zugang hätte. Also zurück ins BIOS und Secure Boot wieder eingeschaltet. Dann konnte ich Windows wieder starten. In der Systemsteuerung angekommen musste ich jedoch feststellen, das BitLocker deaktiviert war und es plöppten einige Fragezeichen über meinem Kopf auf. Nach eingehender Recherche fand ich dann heraus, das nicht BitLocker das Problem war, sondern die Geräteverschlüsselung. Erst nachdem ich diese deaktiviert hatte konnte ich Linux Mint endlich installieren.

    Hölle. Hölle. Hölle. Das hat mich jetzt wieder Stunden gekostet, nur um Linux Mint im Dual-Boot neben Windows 11 einzurichten. Linux Mint war im übrigen innerhalb von vielleicht 15 Minuten komplett installiert, alle Pakete aktualisiert, ein paar Grundeinstellungen vorgenommen und dabei einen einzigen Neustart benötigt. Das darf man echt keinem erzählen, was Microsoft da für einen Murks veranstaltet.

    Morgen geht’s dann darum, Linux Mint so einzurichten, das ich wieder Arbeitsfähig bin. Ihr müsst euch somit noch ein wenig gedulden, bis ich wieder komplett am Start bin.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP4800 Pro - 2x 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2x 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 2x 16GB Crucial CT16G56C46S5 RAM
    DXP2800 - 2x SanDisk SSD PLUS 1TB - 8GB Samsung M425R1GB4BB0-CWMOL RAM (Original)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
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  • Moini,

    ich hoffe, dass ich jetzt wieder öfters mein Unwesen hier treiben kann, gesundheitlich geht's steil bergauf, dadurch kann ich auch mal wieder etwas länger am PC arbeiten (ging nicht wegen dem Sitzen)... wobei ich in den letzten Monaten meine gesamte Infrastruktur umstellen konnte, weil ich ja viel Zeit hatte (aber immer unter Schmerzen)
    Tommes -> Ich habe fast mein gesamtes Leben Windows genutzt. Vor über 35 Jahren mit 11 Disketten Windows 3.0 installiert, um mal zu gucken, weil zum zocken nutzte man ja sowieso DOS. Dann Win 3.11, dann Win95, dann ......... Naja, ich habe sie alle mitgenommen, aber letztes Jahr fing Win11 an zu nerven. Immer wieder Probleme, kompliziert und vor allem wurde ich durch die DXP immer tiefer in das Linux Universum gezogen... mounten, apt get und sudo waren für mich Fremdwörter. Also in einer VM ein mint installiert, rumprobiert, ausprobiert und dann den Laptop auf Mint umgestellt. Dann den Desktop, und dann den Rechner meiner Frau. Win11 mit Office dann in einer VM installiert und das nutze ich dann nur noch für Access und 2 kleine Programme, die es in Linux so nicht gibt.

    Aber Mint hat so seine Probleme: Sehr langsame Update Zyklen, Probleme mit X11 und die immer noch nicht abgeschlossene Transformation auf Wayland. Und Ubuntu als Unterbau muss man mögen, durch die sehr enge Verbindung mit Canonical und deren nicht immer nachzuvollziehende Politik nicht einfach. Über Snap muss ich nichts sagen, weil das gibt es ja zum Glück unter Mint nicht.

    Ich habe dann diverse Linux Distributionen ausprobiert, CachyOs mit Arche als Unterbau ging für mich gar nicht, dann habe ich Kubuntu ausprobiert (KDE + Ubuntu, mit Snap) und dann bin ich bei Fedora 44 KDE hängen geblieben. In Kubuntu habe ich schon gemerkt, das KDE genau mein Ding ist, aber hier wieder Snap, und bei Fedora habe ich KDE mit DNF und Flatpak. Die Auswahl ist riesig, der Desktop ist mega, für mich total rund.

    Windows habe ich nur noch in der VM. Bei 64GB RAM läuft das super, schnell und total entspannt. Das gefrickelt mit dem Dual Boot hat mir den letzten Nerv gekostet. Und dann der extra Neustart ist mega ätzend. Die VM startet in wenigen Sekunden, und wenn ich eine Zwischenablage brauche nehme ich Rustdesk.

    Zudem läuft 24/7 ein Ubuntu Server ohne Desktop auf der VM, da habe ich einen LAMP Server am laufen auf dem ich eine kleine nette PHP Web Anwendung mit VSCode und Codex entwickel.

    Lg aus dem heißen Norden,

    deltapapa

    Mein System:

    DXP4800Plus, 2× 1TB Lexar NM790, 3x Toshiba 8TB MG10ADA800E, 2x 32GB Crucial DDR5 - 5600 S0DIMM CT32G56C46S5, UGOS 1.17.x
    DS918+, 12GB RAM, Volume1 -> 3x 4TB WD RED WD40EFRX / 1x 4TB WD RED WD40EFAX, Volume2 -> 1x 500GB NVMe M.2 Crucial CT500P1SSD8
    Fritzbox 7590 mit OS 8.x mit Wireguard, TNG Glasfaser, Linux Mint 22.04 / Kubuntu 26.04 / Ubuntu - Server 24.04

  • Am Anfang des Lebens bekamen wir Bepanthen,

    als Jugendlicher Nivea,

    und jetzt sind wir bei Voltaren angelangt. 😄

    Gute Besserung und allen ein schönes Wochenende.

    DXP 8800 Pro mit 40 GB Ram, 4 x Seagate Exos 28TB im RAID 6 und 2 x SAN ZANG MASTER 2TB im RAID 1

  • deltapapa Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, weshalb ich mir im Vorfeld auch einige Linux Distributionen angeschaut habe. Da ich mit Arch nie richtig warm geworden bin, sollte es auf jeden Fall Debian werden. Ubunutu hat mir dabei jedoch am wenigsten gefallen, unter anderem wegen der Politik von Canonical. Debian selbst war mir zu spartanisch, weshalb ich für mich mit Linux Mint einen sehr guten Kompromiss gefunden habe. Ich nutze Linux Mint jetzt bestimmt schon seit 3 Jahren und habe diesen Schritt bisher nie bereut.

    Alternativ, um von Ubuntu bzw. Canonical wegzukommen, hatte ich auf meinem Zweitlaptop Linux Mint Debian Edition - kurz LMDE - installiert. Leider ist hier die Updatepolitik wieder eine Andere als unter Cinnamon und die Pakete sind zum Teil nicht aktuell. Daher bin ich wieder zurück zu Cinnamon. Ich spiele aber durchaus mit dem Gedanken, irgendwann komplett auf LMDE umzustellen, auch wenn mir Linux Mint Cinnamon den besseren Komfort bietet.

    Ich bin nicht so der Freund von VMs, auch wenn ich sie mittlerweile selbst einsetzte. Für mich und meinen inneren Monk ist mir in dem Fall ein Dual-Boot System jedoch lieber. Ich nutze Windows zwar so gut wie nie, aber so ganz ohne will ich dann doch nicht sein. Es gibt auch noch weitere Gründe, warum ich Windows neben Linux Mint im Dual-Boot laufen lasse, die vielleicht aber nicht jeder nachvollziehen kann.

    Am Ende zählt doch, das man mit dem, was man sich da aufgebaut hat, zufrieden ist.

    Ach ja und ... gute Besserung.

    FRITZ!Box 5590 Fiber | UniFi Express 7 | 2,5-GBit-LAN & Wi-Fi 7
    DXP4800 Pro - 2x 1TB Crucial P310 NVMe RAID1 - 2x 2TB Crucial MX500 SSD RAID1 - 2x 16GB Crucial CT16G56C46S5 RAM
    DXP2800 - 2x SanDisk SSD PLUS 1TB - 8GB Samsung M425R1GB4BB0-CWMOL RAM (Original)
    DS224+ 3TB WD Red HDD RAID1 18GB Ram
    Linux Mint | Ubuntu-Server | Windows | iOS | iPadOS
    UGREEN.FORUM/Filebase | Synology-forum/Add-ons | GitHub.com/toafez

  • Moinsen.

    Zum Thema Linux-Qual-Wahl, meine liebste will komplett weg von Windows.

    Wir überlegen es mit S.U.S.E. zu versuchen, KDE ist ihr Ding und Debian ist wegen des System-D etwas in Verruf geraten.

    Ich würde gerne meine Windows Maschinen komplett Virtualisieren, aber das ist mir bei den ganzen Lizenzen zu unsicher, diese will ich nicht verlieren.

    Klar geht alles irgendwie, aber ich habe keine Methode gefunden, die Sicher ist. Wäre das nicht cool genau das weiterzuführen, was hier zum Beitrag-Tippen eingesetzt wird, aber als VM in QEMU?

    Welche SUSE könnt ihr Empfehlen. Das wird mal ’ne dreier Beziehung. Toll. Das jetzt auch noch ...


    Tüdülüü aus HaHa beim Kaffee mit der lieben Suse.

    Standard Nerd. "Have You tried to turn it off and on again?", ist mein Lieblingswitz.

    Außerdem habe ich was wichtiges Programmiert, aber vergessen, wo ich das gespeichert habe und was es macht.

    Gut, dass es NAS gibt, oder? Hab euch alle lieb, so ganz pauschal. :love:

    Meine Hardware


    • DH2300 | 4 GB LPDDR4X-RAM | 1x 4 TB Seagate IronWolf - 1x 22 TB Seagate Exos

    • DH2300 M Kit | 8 GB LPDDR5X-RAM | 1x 2 TB Hitachi - 1x 22 TB Seagate Exos

  • Wieso ist Debian wg. systemd in Verruf gekommen? Hab ich da was nicht mitbekommen? 🤔

    Ernsthafte Nachfrage.


    Zu SUSE kann ich Dir nicht weiterhelfen, ich nutze es nicht.

    NAS: mehrere DXP-4800+ mit Raid 5, 4 Toshiba 22 TB (Btrfs) und Raid 1, 2 Samsung 990 Pro 4 TB (Btrfs), 64 GB RAM

    Clients/Server: Linux Mint 22.3, MX-Linux, Debian Trixie.

    Edited once, last by karl-heinz-lnx: Ein Beitrag von karl-heinz-lnx mit diesem Beitrag zusammengefügt. (July 18, 2026 at 5:11 PM).

  • Auf angemieteten Servern habe ich früher Debian und Ubuntu genutzt. Falls ich mal hinter dem Rücken von Windows was bearbeiten muss, dann boote ich mit einem Stick und Linux Mint. Werde aber weiterhin auf Windows 11 mit meinem Rechner bleiben.

    PS: Habe mir mal Switch + Netzwerkkarte bestellt, um mein Netzwerk zum Teil auf 10 Gbit/s zu bringen. Dann kann ich meine DXP4800 Plus mit dem 10G Port anschließen und einrichten. :)

    Meine Hardware


    • UGREEN DXP4800 Plus | 32 GB DDR5 G.Skill | 2x 18TB Toshiba MG09 (Raid 1) | 1x 4TB Seagate IronWolf | 1x 1TB Samsung 860 EVO | 2TB WD_BLACK SN850X + 2TB Lexar NM990 M.2 SSD (Raid 1) | 6TB Seagate IronWolf ST6000VN006 (Extern) | 1x 4TB Seagate IronWolf (Extern).

  • Glaube nicht, dass es da etwas Bezahlbares gibt. Alles, was 10Gbit kann, war und ist sauteuer.


    Ich habe ein paar Zyxel Switche, die halbwegs bezahlbar sind. Und einen TP-Link Omada. Und die habe ich mit SFP per LWL-Kabel verbunden. Da habe ich leider nur ein paar 10Gbit Anschlüsse zur Verfügung, aber es reicht derzeit. Die anderen Anschlüsse sind dann halt 2,5Gbit oder 1Gbit.

    In meinem PC habe ich ohnehin nur 2,5Gbit und da kann ich auch keine andere Netzwerkkarte einbauen. Es ist ein sehr kleiner PC. ;)

    Hat aber genug Leistung für alles, was ich so mache.

    Edit: Der XGS1250-12 von Zyxel kostet derzeit ca. 220 Euro.

    Geräteinformationen

    QNAP TS-670 Pro; QNAP TS-673A; DXP-4800+; DXP-4800 GT

    DS920+ wurde entsorgt ;)

  • Bezahlbar sind Switches mit 1 Gbit/s und zum Teil auch 2,5 Gbit/s. Alles mit 10 Gbit/s ist noch kostspielig. Switches, die 2,5 und 10 Gbit/s bieten, sind günstiger. Hätte mir auch gerne was von TP-Link gekauft, aber da kostet der 5 Port auf Amazon 209 Euro und der 8 Port um die 330 Euro.

    Habe mir daher Folgendes über Amazon bestellt:

    1. 8-Port 10Gb Ethernet Switch (Unmanaged) mit 8*10G Ethernet Ports, NICGIGA 10Gbe Netzwerk Switch für 10Gbps NAS, PCs, WiFi7 Router, 10G Adapter/NIC.
    2. 10G PCIe Netzwerkkarte, YuanLey 10G Base-T Ethernet-Karte Mit Realtek RTL8127AT Controller, PCIe Zu 10Gb RJ45 Ethernet Adapter NIC Kompatibel Mit PCI Express X1, X4, X8, X16, Unterstützt WOL
    3. Noctua NF-A4x10 FLX, Leiser Premium-Lüfter, 3-Pin (40x10mm, Braun)
    4. Tecmojo 10 Zoll 0,5HE 260mm Tief Fachboden, Befestigung Vorne für 10" Serverschränke, Belüftete Auslegerwanne, Metallregal für Netzwerkschränke und Servergehäuse, Verbesserte Luftzirkulation, Schwarz
    5. Tecmojo 10-Zoll 0,5HE Kabelmanagement-Bürstenpanel für 10" breite Serverschränke, Rackmontage-Kabelorganisator für Netzwerkschränke, Schwarz (2 Stück)

    Der Switch hat gute Bewertungen und mit 269 Euro ist er für einen 10 Gbit/s Switch noch einigermaßen preiswert. Mit der Netzwerkkarte wollte ich einen Realtek Chips haben und mit 63 Euro finde ich den Preis auch noch in Ordnung. Es kommt noch ein Noctua Lüfter dazu, denn die verbauten Lüfter sollen alle nicht so leise ausfallen. Auch bei TP-Link soll es so sein. Es gab aber noch einen 8-Port 10 Gbit/s Switch für 259 Euro zu kaufen. Mein Bauchgefühl hat mir aber gesagt, ich soll den für 269 Euro kaufen. :D

    Die technischen Daten haben sich aber mit diesen zwei Switches nicht unterschieden.

    Dann habe ich noch Anbauteile für meinen Netzwerkschrank mit dabei.

    Den Switch werde ich im Netzwerkschrank ganz oben einbauen, denn dann sitzt er noch unter einem 120 mm Lüfter, der am Netzwerkschrank oben eingebaut ist. Denn das Problem mit diesen 10 Gbit/s Switch und Netzwerkkarten sind die Temperaturen, die ziemlich heiß werden sollen. Konkret kann ich aber dazu noch nichts sagen, da meine anderen 1 und 2,5 Gbit/s Switch keine Lüfter verbaut haben und auch nicht heiß werden.

    Bei mir kommen die 10 Gbit/s zusätzlich mit dazu und mein bestehendes 1 und 2,5 Gbit/s Netzwerk wird vorhanden bleiben. Es ist aber eher ein Habenwollen, denn mit 2,5 Gbit/s bin ich im Grunde bereits gut ausgekommen. Für die Zukunft ist es jedenfalls nicht verkehrt, einen Teil meines Netzwerkes auf 10 Gbit/s aufzurüsten.

    Die letzten Wochen habe ich es mir gut durch den Kopf gehen lassen, aber ganz abhaken konnte ich es dann doch nicht. :D

    Werde voraussichtlich morgen alles geliefert bekommen.

    Meine Hardware


    • UGREEN DXP4800 Plus | 32 GB DDR5 G.Skill | 2x 18TB Toshiba MG09 (Raid 1) | 1x 4TB Seagate IronWolf | 1x 1TB Samsung 860 EVO | 2TB WD_BLACK SN850X + 2TB Lexar NM990 M.2 SSD (Raid 1) | 6TB Seagate IronWolf ST6000VN006 (Extern) | 1x 4TB Seagate IronWolf (Extern).

    Edited once, last by LiniXXus (July 19, 2026 at 7:03 PM).

  • Meine Bestellung besteht aus zwei Amazon-Lieferungen, und in der ersten heute Morgen war der neue Switch enthalten. Die restliche Bestellung wird heute spät nachmittags voraussichtlich noch geliefert. Daher konnte ich die Switch vorerst provisorisch in meinem Netzwerkschrank etwas austesten.

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    Die Anbauteile für meinen Netzwerkschrank und auch meine neue Netzwerkkarte kommen noch. In einen 10 Zoll Netzwerkschrank passt der Switch hinein. Aber den Fachboden muss ich verkehrt herum einbauen, damit das Teil seitlich überstehen kann. Habe ich bereits auch mit meinen darunter sitzenden Switches so gehandhabt. Die im Lieferumfang enthaltenen Rackmontagehalter passen daher nicht. Das war mir aber bereits im Vorfeld klar und ich habe trotzdem den 8 Port haben wollen.

    Der Switch wird korrekt mit der NAS und 10 Gbit/s erkannt. Da ich an der NAS das Lan-Kabel umstecken musste, habe ich einiges mit der Netzwerkconfiguration neu anpassen müssen. Auch in Bezug auf meine VM und den Docker. Aber das tut jetzt nichts zur Sache und ist bereits erledigt.

    Der Lüfter wurde in Bewertungen als laut beschrieben. Ich finde ihn gar nicht laut, aber leise hörbar. Es ist aber eher ein Luftrauschen. Habe einen Temperatursensor obendraufgesetzt und die Temperatur hat sich nach ca. 120 GB Daten kopieren nicht sonderlich geändert. Von 30,4 °C ging es nur auf 30,8 °C. Kann sich natürlich mit 10 Gbit/s noch ändern. Den Noctua Lüfter werde ich aber trotzdem verbauen.

    Ich werde aber zwischen dem Switch und dem Fachboden etwas entkoppeln, damit nicht Metall auf Metall aufliegt und so ggf. Resonanzen des Lüfters gemindert werden.

    Egal ob HDD (Toshiba) oder SATA SSD und NVME SSD, die Datenrate lag bei etwa 285 MB/s. Das ist ein hervorragender Wert für 2,5 Gbit/s, denn zuvor hatte ich mit 2,5 Gbit/s nur bis zu 278 MB/s. Zum Testen habe ich hierzu mehrere ISO-Dateien (110 GB) genommen, denn mit kleineren Datensätzen würde die Datenrate auch gelegentlich geringer ausfallen.

    Also, mit der Switch bin ich soweit sehr zufrieden. :)

    Fortsetzung folgt … :D


    Nachtrag: Habe soeben den Switch aus dem Netzwerkschrank herausgeholt und bemerkt, dass die Unterseite deutlich wärmer wird. Das ist auch verständlich, denn die ganze Elektronik sitzt dort direkt drauf. Daher hat es nichts gebracht, den Temperatursensor obendraufzusetzen.

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    Edited once, last by LiniXXus: Ein Beitrag von LiniXXus mit diesem Beitrag zusammengefügt. (July 20, 2026 at 12:29 PM).

  • Habe nun den Switch geöffnet. Dazu müssen nur 4+1 Schrauben gelöst werden und dann lässt sich das Oberteil nach hinten hin herausziehen.

    ACHTUNG: Den Bereich des Netzteils nicht anfassen! Lebensgefahr wegen Restspannung, die vorhanden sein kann!

    Der Stecker befindet sich aber weiter entfernt, so muss am Netzteil nicht herumgespielt werden. Anmerken möchte ich aber noch, dass ein Siegel auf einer der Schrauben darauf ist. Habe diesen mit einem Haartrockner vorsichtig etwas erwärmt und dann ließ er sich ohne Beschädigung entfernen. Aber wer keinen geeigneten Stecker des Lüfters hat, der wird hier eh das Kabel des Lüfters durchtrennen müssen.

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    Wie auf den Bildern gut zu sehen ist, ist ein 12v Lüfter verbaut. Daneben lässt sich noch einmal ein Lüfter mitverbauen. Habe aber nur einen Anschluss auf der Platine gesehen und so muss ein Splitter beide Lüfter ansteuern. Dem Noctua Lüfter liegt auch solch ein Splitter bei und auch ein Adapter, um von 3. Pin auf 2. Pin zu kommen. Das Kabel des Originallüfters muss aber trotzdem durchtrennt werden, weil der Stecker davon benötigt wird. Dem Noctua Lüfter liegen dann noch Kabelklemmen bei.

    Soweit ich informiert bin, dreht der Originallüfter mit 5000 RPM und der Noctua mit 4500 RPM. Lässt sich aber mittels beiliegendem Filter auf 3700 RPM reduzieren. Der Lüfter ist auch in Pullkonfiguration verbaut. Also zieht die Luft heraus und nicht rein. Habe mir daher denselben Lüfter noch einmal bestellt und dann kann ich zwei Lüfter mit jeweils 3700 U/min verbauen.

    Habe mir aber den Lüfter als FLX Version und 10mm statt 20mm gekauft, weil der Totepunkt (Motor) in der Mitte geringer ausfällt und auch die Drehzahl nicht ganz so hoch ist.

    Mehr kann ich zum aktuellen Zeitpunkt nicht aussagen.

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    Edited 3 times, last by LiniXXus (July 20, 2026 at 3:40 PM).

  • Ich bin ein Technikfreak … und teste gerne oder probiere Neues aus. :D

    So habe ich nun die Netzwerkkarte eingebaut.

    Als Anmerkung: Mit der Netzwerkkarte muss von Realtek der aktuelle Treiber heruntergeladen und installiert werden, sonst läuft die Netzwerkkarte nur max. mit 2,5 Gbit/s. Ohne den aktuellen Treiber lässt sich noch nicht mal in den Einstellungen auf 10 Gbit/s umstellen und diese Option ist ansonsten auch nicht mit enthalten.

    Die Datenübertragung von NVMe zu NVMe, von NAS zum Rechner und auch umgekehrt, ist einfach nur gigantisch! In beide Richtungen habe ich mit einer ISO‑Datei 1,10 GB/s erreicht! :evil:

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    Momentan habe ich noch den Originallüfter eingebaut und im Hintergrund läuft bei uns der Fernseher. Vom Lüfter höre ich gar nichts. Wenn es absolut still ist, dann höre ich nur in der Nähe des Netzwerkschranks ein leises Rauschen.

    Habe schon Temperaturmessungen unternommen, denn mit den neuen Noctua-Lüftern sollte die Temperatur gleichbleibend oder besser ausfallen.

    Weitere Temperaturtests folgen. :)

    PS: Habe mich auch entschieden, den Noctua-Lüfter ohne die Drehzahlreduzierung einzubauen. Somit wird der Lüfter mit 4500 U/min laufen und nicht mit dem Filter, mit 3700 U/min. Der Originallüfter dreht mit 5000 U/min. Der zweite Noctua Lüfter kommt erst morgen.


    Sorry, habe ich ganz vergessen.

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    Edited 2 times, last by LiniXXus: Ein Beitrag von LiniXXus mit diesem Beitrag zusammengefügt. (July 20, 2026 at 7:26 PM).

  • So, nun habe ich den Noctua Lüfter eingebaut. Im Lieferumfang liegt ein passender Adapter bei und es muss daher das Originalkabel nicht abgeschnitten werden. Das ist noch besser, denn dann lässt sich der Originallüfter im Originalzustand belassen.

    Zuvor hatte ich nach drei Durchläufen mit 110 GB Daten bis zu 49 °C an der Unterseite anliegen. Jetzt sind es nach 6 Durchläufen nur 48 °C gewesen. Ich empfinde den Noctua-Lüfter aber nicht leiser. Im Gegenteil, mit dem Fernseher im Hintergrund habe ich ihn vorhin mit dem Originallüfter nicht hören können und musste mit einer leisen Umgebung etwas hinhören, um ihn etwas zu hören.

    Der Noctua Lüfter ist zwar auch nicht laut, aber hat einen anderen Geräuschpegel, was ich unangenehmer empfinde. Ich werde daher erneut den Originallüfter verbauen. Vielleicht versuche ich es morgen mit der Drehzahlreduzierung und zwei Noctua-Lüftern.

    Aber ich denke, ich werde beim Originallüfter bleiben und gar nicht anfangen, groß was herumzuprobieren. Möglicherweise ist der 20 mm Noctua Lüfter doch besser. Da er vom Aufbau dem Originallüfter näher kommt.

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    EDIT: Hat am Ende doch noch 49 °C erreicht und ist daher identisch mit dem original Lüfter.

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    Edited once, last by LiniXXus: Ein Beitrag von LiniXXus mit diesem Beitrag zusammengefügt. (July 20, 2026 at 8:45 PM).

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